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Jens Matheuszik — 6. Oktober 2008, 08:23 Uhr

Fonic Surf-Stick und Fonic Tagesflatrate: Ausführlicher Test- und Erfahrungsbericht


Fonic SurfstickVor einiger Zeit wurde ich via twitter.com durch @paulinepauline auf ein neues Angebot der O2-Tochter Fonic ((Affiliate-Link, siehe auch hier)) (das sind die, die mit Bruce Darnell und seinem Spruch „Das ist der die Wahrheit“ Werbung machen) aufmerksam:

Fonic bietet seit kurzem einen Datentarif an, wo man pro genutzten Kalendertag 2,50 Euro zahlt. Da es sich um einen Prepaid-Tarif handelt gibt es keine Vertragsbindung, keine Mindestnutzung oder ähnliches.

Hinweis: Inzwischen (Stand: September 2010) hat sich einiges geändert, daher habe ich diesen Artikel entsprechend aktualisiert und veraltete Informationen durchgestrichen und durch die neuen Informationen ergänzt.

Dieser Tarif richtet sich damit natürlich nur an die Gelegenheitsnutzer! Bei täglicher Verwendung würde man im Monat fast 80,- Euro zahlen. Nutzt man jedoch das Angebot nur einige Tage im Monat, lohnt es sich deutlich eher als eine normale mobile Datenflatrate, die meistens auch noch mit langen Vertragslaufzeiten verbunden ist.

Zwei, drei Einschränkungen sollte man jedoch noch erwähnen, die aus dem Kleingedruckten der Seite mit den Tarifvorteilen stammen:

„Preis pro Kalendertag und nur für inländische, paketvermittelte Datennutzung (ausgeschlossen VoIP, peer-to-peer). Ab Datennutzung über 1 GB/Tag wird Bandbreite auf GPRS-Geschwindigkeit beschränkt.“

Beginn der Aktualisierung (25.09.2010):
Seit einigen Monaten (ich meine seit Ende März 2010, bin mir aber nicht ganz sicher) gibt es eine Tarifänderung bei der Tagesflatrate: Man zahlt weiterhin 2,50 Euro pro Kalendertag, aber maximal 25,- Euro im Monat, da ab dem 10. Tag keine weiteren Kosten anfallen.

Auf der Seite mit dem Kleingedruckten zu den Tarifvorteilen steht folgendes:

„In Tarifoption Internet-Tagesflatrate gilt ausgewiesener Preis pro Kalendertag (0:00 bis 24:00 Uhr) und nur für inländische, paketvermittelte Datennutzung (ausgeschlossen peer-to-peer).
Pro Kalendermonat werden maximal 25 € für Tagesflatrates berechnet, danach werden weitere Tagesflatrates in diesem Kalendermonat nicht mehr berechnet. Ab Datennutzung über 500 MB/Tag bzw. 5 GB/Kalendermonat wird die Bandbreite auf GPRS-Geschwindigkeit beschränkt.“

Der neue Kostenschutz ist meiner Meinung nach ein großer Pluspunkt. Die Senkung des Datenvolumens, bevor man auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt wird, ist zwar nicht so toll, aber normalerweise kommt man an diese Grenzen nicht heran. Dass Fonic aufgrund des Kostenschutzes hier eine Änderung vorgenommen hat, ist schon fast verständlich.
Ende der Aktualisierung.

Das datenintensive Dienste wie Voice-over-IP (VoIP) und die Nutzung von Peer-to-Peer-Clients nicht erlaubt sind ist meiner Meinung nach akzeptabel. Es gibt ja mit T-Mobile einen konkurrierenden Anbieter, wo sogar die Verwendung von textbasierten Instant Messengern offiziell verboten ist.

Die zweite Einschränkung ist meiner Meinung auch keine – denn um an einen Tag einen Datentransfer von 1 GB 500 MB (aktualisiert) zu erreichen, muss man sich schon sehr anstrengen. Um es vorwegzunehmen: Ich habe bei meinen bisherigen Nutzungen der Tagesflatrate nicht mehr als ein paar dutzend Megabyte pro Tag verbraucht.

Fonic Surf-Stick ((Affiliate-Link, siehe auch hier))

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Passend zum Datentarif bietet Fonic auch einen via USB nutzbaren Surfstick an, der laut offizieller Technikseite unter Windows (2000 Service-Pack 2, XP Service-Pack 2 und Vista) sowie Mac OS X (ab Version 10.4 Tiger) läuft. Der von Huawei gefertigte Surf-Stick E160 soll laut Fonic auch unter Linux laufen, was jedoch offiziell nicht unterstützt wird.

