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Jens Matheuszik — 22. April 2008, 11:08 Uhr

RIM (Blackberry) kommt nach Bochum und Nokia setzt auf Verschwiegenheit


Vor einigen Tagen berichtete ich bereits davon, dass der Blackberry-Hersteller RIM sich für den Standort Bochum interessieren soll, was in den letzten Tagen immer konkreter wurde.

Als Geheimnis konnte man das sowieso nicht wirklich bezeichnen – spätestens nachdem in den Bochumer Zeitungen Anzeigen von Research in Motion (RIM) mit Stellengesuchen waren, hätte man 1+1 zusammenzählen können.

Laut dem WAZ-Artikel In Tüten und Papier: Blackberrry kommt (selten dämlicher Titel übrigens) heißt es, dass das ganze morgen offiziell werden soll. Dann wird die aus Bochum stammende Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) auch mal was positives zu verkünden haben.

Amüsant jedoch Nokia. Heißt es doch im Artikel:

Noch-Arbeitgeber Nokia glaubt nicht, dass die Fachkräfte wertvolles Wissen mit zum neuen Arbeitsplatz nehmen: „Ich vertraue auf die Integrität der Entwickler“, sagte Sprecherin Arja Suominen der WAZ.

Drollig… die Nokia-Mitarbeiter haben auch auf die Integrität und Sicherheit ihres profitablen Arbeitsplatzes gesetzt. Die Frage ist jedoch, ob RIM wirklich Wissen über Nokia-Handys haben will. Mein Nokia N80 weist zum Beispiel seit Wochen und Monaten so viele Macken auf, dass meiner Meinung nach das Wissen wie man solchen Kram baut, lieber mit der Schließung des Nokia-Werkes in Vergessenheit geraten sollte…

Bei den Ruhrbaronen erfährt man übrigens, dass RIM sich wohl an der Universität ansiedeln will und nicht in Bochum-Riemke am noch-Nokia-Standort.

Vielleicht übernimmt RIM dann auch das Sponsoring der Nokia-Bahn und macht daraus eine RIM-Bahn oder gar eine Bimmelbahn Rimmelbahn. ;)


6 Kommentare »

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