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Jens Matheuszik — 13. April 2009, 18:19 Uhr

re:publica 09 – Politische Blogs: Plötzlich mittendrin statt nur dabei


Podium auf der re:publica 09 (rp09)

Ein Resümee zur re:publica 09 (#rp09) habe ich bereits gezogen, aber da fehlte noch was: Meine 15 51 Minuten Ruhm – frei nach Andy Warhol1.

Eigentlich sollte um 16:00 Uhr die Session Politische Blogs in Deutschland im großen Saal der Kalkscheune beginnen, aber bekanntlich galt auch für die Pünktlichkeit das re:publica-Motto Shift happens.

Irgendwann nach 16:30 Uhr (die Uhrzeit kann ich anhand dieses Tweets gut nachvollziehen) beendete ich für mich die interessante Diskussion2 in Sachen Medienmoral (am Beispiel von WAZ/DerWesten, BILD & Co.), da mich die politischen Blogs in Deutschland interessierten.

Doch als ich in den großen Saal kam lief immer noch der vorherige Programmpunkt und ich fragte Markus Beckedahl (von Netzpolitik als Veranstalter der re:publica 09 und als Podiumsteilnehmer), ob denn jetzt gleich die Session beginnen würde.
Seine genaue Antwort weiß ich jetzt gar nicht mehr, aber Markus fragte mich dann, ob ich als politischer Blogger nicht auf das Podium wolle, da der angefragte Jan Schmidt aus beruflichen Gründen nicht konnte. Ich erbat mir ein wenig Bedenkzeit und suchte schnell eine gewisse Örtlichkeit auf – hatte ich doch vorher ein Eis gegessen und wollte schauen, ob das schnell geschmolzene Eis nicht nur im Magen, sondern eventuell auch irgendwo unbeobachtet im Gesicht war. Das wäre ja arg peinlich, wo doch die Session ins Netz übertragen wurde…3

Als ich zurück kam (kein Eis im Gesicht) lief die Vorgängersession noch und Markus hatte kurz mit Falk Lüke, den Moderator der Session4, über meine Beteiligung gesprochen.
Nach meiner „Bedenkzeit“ war es klar, ich würde auch auf dem Podium sitzen, wobei ich da den Schwerpunkt nicht auf das Pottblog sondern auf die Seite jensmatheuszik.de legen wollte, denn dort blogge ich rein politisch. Genauer gesagt kommunalpolitisch, denn in Olfen5 bin ich schon lange politisch aktiv (erst als sogenannter sachkundiger Bürger und seit einigen Monaten auch als Ratsmitglied) und versuche darüber adäquat zu berichten.
Einer der Gründe hierfür war die Tatsache, dass ich mich immer darüber gewundert habe, dass es von Politikern der ersten und zweiten Reihe in Deutschland sowas nicht wirklich gibt, während es in anderen Ländern schon deutlich eher praktiziert wird. Anstatt jedoch weiter darüber zu meckern habe ich mir überlegt, dass ich doch selber anfangen könnte – dann halt als Politiker der n-ten Reihe.

Nachfolgend hat man die Möglichkeit sich die Session im make.tv-Stream anzusehen:

Übrigens: Ich habe in der Session öfters „der Journalist“ gesagt und damit den Vertreter von ZEIT Online (mutmaßlich wohl Kai Biermann) gemeint. Die Bezeichnung „der Journalist“ war der Tatsache geschuldet, dass ich mir den Namen im Rahmen der Vorstellungsrunde nicht gemerkt hatte und daher nicht mehr wußte.

Auch wenn ich mich auf die Session nicht wirklich vorbereiten konnte, war es meiner Meinung nach dann doch ganz okay.

PS: Das oben verwendete Bild stammt von Daniel Seifert und wurde – mit Genehmigung – von der entsprechenden flickr-Seite übernommen

  1. ignorieren wir mal, dass ich auch schon 2007 auf einem Podium der re:publica sass []
  2. durch einen Teil der Ruhrgebietsfraktion in Berlin []
  3. und ich – was ich aber eh schon meinte zu wissen – am Vortag in einer Session von den Rechtsanwälten Feldmann und Krieg erfuhr, dass man bei den Videostreams von der re:publica kaum rechtliche Handhabe in Sachen „Recht am eigenen Bild“ hat []
  4. der mit Anzug und Krawatte mehr auffiel als z.B. mit einem Iro []
  5. Kreis Coesfeld; Olfen liegt fast genau zwischen Dortmund und Münster []

4 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by julia @ 13. April 2009, 18:25 Uhr

    Fand’s auch schön mit dir auf dem Podium, witzig, Herr Internetkanzler a.D.

    Was ist auch sehr witzig finde: Die von der re:publica können meinen Nachnamen nicht schreiben.


  2. (2) Kommentar by Markus @ 13. April 2009, 18:31 Uhr

    Ach Julia, für den Namensfehler ist Make.tv und nicht das re:publica-Team (Was Du wissen solltest) verantwortlich, mal schauen, wann die das ändern.


  3. (3) Kommentar by Jens @ 17. April 2009, 20:34 Uhr

    @Julia (1):
    😉 Danke gleichfalls!

    Aber das mit dem Nachnamen habe ich ja schon via twitter auf make.tv geschoben und Markus (2) hat’s ja auch bestätigt.


  4. (4) Pingback by Social-Media-Konferenz re:publica’09 in Berlin | Manuel Gruber @ 19. April 2009, 13:18 Uhr

    […] Berichte über die republica gibts bei Markus, Oliver, Michael, Cem, Oli, Jens, Tapio, Djure und Jens. Außerdem traf ich noch Silke, Julia, André, Stefan […]


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