Beginn der Aktualisierung (25.09.2010):
Inzwischen scheint Fonic ein anderes Modell auszuliefern, welches jedoch – laut der Technikseite – die selben Eigenschaften aufweist.
Ende der Aktualisierung.

Der Surf-Stick unterstützt dabei die in Deutschland relevanten Dienste GPRS, UMTS und HSDPA.

Beginn der Aktualisierung (25.09.2010):
Unter Mac OS X Snow Leopard gab es erst Probleme. Aber nachdem ich die Schritte durchgeführt habe, die ich in diesem Beitrag beschrieben habe, klappte es auch wieder mit dem Surfstick und der neuesten Version von Mac OS X. Die neue Version hat auch nicht mehr so ein hässliches Logo wie die alte Variante…
Ende der Aktualisierung.

Zusammen mit einer Fonic-(U)SIM-Karte bekommt man den Surf-Stick im oben abgebildeten Paket zu einem Preis von … inzwischen sind es 99,95 Euro.
Bestellte (und aktivierte) man den Surf-Stick vor dem 30. September kostete das Paket 89,95 Euro und man hatte insgesamt fünf Tage Flatrate-Nutzung dabei. Jetzt kostet das ganze Paket 10,- Euro mehr – und man hat auch fünf Tage Flatrate-Nutzung inklusive…

Aktualisierung: Momentan (zuletzt kontrolliert: September 2010) kostet der Fonic SurfStick ((Affiliate-Link, siehe auch hier)) 59,95 Euro 39,95 Euro und man bekommt fünf Tage einen Tag Surfen inklusive, wenn man online bestellt.

Lieferumfang


Der Fonic Surf-Stick kommt in einer handlichen Verpackung (siehe obiges Bild) die ungefähr CD-Ausmaße hat – wobei die Dicke ungefähr 3 bis 4 cm beträgt. Zum Lieferumfang gehören:

  • Surf-Stick
  • SIM-Karte
  • USB-Verlängerungskabel (ca. 80 cm)
  • Handbuch

Positiv fiel mir beim Lieferumfang das USB-Verlängerungskabel auf, das ich auch schon das eine oder andere Mal nutzen musste:
Fonic Surfstick am MacBookSo habe ich z.B. letztens in der Mittagspause noch schnell den Kicktipp von Revier-Derby.de tippen müssen und dafür den Surf-Stick verwenden wollen. Dummerweise hat mein Apple MacBook nur an der linken Seite USB-Anschlüsse und der Netzempfang im Büro ist je näher man zum Fenster sich befindet besser. Insofern half mir das Verlängerungskabel ein wenig – wobei es jedoch nicht wirklich sehr lang ist. Aber besser so eines als gar keines.

Installation

Die hardware-technische Installation ist relativ einfach – doch zu erst sollte man die SIM-Karte im Internet aktivieren. Bei der Registrierung auf den Fonic-Seiten kann man dann auch gleich festlegen, ob man automatisch jeden Monat Geld per Lastschrifteinzug auf sein Konto überweisen will oder nicht – was ich erstmal verneint habe. Da man angeblich (ich konnte es noch nicht testen) ab einem Restguthaben von 3,- Euro eine SMS bekommt, habe ich bisher drauf verzichtet

Direkt nach dem ich die Aktivierung der SIM-Karte via Internet beantragt hatte, stand auf der Internet-Seite „Mein Fonic“ schon dass die Karte aktiviert war.

Fonic Surfstick am MacBookIn Sachen Hardware muss man nicht viel machen – das schwierigste war dabei noch das Heraustrennen der kleinen SIM-Karte (ID-000) aus der großen Karte. Danach steckt man die SIM-Karte in ein kleines Fach des Surf-Sticks und kann dann schon den Surf-Stick an einen freien USB-Port anschließen.

A propos anschließen: Wie man auf dem obenstehenden Bild eventuell an dem „silbernen Rahmen“ erahnen kann (ggf. einfach draufklicken, dann kann man via flickr das Bild sich auch größer anschauen), kann man noch eine externe Antenne anschließen und außerdem in einen Micro SD-Kartenleser eine entsprechende Karte (wie sie oft in neueren Handys verwendet wird) einlegen und somit auch Daten mittels des Surf-Sticks transportieren.

Schließt man den Surf-Stick am USB-Port dann an, dann zeigt sich – auch ohne eingelegte Micro SD-Karte – der Surf-Stick dann erstmal als Datenträger, denn die notwendigen Treiber für Windows 2000/XP/Vista bzw. Mac OS X sind auf dem Surf-Stick gespeichert und können direkt von dort aus installiert werden.

