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Jens Matheuszik — 14. Mai 2008, 07:23 Uhr

Warum ich – im Gegensatz zu Frau Gröner – nicht auf DPD setze…


Das ist wirklich amüsant:
Da lese ich gerade den Beitrag Guten Tag, ich bin Ihr Dienstleister, was können Sie für mich tun? in dem Anke Gröner schildert, welche Erfahrungen sie mit der Post bzw. DHL gemacht hat. Ihre Quintessenz lautet:

„(Aber wenn ich mal eins [Paket; Anm.d.Bloggers] verschicken will, ruf ich jetzt lieber DPD an.)“

Ich kann das natürlich angesichts des geschilderten Vorrfalles nachvollziehen. Für mich sieht das aber ganz anders aus:

22. April: In meinem Briefkasten liegt eine DPD-Benachrichtigung. Es wäre für mich etwas angekommen, aber ich war um 11.00 Uhr nicht da. Naja – kein Wunder, um die Uhrzeit arbeite ich normalerweise. Die nächste Zustellung würde am nächsten Tag (23. April) zwischen 08.00 und 16.00 Uhr stattfinden.

23. April: Das Zeitfenster von 08.00 bis 16.00 Uhr ist natürlich nicht optimal, doch zufälligerweise habe ich an diesem Tag frei und meinen ersten Termin um 11.00 Uhr. Um kurz nach 10.00 Uhr fuhr ich dann los – natürlich war bis zu diesem Zeitpunkt nichts da.
Als ich dann nachher so um ca. 20.00 Uhr zu Hause war lag im Briefkasten keine zweite Benachrichtigungskarte.
Auf dieser zweiten Karte hätte dann eventuell gestanden, dass das Paket im Haus abgegeben wurde oder aber, dass ein erneuter Termin vereinbart werden sollte.

Tage später: Immer noch kein neuer Versuch der Zustellung.

www.neuzustellung.de: Nach ein paar Tagen und nach einer Rückfrage im Haus („Ist da eventuell etwas von DPD für mich gekommen?“) schaue ich mir die Webseite www.neuzustellung.de von DPD an und versuche über meine Sendung etwas zu erfahren.
Leider kann ich dieser Seite nur entnehmen, dass wohl am 23. April ein erneuter Zustellversuch unternommen wurde. Mein Versuch einen neuen Termin zu vereinbaren scheitert und man bittet mich die 01805-Nummer von DPD anzurufen.

30. April 2008: Ich rufe bei der kostenpflichtigen 01805-Hotline an und muss mir für 14 ct/min erstmal fast eine halbe Minute lang eine Ansage anhören, dass ich über die Internet-Seite www.neuzustellung.de eine Neuzustellung veranlassen kann. Nachdem man mir mitteilte, was ich eh wusste lande ich erstmal in irgendeiner (natürlich weiterhin kostenpflichtigen) Warteschleife und nach einiger Zeit endlich bei einer Person aus Fleisch und Blut. Dort erfahre ich, dass am 22. April die erste Zustellung erfolgen sollte, am 23. April dann der zweite Versuch und dann schon kurze Zeit später sogar ein dritter Versuch und jetzt das ganze wieder im Lager sei und zurückgehen würde und ich mich hätte eher melden sollen.
Ich sage dazu der mehr oder weniger freundlichen DPD-Dame, dass ich mich nach der zweiten Benachrichtigungskarte sicherlich gemeldet hätte – aber die kam nicht. Und eine dritte erst recht nicht.

Da jedoch das Paket noch im Lager sei würde sie eine erneute Zustellung veranlassen. Diese sollte von 08.00 bis 16.00 Uhr erfolgen – und zwar am Freitag, den 2. Mai. Diesmal direkt an meine Büroadresse.

2. Mai 2008: Eigentlich wollte ich mal freitags eher in den Feierabend gehen – aber das Warten auf DPD passte gut mit der kurzfristig dazugekommenen Arbeit überein. Als ich dann irgendwann deutlich später nach Hause ging war natürlich kein Paket da.

5. Mai 2008: Auch heute noch kein Paket von DPD.

6. Mai 2008: Immer noch nicht. Nachdem ich mich beeilt hatte (die DPD-Hotline hat nur bis 18.00 Uhr auf) kam ich noch gerade rechtzeitig zu Hause an um bei DPD anzurufen. Natürlich bekam ich auch wieder den bekannten Text zu hören, landete in der bekannten Warteschleife und mußte warten, warten und warten.

Die Lösung: Nachdem ich dann die Paketnummer nannte erfuhr ich dann durch die eher gelangweilt klingende DPD-Mitarbeiterin, dass mein Paket schon vor kurzem zurück an den Versender gegangen sei, weil die drei Zustellversuche bei mir erfolglos gewesen seien. Ich verzichtete darauf ihr zu erklären, dass ich eigentlich nur einen Zustellversuch mitbekommen habe und sagte daher nur, dass ich doch extra vor kurzem (nach den drei Versuchen) eine Neuzustellung veranlasst hätte.
Die Neuzustellung an die Büroanschrift sei dort verzeichnet – aber das hätte nicht geklappt, da sich dort etwas überschnitten hätte.

Meine Meinung zu DPD:
Okay, ich hätte natürlich etwas eher auf den ersten Zustellversuch reagieren sollen – aber normalerweise gibt es halt mehr als eine Benachrichtigung und daher verzichtete ich erst einmal. Was mein Fehler war. Neben den fehlenden Benachrichtigungen finde ich jedoch deren Hotline negativ, die mir erst einmal eine halbe Minute erzählt, dass ich das ganze auch via Internet machen könne. Das dann jedoch eine vereinbarte Neuzustellung auch scheitert kann meiner Meinung nach nicht richtig sein. Und wenn sich da wirklich was überschnitten haben sollte, dann sollte man meiner Meinung nach den Kunden entsprechend informieren.

Insofern – und da unterscheide ich mich dann von der geschätzten Blogkollegin – werde ich für mich persönlich lieber auf DPD verzichten.

PS: Das Paket selbst habe ich leider immer noch nicht. Da ich aber über Handy, Rasierer und Zahnbürste verfüge ist das jetzt nicht ganz so schlimm. Ärgerlich dennoch…


27 Kommentare »

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