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Jens Matheuszik — 18. Juli 2008, 09:23 Uhr

T-Mobile vergibt vielleicht doch temporäre Rufnummern bei der Rufnummernmitnahme


Rufnummernmitnahme - § 46 TKGVor kurzem schilderte ich das Mysterium der Rufnummernmitnahme bei T-Mobile.

Natürlich kann man auch wenn man hin zu T-Mobile von einem anderen Mobilfunkanbieter wechselt die bisher genutzte Nummer im Rahmen der Rufnummernmitnahme gemäß § 46 TKG (siehe Bild) mitnehmen.

Das Problem was jedoch neben mir noch weitere potentielle T-Mobile-Kunden haben ist folgendes:

Bei T-Mobile kann man nur zum Vertragsbeginn des T-Mobile-Vertrages eine Rufnummer eines anderen Anbieters weiter nutzen. Sprich: Zu Vertragsbeginn bei T-Mobile muss der alte Vertrag bei Vodafone, ePlus, O2 usw. bereits beendet sein, denn vorher ist die Nummer vom alten Anbieter noch nicht freigegeben.

Grundsätzlich ist das kein Problem:

Alle genannten anderen Anbieter (und sicherlich auch die diversen Service-Provider) ermöglichen es, dass man – bei Erfüllung aller notwendigen Voraussetzungen – auch schon einen Neuvertrag bei ihnen abschließen kann, wenn der alte Vertrag mit der dort „gefesselten“ Nummer noch läuft, um dann zum späteren Zeitpunkt (dem Ende des Altvertrages) die Nummer zu übernehmen.

T-Mobile stellt sich jedoch leider offiziell bei Anfragen (sowohl im T-Punkt als auch bei der Hotline oder via eMail-Kundenservice) auf den Standpunkt dass das nicht geht. Mir gegenüber wurde sogar behauptet, dass dies eine Vorgabe der Regulierungsbehörde sei. Was die Regulierungsbehörde jedoch ganz anders sieht…

Doch es gibt vielleicht doch eine Möglichkeit:

Auf den Beitrag T-Mobile und das Mysterium der Rufnummernmitnahme meldete sich eine interne Fachhändlerquelle bei mir.

Diese teilte mir erstmal das Übliche mit:
Natürlich sei grundsätzlich eine Rufnummernportierung möglich, wenn die Rufnummer aus einem gekündigten Laufzeitvertrag oder aber einem Prepaidvertrag stammt, eine Kündigungsbestätigung mit Freigabe der Portierung und einem Termin dafür vorliegen würde und dieser Termin maximal 120 Tage in der Zukunft liegen würde – man also spätestens in 120 Tagen die Nummer portieren würde.

Das ganze gehe jedoch auch nach Vertragsbeginn und Zuteilung einer provisorischen Rufnummer (die verfällt sobald die richtige portiert wurde). Über die „üblichen Wege“ (T-Punkt, Kundenservice) kommt man jedoch nicht so leicht daran.

Anders sieht es jedoch wohl so aus, wenn man versucht einen Vertrag bei T-Mobile über einen Fachhändler zu buchen. Die Fachhändler haben für etwaige Problemfälle eine eigene Hotline, wo es möglich sein soll so etwas zu veranlassen.

Erforderlich ist, dass die Kündigungsbestätigung des Altvertrages beim Abschließen des neuen T-Mobile-Vertrages vorliegen muss und die Portierung bei Vertragsschluss angestoßen wird.

Es gibt zwar keine Gewähr dafür, dass die Mitarbeiter der Fachhändlerhotline mitspielen, aber die Chance soll dort deutlich größer sein. Die Quelle schreibt dazu:

Fakt ist: Es unterliegt der Willkür (sprich: der Lust und Unlust) des Hotlinemitarbeiters soetwas zu machen.
Du musst also, wie so häufig bei der T-Com, einfach den Richtigen an den Hörer bekommen. Und wie mir [von einem T-Mobile-Ansprechpartner; Anm. d. Bloggers] gesagt wurde, ist dies an der Fachhändlerhotline wohl wesentlich einfach machbar (für den Fachhändler), als direkt bei T-Mob an der Kundenhotline.

Das ganze stellt wohl eine Ausnahme dar, wo es glatt wert wäre, das ganze mal auszuprobieren.

Angesichts der Tatsache, dass meine Portierung aber nicht innerhalb von 120 Tagen stattfinden würde, kann ich es selber nicht ausprobieren – sonst hätte ich es glatt Ende September versucht.

Ob das ganze wirklich so klappt weiß ich nicht – aber ich habe in der Vergangenheit auch schon öfters mal Sachen mit der Telekom erlebt, wo es ursprünglich hieß, dass das nicht gehen würde und dann ging es doch. Auszuschließen ist es daher nicht.

Insofern: Vielleicht sollte man einfach mal einen Fachhändler aufsuchen – denn inzwischen wird ja auch das Apple iPhone 3G nicht nur von der Telekom selbst verkauft.


7 Kommentare »

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