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Jens Matheuszik — 5. Juli 2008, 14:48 Uhr

„The Spirit of Georgia“ übernimmt den alten Bionade-Preis (aktualisiert)


Bunter Bionade-RauschIn der Samstags-Ausgabe der WELT widmet sich der Artikel Bunter Bionade-Rausch dem Markt der Biolimonaden, der in jüngster Zeit etwas in Aufruhr geraten ist.

Grund hierfür ist die deutliche Preiserhöhung der Bionade rein aus Imagegründen und der bevorstehende Markteintritt des Wettbewerbers Coca-Cola mit „The Spirit of Georgia“.

Der Welt-Artikel enthält leider nicht viel interessantes neues. So erfährt man auch nicht, wie die neueste Bionade-Sorte lauten wird, die im Herbst auf den Markt kommen wird. Jedoch erfährt man am Rande doch was und zwar folgendes:

[Bionade-] Firmenchef Kowalsky hat auch nicht vor, sich angesichts der gewachsenen Konkurrenz auf eine Preisschlacht einzulassen. Im Gegenteil. Ausgerechnet im Juli, als Carlsberg und Cola-Cola die neuen Flaschen ins Regal stellten, verteuert er seine Limo mal eben um ein Drittel auf 79 Cent für die 0,33-Flasche. Das sind 20 Cent mehr als das Konkurrenzprodukt aus dem Hause Cola kostet.

Abgesehen davon, dass es Coca-Cola (und nicht Cola-Cola) heißt und Coca-Cola die neuen Flaschen der Marke „The Spirit of Georgia“ erst in der Zukunft (ab Mitte Juli) ins Regal stellen wird, erfährt man hierdurch, dass der Preis für die 0,33 l-Flasche „The Spirit of Georgia“ bei 0,59 Euro liegen wird. Der Preis, den man üblicherweise früher für eine 0,33 l-Flasche Bionade bezahlt hat.

Aktualisierung: Ich bin mir sicher, dass „The Spirit of Georgia“ auf dem Markt erfolgreich sein wird. Der günstigere Preis als die Bionade wird es sicherlich nicht alleine sein, viel mehr dürfte die Marktmacht Coca-Colas dazu beitragen. Diese wird dafür sorgen, dass es den georgischen Geist von Rostock bis zum Allgäu und von Aachen bis nach Cottbus geben wird. Die Bionade musste sich langsam ihren Erfolg von den Szenekneipen hin zu den Supermärkten erkämpfen, während die neue Limonade voll vom Fleck weg her ein größeres Verbreitungsgebiet aufweist, was sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg sein dürfte.

PS: Zusätzlich zu dem Artikel gibt es noch ein Interview mit Béatrice Guillaume-Grabisch, der Geschäfstführerin von Coca-Cola Deutschland, zum Start von „The Spirit of Georgia“, bei dem ich mich frage, ob wirklich irgendjemand freiwillig das Wort „karbonisiert“ verwendet…


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