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Jens Matheuszik — 2. Dezember 2008, 07:23 Uhr

Bettina Gaus antwortet auf meinen Brief in Sachen Tageszeitung (taz)


die tageszeitungVor rund einer Woche erwähnte ich den Brief an Bettina Gaus von der Tageszeitung (taz), den ich ihr quasi öffentlich geschickt (aber auch per eMail angekündigt) hatte.
Das ganze war eine Antwort auf einen Werbebrief zwecks der Gewinnung meiner Person als (erneuten) Abonnenten der tageszeitung (taz).

Nachdem ich auf meine Antwort auf den vor ein paar Monaten erfolgten Werbebrief der taz keine substantielle Antwort1 erhalten hatte, ging ich eigentlich nicht davon aus, dass Bettina Gaus mir antworten würde.

Doch ein Blick in meine Mailbox sollte mich eines besseren belehren:

Vor zwei Tagen schrieb mir Bettina Gaus folgendes:

Lieber Herr Matheuszik,

schade, dass Sie die „taz“ nicht mehr abonnieren wollen, weil die taz NRW eingestellt worden ist. Ich kann das allerdings durchaus verstehen – die Gründe für Zeitungs-Abonnements sind immer vielfältig, und wenn Sie eben vor allem an der Berichterstattung aus Nordrhein-Westfalen und weniger an Informationen aus Afrika, Berlin oder den USA interessiert sind, dann kann man das nicht ändern. Dann ist es nachvollziehbar, wenn Sie Ihr Abo kündigen.

Übrigens hätte auch ich mir gewünscht, dass die NRW-taz nicht eingestellt worden wäre. Die entsprechende Entscheidung habe ich sehr bedauert. Allerdings ging mein Bedauern nicht so weit, dass ich die Ansicht vertreten hätte, es wäre besser, die taz als Ganzes sterben zu lassen, sobald sich der Optimismus als unbegründet erwiesen hatte, eine Regionalausgabe für Nordrhein-Westfalen kostenneutral veröffentlichen zu können. Das kann man, wie gesagt, anders sehen. Aber ich sehe es halt so. Mir ist die Gesamtausgabe der taz wichtig genug, um sie keiner einzigen Regionalausgabe oder Sonderveröffentlichung opfern zu wollen.

Sie haben die Antwort auf meinen Brief übrigens – meiner Kenntnis nach – ausschließlich auf Ihrem Blog veröffentlicht, jedenfalls mir persönlich nicht geantwortet. Deshalb und da ich keine private Mail-Adresse von Ihnen habe, kann ich Ihnen auch nur auf diesem Wege antworten. Und Sie – einerseits – um Verständnis dafür bitten, dass ich das vertrauliche „Du“ ihrer Blog-Antwort nicht erwidere. Wir kennen uns halt nicht, und ich bin da ein bißchen eigen. Und noch eine Bitte: Sollten Sie meine Antwort in Ihrem Blog veröffentlichen woillen, dann bitte ich Sie, den gesamten Text ins Netz zu stellen. Danke für Ihr Verständnis.

Vielen Dank und schönen Gruß,
Bettina Gaus

Das finde ich doch mal eine schöne Reaktion!

Ich habe übrigens wie oben erwähnt ihr via eMail persönlich geantwortet, aber anscheinend kam die eMail nicht an. Die nicht-Verwendung des vertraulichen „Du“ kann ich auch verstehen – ich persönlich habe die in meiner Antwort ja auch nur benutzt um auf den eigentlichen Briefstil zu reagieren. Nachdem ich dann – diesmal nicht im Blog veröffentlicht – nachgefragt habe (um auf Nummer Sicher zu gehen), konnte ich jetzt den kompletten Antworttext von Bettina Gaus veröffentlichen (siehe oben).

  1. außer sinngemäßes „Zur Kenntnis genommen“ []

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