Unter Mac OS X 10.5 (Leopard) war es für mich kein Problem die Software zu installieren und zu nutzen. Als erstes fragt die Software – wenn der Surf-Stick angeschlossen ist – nach dem PIN-Code für die SIM (der übrigens auf dem „Rahmen“ der großen SIM-Karte steht) und dann hört man wahrscheinlich sofort ein Signal – für die erste von mehreren einkommenden SMS. Noch vor der offiziellen Willkommens-SMS wurde mir mitgeteilt, dass der von mir einmalig eingezahlte Betrag von 10,- Euro gutgeschrieben wurde, dann kam besagte Willkommens-SMS und einige Zeit später wurde mir per SMS bestätigt, dass ich für den Tarif Tagesflatrate für 2,50 Euro pro Kalendertag Nutzung freigeschaltet bin.

Fonic Surf-Stick Software: Mobile Partner

Die Mobile Partner genannte Zugangssoftware ist grundsätzlich übersichtlich aufgebaut – siehe das nachfolgende Bild:

Leider handelt es sich bei der „Mobile Partner“ genannten Software um eine einfache Windows-Adaption, die vom Look & Feel nicht wirklich zu Mac OS X passt. So sind z.B. die Befehlsmenüs im eigentlichen Applikationsfenster und nicht in der Statuszeile ganz oben. In der Symbolleiste von Mobile Partner findet man Symbole für folgende Aktionen:

  • Verbinden
    Klickt man hier drauf, öffnet sich eine Art Untermenü wo man noch einmal auf „Verbinden“ klicken muss, damit der Surf-Stick beginnt eine Verbindung aufzubauen. Hier kann man dann – bei existierender Verbindung – bei Klick auf „Trennen“ die entsprechende Verbindung wieder trennen.
  • Internet
    Hier öffnet sich dann der Internet-Browser. Bringt natürlich erst dann was, wenn man eine Verbindung aufgebaut hat.
  • Statistik
    Die Statistik zeigt einem (bei laufender Verbindung) die Geschwindigkeit für Up- und Download an. Außerdem sieht man hier wieviel Daten bisher (täglich/monatlich/jährlich) herunter- bzw. hochgeladen wurde. Hier ist vor allem dann der „täglich“-Wert interessant – wegen der oben erwähnten 1 GB-Grenze. Hat man mehr als 1 GB Datentransfer an einem Tag erreicht wird nämlich die Geschwindigkeit heruntergedrosselt.
    Mein Maximum bisher waren 150 MB an einem Tag. Und da habe ich mir dann auch diverse Videos (aus dem US-Comedy-Wahlkampf) angeschaut.
  • SMS
    An und für sich fragt man sich natürlich schon, wofür man eine SMS-Funktion in der Software braucht. Aber bevor man irgendwelche Statusmeldungen verpasst (so soll man ja informiert werden, wenn das eingezahlte Guthaben nur noch bei 3,- Euro liegt), ist es vielleicht doch ganz sinnig, wenn es hier eine SMS-Funktion gibt.
  • Telefonbuch
  • Wenn man SMS nutzen kann, braucht man auch ein Telefonbuch um Telefonnummern zu verwalten, denen man ggf. eine SMS schicken könnte. Dabei gibt es zwei Telefonbücher – eines lokal auf dem jeweiligen Rechner und eines auf der SIM-Karte (auf der die üblichen verdächtigen Nummern von A wie ADAC über M wie Mailbox bis hin zu Z wie Zeitansage vorgespeichert sind), deren Einträge man via Rechner bearbeiten kann.

  • Guthaben verwalten
    So man eine Online-Verbindung aufgebaut hat kann man über diese Funktion seinen Guthabenstand abrufen und über eine Fonic-Guthabenkarte, wie es sie im normalen Handel gibt, auch aufladen.

Fonic Surfstick Mobile Partner-Software: Status der NetzverbindungIm unteren Zehntel des Programmfensters sieht man den aktuellen Verbindungsstatus. Dort steht z.B. (siehe das nebenstehende Bild) ob man gerade eine Verbindung aufgebaut hat (in diesem Fall nicht) und was für eine Netzqualität zur Verfügung steht: Entweder GPRS (langsam; ca. 55,6 Kbit/sek), UMTS (moderat; 384 Kbit/sek) oder aber HSDPA (schnell; 3,6 Mbit/s).

