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Jens Matheuszik — 18. März 2009, 06:23 Uhr

Ruhr.2010: Schickt die Logopolizei nach Berlin!


Es ist jetzt etwas mehr als zwei Jahre her, dass bekannt wurde, dass die Ruhr.2010 GmbH für das Ruhrgebiet, als die europäische Kulturhauptstadt 2010, eine sehr rigide Politik in Bezug auf die Logonutzung fährt.

Davon halte ich persönlich nichts und ich scheine da nicht alleine zu sein. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die damit verbundenen Hürden (zweiseitiger Antrag, vierseitige Nutzungsbedingungen) dafür sorgen, dass das sogenannte „Community-Logo“ weit verbreitet ist. Dahingehend haben Djure Meinen und ich bereits einen Brief an Fritz Pleitgen geschrieben, wo ich mir heute nicht einmal sicher bin, ob er den überhaupt zu sehen bekommen hat…

Doch wenn man schon so eine rigide Vorgehensweise voiseht, dann sollte man das ganze auch mit dem entsprechenden Ernst verfolgen – daher muss jetzt die Logopolizei nach Berlin geschickt werden:

Ruhr 2010: Logo in BerlinDie Logopolizei würde sich in Berlin dann um die Verwendung des Ruhr 2010-Community-Logos kümmern müssen:

Wie man an dem nebenstehenden Bild vom Alexanderplatz in Berlin sehen kann, wurde dort das Community-Logo einfach auf den Boden … gelegt, geklebt, gesprüht oder sonstwas?

Da fragt man sich doch glatt, wer in einem solchen Fall den Antrag stellen würde; etwa das städtische Bauamt wegen der Verwendung des wahrscheinlichen Städtegrundes?

Ruhr 2010: Logo in BerlinAuf dem rechts abgebildeten Bild sieht man noch deutlicher, wie das Comunity-Logo der Ruhr.2010 auf den Pflastersteinen abgebildet ist.

Das ganze hat natürlich auch einen richtigen (und auch wichtigen) Hintergrund – das Ruhrgebiet präsentierte sich als Metropole Ruhr auf der ITB in Berlin und anscheinend ist es selbst für das Partnerland bzw. die Partnerregion der Tourismusbörse noch wichtig so auf sich aufmerksam zu machen.

Ob man jedoch auf sich aufmerksam macht, in dem demnächst M wie Ruhrgebiet in den Reisekatalogen steht… ?


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