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Jens Matheuszik — 24. März 2008, 19:23 Uhr

BarCamp Ruhr: Weitere Sessions, PowerPoint-Karaoke, Diebstahl und Verpasstes


BarCamp RuhrInsgesamt gesehen habe ich beim BarCamp Ruhr nicht soviele Sessions aufsuchen können, wie gewollt. Über die Sessions, die ich jedoch aufgesucht habe, wollte ich berichten – was ich bisher auch gemacht habe:

Direkt aus der Session BarCamp Ruhr: Gute Blogger – schlechte Blogger. Community Management und Bloggerakquise bei DerWesten.de wurde berichtet, kurze Zeit später kam dann die (viel diskutierte) Zusammenfassung dazu unter dem Titel BarCamp Ruhr-Session: Gute und schlechte Blogger bei DerWesten und viele Zitate. Danach war ich dann bei der Session zum Thema Taschengeld-Blogger und am Sonntag schaute ich unter anderem bei den Sessions zum Thema Software-Tips für Umsteiger von Windows zu Mac OS, den bewegten Bildern und Videoservices im Netz sowie zu Windows Live Writer (und PopFly) vorbei.

Doch ein paar andere Programmpunkte habe ich beim BarCamp Ruhr noch erlebt (außerhalb des Orga-Krames, der für mich jedoch vor allem im Vorfeld anfiel):

Samstag

Am Samstag war ich noch bei einer Session im Raum „Oberhausen“ (der vom Unperfekthaus als Internet-Sofa bezeichnet wird). Der Riesen-Fernseher dort lädt zum Internet-Surfen auf großer Leinwand ein (wobei dieser Fernseher wohl noch ein wenig besser wäre…), doch die erste Session die ich dort sah, kam gänzlich ohne aus, denn dabei handelte es sich um eine Diskussionsrunde zum Thema Open Business Plan – Roundtable. Wieviel sollte man von seinen Business-Plänen vorab verraten und wem. Klang alles ganz spannend, aber irgendwie fühlte ich mich da deplaziert – spätestens ab dem Zeitpunkt, wo gefragt wurde, wer welche StartUp-Erfahrungen gemacht hätte und ganz viele Hände aufzeigten. Zwar mußte ich mich im Rahmen meines Studiums im „gehobenen nicht-technischen Dienst der Sozialverwaltung“ auch manchmal morgens bemühen einen „StartUp“ hinzulegen um rechtzeitig zur FHB zu kommen, aber das war damit natürlich nicht gemeint. Dennoch interessant.

Stadtschild DortmundAbends gab es dann im Saal Dortmund (den ich gut kannte, da ich da zusammen mit Stefan einiges an Stühlen hingeschleppt hatte) das weltberühmte Powerpoint-Karaoke. Gewonnen hatte Richard aka korrupt (Tales from the Mac Hell / gulli.com) mit dieser Präsentation. Ich selber habe auch zum ersten Mal teilgenommen und war wahrscheinlich so erfolgreich wie der BVB in der aktuellen Bundesliga-Saison. 😉

Ich behaupte mal, dass es insgesamt gesehen dennoch richtig von mir war Annabell und Diana zu überzeugen noch zu bleiben – denn das PPT-Karaoke begann leider etwas später als geplant.

Danach fand dann das Konzert statt, welches ich leider nicht mehr miterleben konnte. Irgendwann zollt einem der Schlafmangel Tribut (Freitag irgendwann um 5 Uhr aufgestanden und nach 1 Uhr ins Bett gekommen; Samstag auch früh aufgestanden), so dass es angesichts der recht geringen Entfernung nach Hause in Richtung eigenes Bett ging.

Sonntag

Als ich am Sonntag wieder im Unperfekthaus ankam (diesmal mit dem Auto – inklusive Parkplatz direkt vor dem UpH; auch wenn da nicht ganz klar war, ob man dort parken durfte…), gab es eine schlechte Nachricht. Wie man z.B. bei der direkt betroffenen Katti und Johannes lesen konnte, gab es einen Diebstahl beim BarCamp Ruhr. Details dazu direkt im Video bei Vimeo:


BarCamp Ruhr: Hinweise auf die Diebstähle from Jens Matheuszik on Vimeo

Schweinerei sowas. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich eigentlich immer mit meiner Tasche herumgelaufen bin.

Danach war die Stimmung natürlich gedrückter – was auch mehr als verständlich ist. Auch danach ging noch was verloren – eine lila Pudelmütze zum Beispiel.

Am Sonntag habe ich noch eine weitere Session erlebt (über die ich bisher nicht berichtet habe) und das war die Session zum Thema essen.de. Unter fachkundigen Augen wurde der Webauftritt der zweitgrößten Stadt des Ruhrgebietes seziert und konstruktiv kritisiert. Bin mal gespannt wie schnell darauf reagiert werden kann – so ist z.B. der Titel der deutschen Startseite immer noch mit „PortalAktuell“ beschriftet. Kommt gut in den Bookmarks/Favoriten… übrigens kam auch das Thema Kulturhauptstadt 2010 und deren Logo auf. Mit einer gewissen Häme wurde festgestellt, dass das Logo nicht einmal die Internet-Seite zur Kulturhauptstadt verlinkt – aber wenigstens ist dort inzwischen das korrekte Logo zu sehen (meines Wissens war ’ne zeitlang das falsche Logo dort plaziert).

Noch ein Tipp: essen.de sollte ein vernünftiges Favicon verwenden. Das jetzige ist kaum lesbar – wie wäre es denn mit einem Nummernschild-E?

Danach ging es dann zur Abschlußsession wo es auch um Kritik seitens der Teilnehmer ging. Doch diese blieb fast vollständig aus, stattdessen sehr viele Lobeshymnen auch und gerade auf den gewählten Ort – das Unperfekthaus in Essen. Außerdem erfuhr man dort auch einiges statistisches.

Verpasst

Man kann logischerweise nicht alle Sessions sehen – ich ärgere mich, dass ich z.B. Blogs, Presse und Professionssoziologie war. Auch die „China-Session“ wäre sicherlich interessant gewesen. Wobei lustigerweise Djure von blog.50hz.de und ich uns gegenseitig via Twitter aus den jeweiligen Sessions berichteten.

Auch andere Sessions hätte ich gerne gesehen – so z.B. die verspätet angekündigte Session zum Thema Web-TV, die leider nicht stattgefunden hat. Markus Hündgen hatte zwar noch gemailt, dass er später kommen würde, aber die Mail kam auf ’nem anderen Account an, so dass ich die Session erst später an die Sessionwand pinnen konnte. Sie fand dann leider nicht mehr statt, wobei ich gerne da was gehört hätte.

In Bezug auf das „Rahmenprogramm“ hätte ich gerne auch Essen-Rüttenscheid „cocktail-technisch“ entdeckt, aber der oben schon erwähnte Schlafmangel verhinderte das.

So… nachdem ich jetzt alle Sessions ungefähr eine Woche danach erwähnt habe, kann ich mich so langsam an mein Fazit machen. Das folgt in Kürze – eventuell aber auch erst in den kommenden Tagen, da ich leider noch was anderes zu tun habe. :(


2 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Karrierebibel @ 24. März 2008, 20:12 Uhr

    Powerpoint-Karaoke ist das digital-reale Recycling von Folien. Üblicherweise landen die ja sonst in der gelben Tonne.


  2. (2) Kommentar by Jens @ 25. März 2008, 19:01 Uhr

    @Karrierebibel: Oder im virtuellen Papierkorb.


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