Wo wir gerade noch bei der Software sind – ich kritisierte ja bereits die Mac-Version der Zugangssoftware. Am augenfälligsten wird dies übrigens beim Programm-Icon, welches sich von den anderen Icons im Dock von Mac OS X durch seine ausgesprochene Häßlichkeit unterscheidet, wie man an der folgenden maßstabsgetreuen Abbildung sehen kann:

Fonic Surfstick Mobile Partner-Software: Icon im Dock

Beginn der Aktualisierung (25.09.2010):
In der neuen Software-Version (siehe auch diesen Beitrag) ist zumindestens das Logo nicht mehr so hässlich.
Ende der Aktualisierung.

Praktische Verwendung des Fonic Surf-Sticks

Fonic Surfstick am MacBookAuf der Verpackung heißt es, dass man in nur drei Schritten online gehen kann. Wenn man es jetzt mal eng nimmt sind es dann doch ein, zwei Schritte mehr, was aber die Nutzung nicht wirklich einschränkt.

So man eine vernünftige Netzanbindung hat, laden sich die aufgerufenen Seiten recht zügig. Ich hatte sehr oft HSDPA-Verbindungen, so dass man auch ohne Probleme YouTube-Videos usw. sich anschauen konnte.

Keine Datenkompression

Sehr gut gefällt mir hierbei, dass Fonic anscheinend nicht, wie andere Mobilfunkanbieter, den Datentransfer komprimiert (siehe z.B. den Beitrag MoobiCent und MoobiAir (UMTS/HSDPA) ohne Datenkompression unter Mac OS X und Linux). Bei diesen Anbietern (auch bei ePlus ist es mir aufgefallen) wird der Datentransfer so beeinflusst, dass z.B. Bilder nicht ganz normal übertragen werden, sondern nur in einer komprimierten Version, so dass zwar weniger Daten übertragen werden müssen, mitunter jedoch die Qualität deutlich darunter leidet. Dies habe ich bei Fonic nicht beobachten können, was insofern deutlich für Fonic spricht.

Die Netzqualität

Fonic benutzt das Netz von O2 (ehemals Viag Interkom) – mit allen Vor- und Nachteilen. Vorteile sind z.B. die HSDPA-Nutzung. Diese Beschleunigung gegenüber dem normalen UMTS sorgt erst dafür, dass man auch unterwegs in gewohnter (DSL-)Geschwindigkeit surfen kann. Mein bisheriger (noch…) Handy-Anbieter ePlus bietet sowas z.B. derzeit gar nicht an, was eine Vertragsverlängerung momentan dann doch deutlich unwahrscheinlicher macht…

Teilweise bietet jedoch das O2-Netz nicht überall eine gute Verbindung bzw. überhaupt eine Verbindung. Für diese Fälle greift normalerweise das Roaming-Abkommen mit T-Mobile. Demnach können sich O2-Kunden dann via T-Mobile ins Netz einwählen. Laut einer teltarif-Meldung gilt das Roaming bei Fonic-Kunden jedoch nur für das langsamere GPRS.
Testen konnte ich es selber jedoch nicht, da ich bisher immer direkt mit dem eigentlichen O2-Netz eine Verbindung aufbauen konnte. In Olfen bzw. genauer gesagt im Hausinneren habe ich bisher keine HSDPA-Verbindung bekommen (nur UMTS), ansonsten hatte ich jedoch immer eine HSDPA-Verbindung und war entsprechend schnell unterwegs. In Bochum hatte ich bisher sehr oft HSDPA-Verbindungen – auch innerhalb von Gebäuden.

Einige Geschwindigkeitsmessungen werde ich in Kürze in einem separaten Beitrag veröffentlichen.

Der Tarif „Fonic Tagesflatrate“

Grundsätzlich gefällt mir die Tarifstruktur, da ich kein Dauernutzer bin. Wie schon oben beschrieben lohnt sich dieser Tarif natürlich nicht für Poweruser, die ihn jeden Tag nutzen wollen. Da gibt es andere Angebote die dann preislich deutlich besser sind. Ist man jedoch nur einige Tage im Monat auf die Nutzung des mobilen Internets angewiesen (z.B. weil man kein teures WLAN bei einer Konferenz bezahlen möchte) ist dieser Tarif sinnvoll und vor allem günstig. Vor allem wenn man bedenkt, dass manche Mitbewerber ähnliche Tagesflatrate-Tarife für quasi den doppelten Preis (4,95 Euro) anbieten.

