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Jens Matheuszik — 13. Juli 2008, 17:52 Uhr

T-Saster oder: Apple iPhone 3G jetzt auch in Deutschland zum Teil erhältlich


Apple iPhoneDas neue Apple iPhone 3G (siehe Abbildung links von Apple) ist seit vergangenem Freitag offiziell erhältlich.

Der Verkaufsstartwurde vom Telekom-Boss René Obermann in ganzseitigen Anzeigen und einem Video bejubelt – doch ich behaupte, das da nicht alles so rosig magentafarben abgelaufen ist, wie erwünscht.

Zwar hatte T-Mobile zum Start des neuen iPhones seine Tarife überarbeitet und mit den neuen Tarifdetails und den gesunkenen Gerätepreisen sicherlich nicht nur bei mir erreicht, dass man sich für das neue iPhone interessiert.
Und das obwohl es das iPhone nur bei T-Mobile gibt. Denn T-Mobile und das iPhone – das ist eine eher „verkackte“ Angelegenheit, wie Johannes Kleske drastisch formulierte und wie z.B. Writingwoman aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen feststellen durfte.

Die Kritiker dürften sich inzwischen wieder bestätigt fühlen, denn wenn man sich in diversen Blogs auch via Twitter die Erfahrungen der Freitagskunden durchliest, dann erfährt man Dinge, die sowohl T-Mobile als auch Apple eigentlich nicht gefallen dürften.

Erst einmal wurden anscheinend deutlich zu wenige iPhones geliefert. Das führte dann dazu, dass die T-Punkte nicht genügend iPhones geliefert bekommen hatten, was dann natürlich zu netten und sicherlich auch erwünschten Schlagzeilen wie „Neues iPhone ausverkauft!“ führte.
Zwar teilte die Telekom stolz mit, dass 15.000 iPhones verkauft wurden – bei angeblich rund 1.800 Verkaufsstellen (T-Shops inkl. weiterer Unternehmen mit Verkaufslizenz) ist das jedoch etwas wenig. Kein Wunder, dass in vielen Fällen die iPhones weg gingen wie warme Semmeln.

Doch selbst wenn es noch iPhones gab, dann heißt das noch lange nicht, das man die so einfach bekommen konnte. Wenn man das Pech hatte zur Kategorie der Bestandskunden zu gehören, dann hatte man unter Umständen auch trotz Reservierung keine Chance, denn anscheinend sind die Bestandskunden, die schon das erste iPhone bei der Telekom genutzt haben, nicht so viel „wert“ wie Neukunden. Anders kann man es sich nicht erklären, dass zum Teil Bestandskunden trotz Vorbestellungen und vorrätiger Telefone keine iPhones erhalten haben.

Weitere Probleme gab es dann bei der notwendigen Aktivierung der iPhones. Diese müssen im Laden über iTunes 7.7 aktiviert werden, was sich dann doch in einigen Fällen sehr lange hinzog. Das verwundert auch nicht, da schließlich das iPhone 3G weltweit an diesem Tag erstmalig verkauft wurde. Das dann die zentralen Server etwas überlastet sind, dürfte klar sein. Nun, wenigstens hat es bei der Telekom wohl grundsätzlich geklappt. Das ist schon mehr als bei Debitel/_dug, denn dieser Reseller, der diesmal u.a. neben Gravis auch das iPhone mitsamt T-Mobile-Vertrag verkaufen durfte, konnte iTunes 7.7 gar nicht auf seinem System ausführen, da iTunes 7.7 mit Windows 2000 nicht kompatibel ist (siehe hier).

Ich persönlich bin gespannt wann T-Mobile die Lieferprobleme in Griff bekommt. Da ich selber mir derzeit noch kein iPhone holen kann (was der technischen Unflexibilität von T-Mobile in Sachen Rufnummernportierung zu verdanken ist), kann ich momentan noch ein wenig gelassen zuschauen – und hoffen, dass das ganze noch besser wird.


18 Kommentare »

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