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Jens Matheuszik — 15. Oktober 2008, 05:23 Uhr

Fonic Surf-Stick: Geschwindigkeitsmessung und mehr


Fonic Surfstick am MacBookVor ein paar Tagen hatte ich bereits den Beitrag Fonic Surf-Stick und Fonic Tagesflatrate: Ausführlicher Test- und Erfahrungsbericht veröffentlicht – jetzt folgt der zweite Teil des Berichtes.

In diesem widme ich u.a. der Geschwindigkeit, die ich bei Benutzung des Fonic SurfSticks1 erreicht habe, dem Roaming mit T-Mobile usw.

Roaming mit T-Mobile bei Fonic?

O2, die „Mutter“ von Fonic, hat mit T-Mobile ein Roaming-Abkommen abgeschlossen, welches regelt, dass man als O2-Kunde das Netz von T-Mobile nutzen kann, wenn kein O2-Netz zur Verfügung steht. Hierzu habe ich von mehreren O2-Kunden jedoch bereits gehört, dass dieses Roaming immer weiter eingeschränkt wird, da O2 sein eigenes Netz stetig ausbaut.

Auch Fonic ist vom Roaming betroffen – wie ich jedoch auf Nachfrage von Fonic erfahren habe, gilt dieses Roaming nur für Datenverbindungen in GPRS– oder EDGE-Geschwindigkeit.

Geschwindigkeit beim mobilen Surfen


Natürlich interessiert vor allem die Geschwindigkeit des Surf-Sticks. Um die Geschwindigkeit zu messen habe ich einen Geschwindigkeitstest genutzt, mit dem ich damals auch schon die Geschwindigkeit von ePlus via einem Nokia N80 gemessen habe. Damals – bei einer GPRS-Verbindung – erreichte ich beim Test unter speedy-de.ip-plus.net im Durchschnitt eine Downloadrate von 34 kbit/s und eine Uploadrate von 11 kbit/s.

Testbedingungen

Der Test, der im Browser mit Hilfe von Java und JavaScript läuft, verlangt eigentlich, dass es keinen weiteren störenden (und den Test beeinflussenden) Datentransfer gibt. Das habe ich aber zum Teil ignoriert – insofern als dass ich im Browser weitere Tabs (Unterfenster) offen hatte. In denen surfte ich zwar nicht aktiv, aber bei sowas kann es ja immer wieder zu Datentransfers kommen. Außerdem hatte ich die üblichen Instant Messenger noch geladen, die ja auch immer wieder Daten übertragen.

Geschwindigkeit in Bochum

Nebenstehend ist das Ergebnis des Geschwindigkeitstests in Bochum (genauer gesagt im Café Konkret im Bochumer Bermudadreieck) abgebildet (draufklicken und man sieht den Screenshot in groß).
Demnach beträgt die durchschnittliche Downloadrate 1589 kbit/s, während die durchschnittliche Uploadrate bei 228 kbit/s liegt. Das ist zwar von der maximal möglichen Datenrate (HSDPA bei O2/Fonic unterstützt bis zu 3600 kbit/s beim Download) entfernt, aber dennoch ein akzeptabler Wert, vor allem wenn ich bedenke, dass ich im Café Konkret manchmal Probleme habe, mittels ePlus und UMTS eine Datenverbindung aufzubauen.

Um die Datenübertragungsrate mal in einen Kontext zu setzen: Beim normalen „einfachen“ DSL hatte man früher eine Downloadrate von 768 kbit/s, bei DSL 1000 entsprechend 1000 kbit/s. Insofern reicht das ganze nicht nur für das normale Surfen, sondern auch um das eine oder andere Video sich anzuschauen. So habe ich mir z.B. auch bei einem weiteren Besuch im Café Konkret ohne Probleme das Video Ein Lied für Schröder von NDR Extra 3 anschauen können.

Geschwindigkeit in Olfen

Natürlich interessierte mich auch die Geschwindigkeit des Surf-Sticks in Olfen. Angesichts der Tatsache, dass O2 mit dem Ausbau des (schnelleren) HSDPA-Netz erst Ende 2006 begann, ging ich davon aus, dass es in Olfen wohl noch kein HSDPA-Netz gibt.
Doch nachdem ich die Verbindung hergestellt hatte, leuchte es schon hellblau auf dem Surf-Stick – ein Zeichen für eine Verbindung in HSDPA-Geschwindigkeit. Leuchtet die Diode dunkelblau steht dies für eine UMTS-Verbindung, bei grün für GPRS.
Jedoch wechselte die Farbe immer wieder von hell- zu dunkelblau und zurück, was eventuell auch die Geschwindigkeitswerte erklärte:
Der Durchschnitts-Downloadwert lag bei 677 kbit/s, die durchschnittliche Uploadrate bei 192 kbit/s.

Insgesamt gesehen also schon schlechter als in Bochum, wobei man berücksichtigen muss, dass Olfen deutlich ländlicher liegt und ich aus dem Inneren des Hauses die Verbindung ausprobiert habe.

Weitere Beobachtungen

Im ersten Teil des Testberichtes hatte ich bereits darüber berichtet, dass im Paket des Surfsticks ein ca. 80 cm langes Verlängerungskabel mitgeliefert wird. Grundsätzlich eine gute Sache – jedoch fand ich es etwas zu kurz. Zwischenzeitlich hatte ich mir ein USB-Verlängerungskabel besorgt, doch wie ich (nach dem Einsatz des 2. Kabels) feststellen mußte, scheint der Surfstick Probleme mit längeren USB-Kabeln zu haben, denn mit dem (1,8 m langen) Kabel konnte ich zwar an sich eine Verbindung aufbauen, diese wurde jedoch immer wieder unterbrochen. Es scheint also so, als ob bei einem längeren Kabel Signalverluste auftreten.

Auf meinen ersten Beitrag gab es nicht nur einige Kommentare im Blogbeitrag selbst, sondern auch Anfragen via Mail. So wurde ich u.a. gefragt, ob es wirklich keine Datenkompression gibt (nein, es sieht alles genau so aus wie bisher!) und wie das mit der Datendrosselung aussieht, die einsetzen soll, sobald man am Tag mehr als 1 GB verbraucht hat.

Bzgl. des Datentransfers hier nachfolgend die Statistik der Zugangssoftware Mobile Partner:

Man sieht, dass man das Limit von einem GB pro Tag nur recht schwer erreichen kann. Man braucht schon einige Tage (auch wenn die Statistik hier von einem Monat spricht – was daran liegt, dass ich erstmalig Ende September den Surfstick genutzt habe) um überhaupt in die Nähe eines GBs zu kommen.

Hinweis: Das Exemplar des Fonic SurfSticks2 wurde mir von Fonic kostenlos zur Verfügung gestellt.

  1. Affiliate-Link, siehe auch hier []
  2. Affiliate-Link, siehe auch hier []

1 Kommentar »

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  1. (1) Pingback by Mobiles Surfen. Ein Praxisbericht // Gelsenkirchen Blog @ 15. Oktober 2008, 13:46 Uhr

    […] weil ich das Angebot besonders attraktiv finde. Jens vom Pottblog hat sich den Stick gekauft und berichtet nun relativ ausführlich über die Leistung. Mal sehen, ob ich so eine Karte auch in meinen Vodafone Datenstick nutzen kann. Von Dennis […]


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