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Jens Matheuszik — 22. Februar 2009, 08:23 Uhr

Berlin, BahnCard und Chili con carne


BahnCard 25 FirstIn der vergangenen Woche war ich beruflich in Berlin. Aus Kostengründen gab es dann neben dem üblichen Online-Ticket der Deutschen Bahn auch noch eine BahnCard 25 First dazu. Erst nur eine vorläufige, die endgültige kam dann ein paar Tage später per Post (siehe Abbildung) an.
Leider bekam ich die (vorläufige) BahnCard erst nach der Buchung der Bahnfahrt zur re:publica 09 in Berlin, ansonsten hätte ich noch was sparen können.

In der Vergangenheit war ich bereits einige Male mit dem Zug in Berlin, jedoch noch nie zuvor als Fahrgast in der ersten Klasse. Die Unterschiede zur 2. Klasse sind schnell aufgezählt:
Es gibt mehr Platz (nur drei Sitze in einer Wagenreihe anstatt von vier), man bekommt kostenlos Zeitungen an den Platz und man kann beim Fahrpersonal Getränke und Speisen bestellen.

Wer – wie andere Fahrgäste im Zug – die BILD-Zeitung wünschte, der bekam die Kölner Ausgabe (die an besagtem Tag eine deutlich unterschiedliche Schlagzeile zur Ruhrgebiets-Ausgabe aufwies, wie ich bereits beschrieb), ansonsten gab es noch z.B. die FAZ, die SZ usw.

Zwar hatte ich einen Platz mit Tisch reserviert (um mein MacBook anzuschließen), aber leider war die Steckdose schon besetzt. Aufgrund der pl0gbar Ruhr(gebiet) am Vortag1 war leider der Akku recht leer und ich konnte den Rechner nicht wirklich nutzen. Ab dem Hauptbahnhof2 war zwar der Steckdosenplatz frei, aber da ich am Ostbahnhof schon ausgestiegen war, brachte mir das nicht wirklich was.

Chili con carne im ICEAuf der Rückfahrt wollte ich auf Nummer Sicher gehen und beschloss daher am Ostbahnhof einzusteigen. Da hier der ICE eingesetzt wird, sollte hier niemand schon vorher die Steckdose blockieren können.

Aber erst einmal muss man ja auch das richtige Gleis erwischen, was problematisch ist, wenn man ein Gleis sucht, welches auf der Zugreservierung steht aber nicht im Bahnhof zu finden ist. Was daran liegt, dass die Reservierung erst ab dem Hauptbahnhof und nicht ab dem Ostbahnhof gilt…

Am richtigen Gleis kam dann nachher der ICE wie geplant an – und auch die Steckdose am reservierten Platz war frei. Was insofern komfortabel war, als dass ich auf dem Rückweg schon einiges am MacBook machen konnte, was noch zu erledigen war.

Statt der Tageszeitungen (es war ja auch schon spät am Abend) gab es die Handelsblatt News am Abend und im Laufe der Fahrt nutzte ich dann auch gerne den 1. Klasse-Service, dass man Speisen an den Platz gebracht bekommt – wie das abgebilderte Chili con carne, was übrigens recht gut geschmeckt hat und ich insofern empfehlen würde.

Der Service der 1. Klasse ist recht gut, aber ich denke das ganze lohnt sich preislich gegenüber der 2. Klasse nicht wirklich. Außer man bekommt in der 2. Klasse keinen vernünftigen Sparpreis für eine Zugverbindung und „weicht“ auf die 1. Klasse aus, die unter bestimmten Konstellationen dann günstiger als die 2. Klasse ist.

  1. und meiner Vergesslichkeit den Akku wieder aufzuladen []
  2. den ich viel lieber als Lehrter Stadtbahnhof bezeichne []

1 Kommentar »

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  1. (1) Kommentar by Alexander @ 1. April 2011, 15:01 Uhr

    Guter Artikel. Wenn du ein erste Klasse Ticket hast, kannst du zum Beispiel auch noch die Bahn-Lounges nutzen. Die gibt es in vielen großen Bahnhöfen und hier kannst du in Ruhe auf den nächsten Zug warten. Es gibt viele Geschäftsleute welche zum Beispiel die BahnCard 100 First nutzen und auf diesen Service ganz besonderen Wert legen.


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