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Jens Matheuszik — 23. März 2008, 13:35 Uhr

BarCamp Ruhr-Session: Bewegte Bilder und Videoservices im Netz


BarCamp RuhrBeim BarCamp Ruhr gab es auch eine Session die sich mit dem Thema „Bewegte Bilder“ und Videostreaming im Netz beschäftigte, ein Thema mit dem ich mich bisher (außer ein paar holprigen YouTube-Versuchen) nicht beschäftigt habe.

Stadtschild BochumGehalten wurde die Session von dotdean und Johannes Kleske im Raum Bochum, der gut gefüllt war.

Erst einmal wurden die „üblichen Verdächtigen“ vorgestellt, d.h. verschiedene Video-Dienste, die es im Internet so gibt. Eine Übersicht findet man unterhalb dieses Absatzes auf dem Foto, denn Lukas von Coffee and TV hat das ganze in seinem Blog Block notiert. Leider nicht im Blog, so dass ich mir doch noch die Mühe gemacht habe, die Seite namens „Videogedöns“ abzutippen:

Session-NotizenAls Upload-Plattformen wurden die beiden Seiten Vimeo und Viddler vorgestellt.
Vimeo zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man dort von Anfang an auf hochauflösende Videos gesetzt hat und dementsprechend auch eine gute Bildqualität anbietet.

Zum Thema Videokonferenzen wurde Yahoo Live kurz erwähnt, welches seit kurzem online ist.

Als nächstes wurden Live-Streaming bzw. Broadcasting-Tools vorgestellt, einerseits das schon deutlich bekannte Mogulus als auch UStream.

Die Formel Twitter+Video ergibt Seesmic, wobei dort meiner Meinung nach zu recht die Frage gestellt wurde, ob das nicht schon ein wenig Overkill sei – mag man bei Twitter nur pro Nachricht rund 140 Zeichen + x an Bandbreite verbrauchen, ist das bei Videonachrichten im Twitterstil natürlich was ganz anderes.

In Sachen „mobile broadcasting“ wurden die Anbieter Kyte und vor allem qik vorgestellt.

Mit qik kann man direkt live mit dem (geeigneten) Handy Videos aufzeichnen und ins Internet stellen. Das ganze hat natürlich neben erwähnten Vorteilen („Stell Dir vor Du bist bei einer Demonstration wo plötzlich die Polizei auf die friedlichen Demonstranten einschlägt. Das ganze ist sofort im Netz dokumentiert!“) meiner Meinung nach auch einige Nachteile, denn es ist schon die Frage ob es korrekt ist, einfach mal so mit dem Handy durch die Landschaft zu ziehen und wildfremde Personen ins Internet zu übertragen. Insofern hat die Nutzung von solchen Diensten auch einen moralischen Charakter – nicht jeder möchte unbedingt im Internet zu sehen sein. Dennoch halte ich qik grundsätzlich für interessant, was meinen Sessionnachbarn Lukas zum Zitat

„Ja, interessant, aber das sind Atombomben auch!“

bewegte (siehe auch hier). Da muß man natürlich aufpassen, wie das ganze verwendet wird. Selber kann ich es noch nicht testen – da meine während der Session getätigte Anmeldung noch nicht bearbeitet wurde.

Solange ich jedoch noch keine Data-Flatrate bei meinem Handy habe lohnt sich das wohl eh nicht wirklich…

PS: Hier gibt es einen (aufgezeichneten) Livestream aus einem Teil der Session, wo es auch gerade um das Thema Qik geht.


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