Beginn der Aktualisierung (25.09.2010):
So ein Tagesflatrate-Tarif eignet sich grundsätzlich für Gelegenheitssurfer. Doch durch den Kostenschutz, der ab dem 10. Tag greift, ist die Fonic-Tagesflatrate auch für die Leute interessant, die nicht nur an wenigen Tagen im Monat damit online gehen.
Ende der Aktualisierung.

Dennoch gäbe es meiner Meinung nach noch etwas an dem Tarif zu verbessern, denn die 2,50 Euro gelten leider pro Kalendertag. Gehe ich also erstmalig um 23:50 Uhr online habe ich für 10 Online-Minuten 2,50 Euro gezahlt. Klar, im Umkehrschluß bedeutet dies, dass ich von 00:00 bis 23:59 Uhr für die selbe Summe surfen kann – aber netter fände ich es, wenn man für 2,50 Euro 24 Stunden surfen kann – egal ob man morgens, mittags, abends oder nachts damit beginnt.

„Mein Fonic“ im Internet

Auf der Internet-Seite von Fonic gibt es den Bereich „Mein Fonic“ wo man u.a. auch seine persönlichen Daten ändern kann. Wohl häufiger genutzt wird dort jedoch der sogenannte „Entgeltnachweis“ genutzt. Hier kann man sich anzeigen lassen, inwiefern sich das eigene Fonic-Guthaben entwickelt hat – zumeist also gesunken ist. Hier findet man nicht nur den Verweis der für einen Tag genutzten Tagesflatrate, sondern auch genauere Informationen über den Datenverbrauch. Merkwürdigerweise scheint übrigens Fonic maximal in 16409 KB-Schritten abzurechnen – ich habe mehrfach entweder diese Summe oder aber 16408 KB in der Abrechnung gefunden.
Im Endeffekt ist das aber ja egal – solange das ganze am selben Kalendertag stattfindet zahlt man eh nur die Summe von 2,50 Euro.

Fazit

Die Kombination der Fonic-Tagesflatrate mit dem SurfStick ((Affiliate-Link, siehe auch hier)) gefällt mir gut. Technisch gab es keine Probleme und auch wenn es vielleicht eher vier oder fünf Schritte statt der propagierten drei Schritte waren, bevor man mit dem Surf-Stick online gehen kann, ist das ganze ziemlich einfach. Die Surf-Geschwindigkeit ist mehr als in Ordnung und dass der Datentransfer nicht komprimiert wird, gefällt mir auch recht gut.
Preislich gesehen ist die Tagesflatrate günstig – wenn man sie nur unregelmäßig, einige Tage im Monat nutzt. Bei exzessiver Nutzung wird es ansonsten zu teuer.

Beginn der Aktualisierung (25.09.2010):
Preislich gesehen ist die Tagesflatrate für Gelegenheitssurfer sehr günstig. Doch auch für Vielnutzer ist sie aufgrund des Kostenschutzes, der ab dem 10. Tag greift, interessant. Es gibt zwar Monatsangebote die zum Teil schon günstiger sind – aber die sind dafür nicht so flexibel.
Ende der Aktualisierung.

Einen richtig negativen Punkt (siehe unten unter „Panne“) habe ich nicht gefunden – wenn man schon die Gestaltung des Icons als negativ vermerkt, sagt das doch schon fast alles…

Töffte ((ruhrgebietsdeutsch für: gut, schön, passend))

  • gutes Zusammenspiel Hard- und Software
  • einfache Bedienung
  • keine Datenkompression
  • für Wenignutzer sehr günstig
  • für Wenignutzer sehr günstig, für Vielnutzer auch noch günstig
  • keine Mindestvertragslaufzeit
  • gute Kostenkontrolle

Panne ((ruhrgebietsdeutsch für: u.a. Zustand der Dösigkeit, etwas was nicht toll ist))

  • Mac OS X-Zugangssoftware passt vom „Look & Feel“ nicht
  • für Vielnutzer zu teuer

Andere Meinungen zum Fonic Surf-Stick

Ganz oben hatte ich schon Paulinepauline erwähnt, die im Beitrag Bin jetzt auch mobil online dank dem Fonic Surfstick ihre Eindrücke vom Surf-Stick schildete. Bei blog.gilly.ws gibt es einen Testbericht & Speedtest Fonic USB HSDPA Surf Stick mit Daten Tarif Tagesflatrate. Abschließend noch den aus zwei Teilen bestehenden Erfahrungsbericht bei dontox.de.

Hinweis: Das Exemplar des Fonic Surf-Sticks wurde mir von Fonic kostenlos zur Verfügung gestellt.

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145 Kommentare »

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