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Jens Matheuszik — 16. Dezember 2008, 09:23 Uhr

Die Packstation und die Hauptpost


PackstationEigentlich bin ich ja ein Fan „meiner“ Packstation. Ich finde die Idee die hinter der Packstation steckt grundsätzlich gut, denn irgendwie ist man doch nie da, wenn der Paketbote vorbei kommt.

Bei mir ist es zwar nicht so schlimm wie bei anderen, nichtsdestotrotz freue ich mich, dass die Packstation dafür sorgt, dass ich viel weniger zur eigentlichen Post zum Abholen muss.

Heute zeigte sich mal wieder, wie sehr ich der Packstation dankbar sein kann. Eine Bestellung von mir wurde nicht an die Packstation geliefert ((da alle Fächer wohl voll waren)), so dass ich via eMail und SMS informiert wurde, dass ich die Sendung an der Hauptpost in Bochum (Wittener Straße) abzuholen habe.

Eigentlich ist die Hauptpost ein Ort, den ich versuche so weit wie es geht zu meiden – seit heute weiss ich mal wieder warum:

Unpraktisch ist es, dass man dort Geld für die Parkplätze zahlen muss und es leider nicht immer kann, da der Parkscheinautomat manchmal Probleme bei der Münzannahme hat ((da die eingeworfene Münze gerne mal im Einwurf steckenbleibt)). Wenn man sehr großes Pech hat ((Samstage vor Weihnachten bieten sich da an!)), sieht man schon auf der langgezogenen Treppe die Enden der Warteschlange, ansonsten erst wenn man den eigentlichen Filialraum erreicht hat.

Meistens sind von den rund sechs Schalterplätzen nur die Hälfte besetzt, wobei man heute die Post loben muss, da diesmal doch glatt alle Plätze besetzt waren. Angesichts von rund zwanzig wartenden Kunden eine gute Sache.

Wenn man so in der Warteschlange wartet, dann bekommt man einige Geschichten mit:

So erfährt man…

  • was die Mutter von Mädchen #1 von den 50 Sozialstunden von Mädchen #2 hält (und man fragt sich nebenbei, warum Mädchen #2 versucht das DHL-Paket am Postbank-Schalter abzugeben und darüber erstaunt ist, dass es nicht klappt)
  • dass laut Berlinerin #1 die Post in Bochum böse sei, da man einerseits ihre Post vorsätzlich in den Müll- statt in den Briefkasten schmeißt und andererseits weil ein Brief von ihrem Vermieter an sie mehr als zwei Briefmarken kosten würde, obwohl in Berlin beim gleichen Brief eine Briefmarke gereicht hätte
  • dass manche Paare sich noch beim Schlangestehen überlegen, ob man ein so teures Paket überhaupt abschicken soll und ob nicht ein Kinogutschein ausreichen würde

Als ich dann endlich dran war konnte mir die freundliche Mitarbeiterin recht schnell helfen und mir mein Päckchen überreichen. Das ganze hat auch nur rund 35 Minuten gedauert.

Liebe Post bzw. DHL – wenn ihr Blogmonitoring betreibt und diesen Beitrag hier lest:
Sorgt doch dafür, dass wenn an einem Liefertermin die komplette Packstation voll ist, dass man dann versucht die Sendung an den Folgetagen dort zuzustellen – denn die Kunden der Packstation haben wohl ihre Gründe, warum man lieber die Packstation nutzt als übliche Postzustellung vor Ort und Abholung in der Filiale.


12 Kommentare »

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