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Jens Matheuszik — 7. Oktober 2009, 12:23 Uhr

Klaus Franz soll neuer Vorsitzender der CDU-Fraktion in Bochum werden


Klaus Franz (CDU)Die Kommunalwahlen waren für die CDU in Bochum nicht sehr erfolgreich. Während die SPD leichte Verluste zu verzeichnen hatte, waren diese bei der CDU doch deutlich größer. Auch und gerade bei der Wahl der Oberbürgermeisterin bzw. des Oberbürgermeisters zeigte sich dies, da Lothar Gräfingholt, der OB-Kandidat und aktuell noch amtierende Fraktionsvorsitzende der CDU, bei seiner zweiten Kandidatur gegen Dr. Ottilie Scholz (SPD) deutlich unterlag.

Nach der Wahl bot unter anderem der abgebildete Klaus Franz, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Bochum, seinen Rücktritt an, da auch Konsequenzen personeller Art nicht ausgeschlossen sein sollten. Lothar Gräfingholt hatte schon direkt nach der Kommunalwahl öffentlich angedeutet, dass er nicht auf den Fraktionsvorsitz beharren würde.

Inzwischen sind einige Wochen ins Land gegangen und die neu gewählte CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bochum hat sich ein Meinungsbild ergeben:

Wie man an einem verregneten Herbstabend in der Bochumer Innenstadt erfahren konnte, wird Lothar Gräfingholt nicht mehr als Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion in Bochum kandidieren. Er übernimmt damit sicherlich zu einem Teil auch die Verantwortung für das schlechte Abschneiden der CDU Bochum bei den Kommunalwahlen. Sein Nachfolger wird nach Pottblog-Informationen ein ebenso altbekanntes Gesichts sein – Klaus Franz, der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Bochum. Dieser musste jedoch sogar noch dazu überredet werden, für den Posten des Fraktionsvorsitzenden zu kandidieren, obwohl es noch zwei andere mögliche Kandidaten gab. Deren Namen sind mir unbekannt, jedoch dürfte die Chance groß sein, dass es sich um neue Gesichter gehandelt hätte, da die Namen Franz und Gräfingholt ja schon sowieso in der Diskussion standen.

Ein nicht mehr antretender Fraktionsvorsitzender, ein designierter neuer Fraktionsvorsitzender der im Pottblog-Interview offenbahrte, dass er bereits seinen Rücktritt (als Parteichef) angeboten hatte und jetzt zum Fraktionsvorsitz überredet werden muss…

Da bleibt es wirklich fraglich, ob unter solchen Vorzeichen ein Neuanfang der CDU Bochum, wie er angestrebt war, überhaupt noch zu realisieren ist.


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