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Jens Matheuszik — 23. September 2009, 09:34 Uhr

200 Stellen in Gefahr * Neue „Westfalenpost“ kurz bewertet * Projekttagebuch des Videopunks (WAZ gibt’s neues?)


Medienmoral NRW, das hier im Pottblog bereits oft erwähnte Gewerkschaftsblog, welches die WAZ-Mediengruppe „begleitet“, berichtet aktuell davon, dass bei der WAZ KG bis zu 200 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen.

Diesmal nicht im redaktionellen Bereich, sondern eher im Verwaltungsbereich, sind beispielsweise „im Bereich des Finanz- und Rechnungswesens 70 Arbeitsplätze“ in Gefahr. Das ganze soll auch mit Standortverlagerungen einhergehen:

Danach sollen 70 Arbeitsplätze der Debitoren und Kreditorenbuchhaltung von Essen nach Erfurt zur Zeitungsgruppe Thüringen (ZGT) verlagert werden.

Ohne es genau zu wissen – ich meine die WAZ hätte beim Weggang von Nokia aus Bochum das Arbeitgeberangebot als zynisch bezeichnet, wonach Mitarbeiter aus Bochum in Cluj/Rumänien gerne anfangen können. Natürlich ist Erfurt nicht mit Cluj zu vergleichen (und beim Thema Rumänien sollte man aufpassen, was man sagt – nachher agiert man so peinlich wie Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) von Nordrhein-Westfalen), dennoch dürfte dies ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten sein.

Am 6. Oktober 2009 wird eine Betriebsversammlung stattfinden, die detailliert über die weiteren Sparpläne der „WAZ-Axt“ berichten soll.

***

Der angekündigte Relaunch der „Heimatzeitung“ Westfalenpost wird dann doch nicht sooo positiv gesehen, wie man bei zoom im Beitrag Die Westfalenpost nach dem Relaunch: Null, Niente, Nix, Nada nachlesen kann.

***

Die Ausrüstung von 80 Redaktionen der WAZ-Mediengruppe mit der Flip MinoHD sorgt einerseits im so eben verlinkten Beitrag für eine interessante Diskussion und wird andererseits in einem Projekttagebuch des „Videopunks“, dem Video-Verantwortlichen von DerWesten begleitet. Bisher gibt es dort zwei Beiträge:

Ich denke das ganze bleibt spannend – vor allem auch die Diskussion dazu!


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