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Jens Matheuszik — 31. März 2008, 11:18 Uhr

Ärgerliche Aussetzer bei T-Home Entertain


T-Home EntertainEnde September 2007 bestellte ich das sogenannte „Fernsehen der Zukunft“, auch als T-Home Entertain bekannt.

Nach einigen Wirrungen und Irrungen lief dann erstmalig Mitte Oktober das sogenannte Internet-Fernsehen (IPTV).

Seitdem hatte ich eigentlich kaum Probleme und bin – vor allem auch, seitdem ich den Media-Receiver T-Home STB X301T habe – recht zufrieden.
Daher habe ich auch immer wieder Leuten, die mich dazu per Kommentar oder persönlich befragt haben, T-Home empfohlen. T-Home hat halt wirklich einige nette Funktionen, wie z.B. die Timeshift-Aufnahme:
Da schaut man sich etwas im Fernsehen an und bekommt plötzlich einen Anruf. Einfach auf die Pause-Taste drücken, das Bild wird eingefroren und man kann später von derselben Stelle an weiterschauen. Bei Sendungen im Privatfernsehen kann man sogar dann nachher wenn die Werbung läuft diese vorspulen und ist dadurch ggf. nach ein, zwei Werbeblöcken zeitlich gesehen wieder in der Spur.

Doch seit Ostersonntag ist T-Home für mich nicht mehr so positiv:

Es mag sein, dass das „Phänomen“ schon vorher vorlag, aber ab Ostersonntag stellte ich es jedenfalls zum ersten Mal bewußt fest. Eigentlich nichts wildes: Nur anscheinend verabschiedet sich seitdem der Internet-Zugang einmal täglich komplett und funktioniert erst wieder, wenn man den Router aus- und dann wieder einschaltet.
Erst einmal habe ich geprüft ob es an irgendwelchen Einstellungen lag, doch die telekom’sche Zwangstrennung einer Dauerleitung war auf den Zeitraum von drei bis vier Uhr nachts eingestellt, das war es also nicht.

Grundsätzlich wäre das auch nicht ganz so ärgerlich, da man das ja relativ einfach beheben kann. Router aus, Router an. Wenn man jedoch zeitgleich „das Fernsehen der Zukunft“ nutzen will ist das schon ärgerlich. Egal ob es nun um das aktuelle Sehen einer Sendung geht oder aber um eine dadurch verkorkste Aufnahme. Es ist ja nicht so, dass ein Router-Neustart im Bruchteil einer Sekunde funktioniert, das geht schon in den Minutenbereich. Und Aufnahmen wo mitten was fehlt, gefallen mir nicht.

Das ganze passierte am Ostersonntag, am Ostermontag, am Dienstag und am Mittwoch – bis mir dann der Kragen platzte, da ich am Mittwoch gerade u.a. in einem Skype-Chat war, der dadurch unterbrochen wurde. Ich schaltete wie üblich den Router aus/ein und rief gleichzeitig die Telekom-Hotline an.

Ich schilderte mein Problem und man wollte mich mit irgendeiner Stelle verbinden, wo die Leitung geprüft werden solle. Nach mehr als einer Viertelstunde in der Warteschleife flog ich raus und hörte das Besetzt-Tuten. Natürlich rief ich sofort wieder an und faszinierenderweise fragte mich der Sprachcomputer ob ich in der selben Angelegenheit wie vorher anrufen würde. Das bestätigte ich natürlich, durfte dennoch meine komplette Leidensgeschichte erneut erzählen und wurde wieder verbunden – diesmal jedoch erfolgreich.

Der Techniker stellte fest, dass die Leitung einwandfrei lief und ging mit mir das Router-Logbuch durch. Merkwürdigerweise waren da jedoch keine wirklichen Einträge (außer aus dem Januar) vom Zeitpunkt vor dem erneuten Einschalten des Routers gespeichert. Auch konnte ich leider nicht die Frage beantworten, welche der (gefühlten) zwanzig LEDs beim T-Com Speedport W700V-Router beim Absturz wie leuchteten.

Er bat mich daher das nächste Mal darauf zu achten (also den Router nicht aus/einschalten) und das mitzuteilen.

Stirb Langsam 4.0
Nein – damit ist nicht mein Anschluss gemeint (hoffe ich jedenfalls!), sondern der Film, den ich mir gestern abend um 22.00 Uhr in der „bequemsten Videothek“ (auch so ein Werbespruch) via Video-on-Demand ausgeliehen hatte.

Mitten im größten Schlamassel, zwischen Schießereien, unrealistischen Actionszenen (aber wer erwartet bei Filmen mit Bruce Willis Realismus?) und Computergefasel fror plötzlich das Bild ein, der Vermerk „Kurze Störung“ tauchte auf dem Bildschirm auf und dann passierte: nichts mehr.
Neben T-Home Entertain war natürlich auch das Internet weg, die zeitgleich programmierte Aufnahme kaputt und ich gefrustet.

Ich rief sofort die Hotline an und nach erneuter Schilderung des Problems wollte mein Gesprächspartner kurz Rücksprache mit der Technik halten. Nach ca. 17 Minuten flog ich wieder aus der Hotline mit dem schönen Besetzt-Tuten ‚raus und rief sofort wieder an und konnte sofort wieder durch ein beherztes „Ja“ erklären, dass ich in der selben Angelegenheit wie vorher anrufen würde.

Diesmal kam ich dann auch zu einem Techniker, der mit mir das Router-Logbuch prüfte und irgendwelche PADI- und PADO-Meldungen interessant fand. Er erklärte mir, dass ich dann eine neue Firmware in den Router einspielen solle – und schickte mir dann dazu den Link, den ich dann auch später nutzen konnte.

Das die bisherige Firmware die Version 3.15.000 war und jetzt die Firmware 1.22.000 aufgespielt werden sollte, wunderte mich zwar, aber 1.22.000 ist auch die neueste, die ich selber im Netz finden konnte.

Beim Aufspielen der neuen Firmware hat natürlich der Router nahezu alle wichtigen Einstellungen vergessen – jedoch gottlob nicht die Zugangsdaten zu T-Online, die ich sonst erst mühevoll hätte suchen müssen. Aber den ganzen Rest (v.a. WLAN) musste ich neu konfigurieren.

Inzwischen klappt wieder alles – fragt sich nur wie lange. Mal schauen…


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