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Jens Matheuszik — 30. Mai 2009, 16:14 Uhr

Neues(?) zu Silvana Koch-Mehrin (FDP-Spitzenkandidatin Europawahl)


Aus aktuellem Anlass (15.06.2011): Silvana Koch-Mehrin (FDP) setzt sich ein: Nein, nicht für höhere Präsenzzeiten im Europäischen Parlament, sondern für ihren verlustig gegangen Doktortitel

Nachdem gestern unter anderem auch ich auf einen Beitrag der Ruhrbarone zu Silvana Koch-Mehrin, der FDP-Spitzenkandidatin zur kommenden Europawahl verlinkt habe, ist da so einiges inzwischen passiert:

Nicht nur, dass mit @silviekochtmehr irgendwer einen Scherz-Fakeaccount bei twitter angelegt hat (dem man das nachfolgende verfremdete Wahlplakat der FDP zu verdanken hat).

Silvana Koch-Mehrin von der FDP
 

Viel mehr ist die Diskussion dazu in einigen Blogs gestartet:

Natürlich bei den Ruhrbaronen selbst, wo z.B. augenscheinlich der Anwalt ((das kann man als Kommentator natürlich so behaupten, ich gehe aber schon davon aus, dass das korrekt ist)) von Silvana Koch-Mehrin sich gemeldet hat. Leider reagiert er dabei auf zum Teil kritische Nachfragen nicht. So darf z.B. der Ruhrbaron-Autor David Schraven das ihm zur Verfügung gestellte Material, was angeblich Koch-Mehrin entlasten soll, nicht veröffentlichen.

Bei Netzpolitik.org findet man den Beitrag Silvana Koch-Mehrin gegen Ruhrbarone und auch dort eine interessante Diskussion zu dieser Angelegenheit.
Wobei ich es persönlich sehr bezeichnend finde, dass dort angeblich Mitarbeiter der FDP-Bundesgeschäftsstelle unter Pseudonym kommentieren und David Schraven eine Grünen-Nähe andichten wollen. Für diese Leute ((ob die jetzt wirklich von der FDP stammen kann ich natürlich nicht beurteilen)) google ich gerne mal stellvertretend um aufzuzeigen, wie lächerlich dieser Vorwurf ist.

Auch DerWesten, das Internet-Portal der WAZ-Mediengruppe, hat den Fall inzwischen aufgegriffen. Interessant ist dabei z.B. die rechtliche Einschätzung von Rechtsanwalt Udo Vetter (vom lawblog), die abgekürzt sinngemäß „alles okay“ lautet.
Noch interessanter ist jedoch der letzte Satz in dem Artikel , wonach es heißt, dass das Berliner Büro von Silvana Koch-Mehrin aufgrund des laufenden gerichtlichen Verfahrens die Angelegenheit nicht kommentieren will. So wie ich den Artikel bei den Ruhrbaronen verstanden habe, ist das Verfahren doch beendet, denn die gegen die FAZ eingelegte einstweilige Verfügung soll aufgehoben worden sein.

Weitere interessante Links zur Angelegenheit:


6 Kommentare »

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