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Jens Matheuszik — 19. August 2008, 18:43 Uhr

Die Telekom gibt keine Daten weiter!


Laut Medienberichten wurde illegalerweise Zugriff auf die Telekom-Kundendaten genommen.

Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Telekom Kundendaten weitergibt!

Warum ich zu dieser Auffassung komme? Ganz einfach:

Meine Vertragsverlängerung mit Hürden hat zwar im Endeffekt ihre Hürden genommen, denn am 12. Juli 2008 druckte die Telekom ein Schriftstück namens „Auftragsbestätigung“ aus. Die Auftragsbestätigung bekam ich dann kurze Zeit später per Post, und dort wurde mir dann der Wechsel des Entertain-Tarifes (der automatisch eine Vertragsverlängerung bedeutet) schriftlich bestätigt.

Jedoch habe ich das ganze widerrufen – und zwar am 23. Juli 2008. Wohlweislich per Einschreiben (mit Rückschein). Wenige Tage später kam dann auch der Rückschein an, wonach das Einschreiben mit meinem Widerruf (und einer Kündigung) am 24. Juli 2008 eingegangen sei.

Nachdem ich bis zum heutigen Tage immer noch nichts von der Telekom gehört hatte, rief ich (mal wieder…) bei der Hotline an, um mich zu erkundigen. Dort konnte man mir nur mitteilen, dass der Vorgang an die Entertain-Kundenbetreuung weitergegeben worden sei und ich dort anrufen müsse. Natürlich kostenpflichtig, da man die Entertain-Kundenbetreuung nur via 01805-Nummer erreicht.

Nach einer kurzen Meckerei bekam ich doch noch eine 0800’er-Nummer und dort teilte man mir dann mit, dass der Widerruf/die Kündigung dort nicht vorliegen würde. Ich wurde gefragt, wohin ich das ganze geschickt hätte. Ich erklärte daraufhin, dass das zur Telekom-Niederlassung nach Krefeld gegangen sei – die Anschrift, die auch für Widerrufe in der Auftragsbestätigung genannt wurde.

Das sei aber die falsche Anschrift so die Mitarbeiterin der Entertain-Hotline, ich hätte das ganze nach Darmstadt schicken müssen. Auf meine Frage, ob denn die Kündigung nicht weitergeleitet worden sei antwortete sie nur lapidar mit (sinngemäß):

„Das machen die nie.“

Insofern kann man sich also wirklich sicher sein, dass Telekom-Kundendaten nicht weitergegeben werden – wenn schon nicht mal solche Sachen weitergeleitet werden…

Des weiteren wurde mir mitgeteilt, dass meine Kündigung sicherlich nicht fristgemäß gewesen sei und ich jetzt eh nichts mehr am Telefon machen könne, und dass ich alles mögliche inklusive den Beweisen, dass ich fristgemäß gekündigt habe (was sie mir wirklich nicht glauben wollte), nach Darmstadt schicken soll.

Na dann machen wir das doch mal… bin gespannt wie das ganze weitergeht.


8 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Alex @ 19. August 2008, 18:52 Uhr

    einfach ’nen Anwalt und die Verbraucherschutzzentrale einschalten, die lieben solche Fälle 😉


  2. (2) Kommentar by Kai Siering @ 19. August 2008, 22:11 Uhr

    Rein interessehalber, warum hast Du denn widerrufen?

    Ich selbst warte seit der damaligen Anrufaktion zur Preissenkung ja noch auf den Rückruf der freundlichen jungen Frauenstimme, die sich intern erkundigen wollte, ob es denn für „Vau De Es El“-Kunden wie mich auch günstigere Preise gibt … Scheint ein mittelschweres Unterfangen zu sein, derlei rauszufinden …
    (Die später in jener Woche folgende Exkursion in den örtlichen Das-was-mal-T-Punkt-hieß brachte zwar die Erkenntnis, daß ich für’s gleiche Geld auf den Plus-Tarif inkl. T-Hotspot-Flatrate schwenken könnte — aber da der Computer grade nicht mehr wollte, habe ich dann das Thema für mich auch abgehakt. Ich hatte sie vorher auch mal und bis auf einmal im McD nicht genutzt.)


  3. (3) Kommentar by Jazzer @ 20. August 2008, 08:05 Uhr

    Ich durchlebe zurzeit ja auch die T-Com-Odyssee. Der seit Wochen beantragte Rufnummern-Umzug von der alten zur neuen Adresse klappte natürlich nicht wie versprochen, so dass wir seit Freitag komplett ohne Festnetz und Internet dastehen. Von internen Schuldzuweisung über dümmste Ausreden bishin zur Tatsache, dass man nach meiner Beschwerde unseren neuen Nachbarn das Telefon abgeklemmt hat, weiß ich langsam nicht, wie groß die Palme sein muss, auf die gerne kletter würde. Saftladen. Dummerweise sind die anderen Anbieter ja auch nicht viel besser (Ausnahme O2).


  4. (4) Kommentar by Smiley @ 20. August 2008, 08:36 Uhr

    Das ist für mich wiederum ein Grund warum ich froh bin, sonst nichts mit der Telekom zu tun zu haben.


  5. (5) Pingback by Datenklau bei den Telekomikern? | [gregel dot com] @ 20. August 2008, 14:00 Uhr

    […] den Gebrauch der eigenen Daten in den Griff. Somit ist das für mich durchaus schlüssige Fazit im Pottblog: Keine Datenweitergabe bei den […]


  6. (6) Kommentar by Jens @ 24. August 2008, 17:06 Uhr

    @Alex (1):
    Die schwereren Geschütze halte ich noch etwas zurück, da das ja auch auf meiner Seite mit Aufwand verbunden ist.

    @Kai (2):
    Unter anderem weil ich keine längere Vertragslaufzeiten wollte und weil ich auch primär mich über die (meiner Meinung nach) Falschaussagen im Bochumer T-Punkt und dessen so genanntes „Serviceverhalten“ aufgeregt habe.

    @Jazzer (3):
    Das ist natürlich ein, zwei Stufen schlimmer in dieser Form. Was sagt denn der Nachbar dazu?


  7. (7) Kommentar by Christine @ 26. August 2008, 15:23 Uhr

    Die meisten Kundendaten werden von unseriösen Callcentern weitergegeben. Die rufen die Leute an, gaukeln denen was vor, um Vertrauen zu wecken und die Daten auszuspionieren und geben sie weiter.
    Ich glaube nicht, dass große Konzerne iher Kunden verlieren wollen, in dem sie persönliche Daten weitergeben.


  8. (8) Kommentar by Jens @ 27. August 2008, 21:38 Uhr

    @Christine (7):
    Ja, wobei es halt schwierig ist, herauszufinden, was ein seriöses oder ein unseriöses Callcenter ist.


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