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Jens Matheuszik — 2. Juli 2008, 22:28 Uhr

Handy im Kochtopf und Kulanz von ePlus


Handy im KochtopfAm vergangenen Dienstag fand die 23. Auflage der pl0gbar Ruhrgebiet (im Bochumer Café Konkret) statt.

Bei der pl0gbar wurde nicht nur moguliert, sondern auch über diverse Themen diskutiert. Als Besitzer eines Nokia N80 Internet Edition nutzte ich die Möglichkeit mit einem ex-Nokia-Mitarbeiter zu sprechen, dem ich von meinem Leid mit dem N80 klagte:

Seit einigen Tagen hält der Akku aber so gar nichts mehr aus – abends ist er voll, morgens wache ich auf bzw. eher nicht, denn der Handy-Wecker funktionierte nicht, da der Akku leer war.

Er schaute sich daraufhin den Akku an und stellte fest, dass dieser sowohl nach oben als auch nach unten hin ein wenig „ausgebeult“ war. Seiner Meinung zufolge ein sehr schlechtes Zeichen. Ein weiterer Kollege pflichtete ihm nachher dazu bei und riet mir von einer weiteren Verwendung ab – vor allem bei dieser Hitze. Aufladen des Akkus wäre auch eine ganz ganz schlechte Option. Auf meinen Hinweis, dass ich meinen Wecker benötigen würde, empfahl er mir dann das Handy in einen Metallkasten zu legen.

Auf meinen Hinweis, dass ich keinen Metallkasten habe, schlug er mir die Spüle vor – doch ist die Spüle in meiner Küche leider nicht aus Metall. Als ich nachher dann nach Hause kam, fiel mir sofort ein, was eventuell ein guter Ersatz sei: ein Kochtopf!

Also steckte ich das Handy, nachdem ich den Akku wieder eingesetzt und den Alarm für den Wecker programmiert hatte in einen Kochtopf (siehe Abbildung)…

Das ganze war zwar nicht unbedingt nötig, aber bevor das Teil eventuell noch in die Luft geht, nehme ich solche Skurrilitäten wie ein Handy im Kochtopf gerne hin.

Ich rief dann auch direkt den Kundenservice von ePlus an (bietet der mir doch einen kostenlosen Handy-Austausch im Reparaturfall), doch man verwies mich um ca. Mitternacht auf den kommenden Tag, genauer gesagt auf 08:00 Uhr – ab dann könnte ich dahingehend jemand von der Reparaturannahme sprechen.

Heute dann versuchte ich das Problem zu lösen und rief morgens noch einmal den Kundenservice an. Dort fragte man mich wie alt der Akku respektive das Handy seien und als ich mit ca. anderthalb Jahre antwortete hieß es nur, dass man da nichts machen könne, da auf den Akku nur sechs Monate Garantie wären. Ich müßte jetzt in einen ePlus-Shop gehen und mir einen neuen Akku kaufen.

Irgendwie hatte ich mit sowas gerechnet und dank meines „Premiumkundenstatus“ kann ich im ePlus-Shop nicht nur bei Vertragsverlängerung das neue Handy für 50 % des eigentlichen Preises bekommen – ich bekomme auch Zubehör für 20 % des Preises.

Also machte ich mich auf den Weg in die Bochumer Innenstadt auf um dann im ersten ePlus-Laden zu hören, dass es dort keinerlei Akkus geben würde. Man könne mir aber gerne ein neues Handy verkaufen…

Im zweiten ePlus-Laden konnte man mir auch nicht helfen (ich aber hingegen einem Kunden, der wissen wollte, wie schnell UMTS bei ePlus ist – die Antwort von 384 kbit/sek wußte die Verkäuferin leider nicht), da man dort auch keinerlei Akkus im Sortiment führt.

Daraufhin schaute ich bei Saturn vorbei, sah den Akku für ca. 45,- Euro und verzichtete angesichts der Höhe des Preises auf den Kauf. Auf dem Rückweg rief ich beim Kundenservice an und bat einfach mal um eine Auflistung der ePlus-Shops die auch Akkus anbieten und erwähnte dabei meine kleine „Leidensgeschichte“. Leider konnte man mir nicht weiterhelfen, als dass der Kundenservice leider nicht weiß, was in den Filialen angeboten wird. Auf meine Frage, ob man denn direkt über den Kundenservice einen solchen Akku erhalten könne, wurde ein wenig recherchiert – das Ergebnis war: Nein. Denn der ePlus-Kundenservice hat momentan nur Motorola-Akkus im Angebot.

Daraufhin fragte ich dann, wie ich denn bitteschön telefonieren soll, worauf mir der Mitarbeiter empfahl, bei einem anderen Händler den Akku zu kaufen und dann den Kaufbeleg einzureichen, da ePlus mir bis zu 30,- Euro dafür erstatten würde.

Wow. Das nenne ich mal Service!

Da ich schon wieder fast zu Hause war, kehrte ich nicht noch einmal um, um zu Saturn zu gehen. Stattdessen bat ich den Kundenservice per Mail erst einmal um eine Bestätigung der Gutschrift. Außerdem schrieb ich noch diverse andere Mails an Händler in der Umgebung, um abzuklären, ob sie einen solchen Akku (und falls ja: zu welchem Preis) haben.


12 Kommentare »

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