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Jens Matheuszik — 19. August 2009, 05:23 Uhr

CDU TeAM Deutschland und Junge Liberale rocken musikalisch…


Warum die Kombination zwischen Parteien und Musik oftmals eher zum Fremdschämen als zum Begeistern taugt1 zeigen momentan die CDU, genauer gesagt das so genannte TeAM Deutschland2 der CDU, und die Jungen Liberalen, die Jugendorganisation der FDP.

Achtung: Wer in der Nähe seines Computers Mitmenschen hat, sollte lieber mal die Lautsprecher etwas runterregeln, bevor die nachfolgenden Stücke abgespielt werden:

(via Malte Welding)

Was ich amüsant an Wir sind wir, den „teAM Deutschland-Song“, von Les Mandoki3 finde ist, dass dies von der CDU hochoffiziell via YouTube-Account cdu.tv verbreitet wird. Hatte solche Inhalte etwa Sven Volmering, der Landesvorsitzende der Jungen Union in Nordrhein-Westfalen, im Blick, als er vor einigen Monaten forderte, dass YouTube verstärkt kontrolliert werden soll (siehe den WAZ-Bericht Junge Union in NRW greift YouTube an)???

Doch nicht nur die CDU ist musikalisch auf den Trip4 gekommen, auch die Jungen Liberalen:
Im Media-Center der JuLis findet man eine JuLi-Hymne der ganz besonderen Art, auf die ich via @RoterSeptember aufmerksam gemacht worden bin:

Media-Center

Nach Auskunft von führenden Liberalen im Netz ist diese Hymne wirklich echt, authentisch und explizit kein Resultat eines feindlich gesonnenen Hackerangriffes.

PS: Auch die SPD macht Videos – da gibt es beispielsweise ein aktuelles mit Angela Merkel zur Steuerpolitik der CDU, welches ich auf meiner an sich rein kommunalpolitischen Internet-Seite veröffentlicht habe. Was ich übrigens besonders witzig am Wahlkampfkonzept der CDU finde ist die Tatsache, dass hier die marginale Rolle der CDU Nordrhein-Westfalen wieder deutlich wird. Nicht nur, dass die CDU NRW keinen Ministersessel im noch amtierenden Regierungskabinett bekleidet – die Bundes-CDU macht auch unverhohlen immer wieder indirekt Werbung für Hannelore Kraft, die SPD-Vorsitzende in Nordrhein-Westfalen.

  1. ja, das gilt sicherlich in der Vergangenheit auch für die SPD []
  2. die besch…eidene Schreibweise resultiert aus dem pfiffigen Wort- eh Buchstabenspiel in Sachen Angela Merkel []
  3. ja, richtig – der Les Mandoki: Dsching, Dsching, Dschinghis-Khan… []
  4. was auch immer für einen… []

3 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Tim @ 21. August 2009, 08:45 Uhr

    Der heisst immer noch „Leslie Mandoki“, ist einer der erfolgreichsten Musikproduzenten Deutschlands und international wohl der anerkannteste, den wir in unserem land haben. Er arbeitete auch mit Eric Burdon, Jon Lord, Ian Anderson, Steve Lukather, Gary Brooker, Peter Frampton oder Jack Bruce von Cream.

    Da hat die CDU ein ziemliches Stück Geld in die Hand genommen, um von so einem Schwergewicht einen Song komponieren und produzieren zu lassen.

    Muss nicht gefallen, ob musikalisch oder politisch. Aber es spricht den Geschmack der „Normalbürger“, insbesondere der weiblichen an. Sachen wie Michael Wendler oder Andrea Berg werden nicht nur von einer Minderheit im stillen Keller gehört. Leider.


  2. (2) Kommentar by Christian S. @ 23. August 2009, 12:25 Uhr

    Die JuLi-Hymne ist super, oder? 😀


  3. (3) Kommentar by Thomas @ 23. August 2009, 15:59 Uhr

    Die JuLi-Singerei erinnert mich von der Qualität an diverse Betroffenheitslieder aus der PershingII-Demo-Zeit. Karl der Käfer auf liberal, oder so 😉


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