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Jens Matheuszik — 21. März 2008, 16:41 Uhr

center.tv startete gestern Regionalfernsehen im Ruhrgebiet


Ende September 2007 wurde bekannt, dass center.tv eine Lizenz für ein regionales Vollprogramm im Ruhrgebiet erhalten hat.

Seit gestern sendet center.tv nun das sogenannte „Heimatfernsehen Ruhr“. Dazu heißt es bei center.tv:

„Rund 560.000 Haushalte in den Städten und Regionen um Essen, Oberhausen, Bochum, Mülheim, Gelsenkirchen, Bottrop, Gladbeck, Herten empfangen das Programm über das Kabelnetz auf dem ehemaligen Sendeplatz von „Sonnenklar.tv“. Auch ist das gesamte Programm weltweit im Internet zu verfolgen.“

Wie es mit der terrestrischen Ausstrahlung, der Ausstrahlung via Satellit oder gar via IPTV aussieht, erfährt man dort nicht. Bis dahin kann man via Internet center.tv Ruhr schauen – und zwar unter der Adresse center.tv/ruhrgebiet.

Dort lief gerade die Sendung „Fahrten durchs Revier“:

Bei „Fahrten durchs Revier“ scheint eine center.tv-Kamera im Wagen durchs Ruhrgebiet zu fahren. Momentan sehe ich gerade eine gefilmte Fahrt über die A40 (erstaunlich staufrei).

Musikalisch wird das ganze untermalt mit Ruhrgebietsschlagern, in denen so Passagen wie

„In Wattenscheid geht dat alles, da läuft es wie geschmiert. Und wenn in Bochum schon alles dunkel ist, dann brennt in Wattenscheid noch Licht.“

laufen. Ob man diese Lieder kennen muß? Ich hoffe nicht…

Schaut man sich das Programmschema an, fragt man sich, warum man das Programmschema für die verschiedenen Wochentage anbietet, wenn doch sowieso jeden Tag die selben Sendungen laufen.

Bei radiowoche.de heißt es zum Programm von center.tv Ruhr:

„Täglich wird es sechs Stunden frisches Programm rund um die Metropolen des Ruhrgebietes geben. Das Wanderfernsehstudio bereist dabei täglich eine andere große Stadt des Potts. Die erste Etappe für die mobile TV-Blockhütte wird am Donnerstag in Essen sein. Dort parkt das Wanderfernsehstudio, gezogen von einem Mercedes G-Modell, vor der Zeche Zollverein.

In der Sendung „Bratwurst-Salon“ bittet der Bildzeitungskolumnist und Buchautor Martin Lohmann, die im Ruhrgebiet beheimatete Prominenz zum Gespräch und einer frisch gegrillten Bratwurst. Das Thema der Sendung bezieht sich dabei stets auf die, vom Wanderstudio bereiste Stadt selbst.

Im weiteren Programm erwarten die Zuschauer detaillierte Stadtteil-Portraits, Autobahnfahrten durchs Revier, Stimmen von echten Ruhrgebiet’lern, sowie Video-Portraits von Sehenswürdigkeiten.“

Zwei interessante Dinge noch:

1.) Der Sendermacher André Zalbertus plant ein bundesweites Vollprogramm unter dem Namen Bratwurst TV – so berichtet es jedenfalls DWDL.de.

2.) Als im September bekannt wurde, dass center.tv die Lizenz erhalten hat, war auf deren Website noch ein Bild von der Zeche Zollverein sehen, was Thomas Robbin erstellt hat und welches auch die Kopfgrafik des Pottblogs ziert. Inzwischen wurde das Bild geändert – jetzt wird die Zeche Zollverein von einem anderen Blickwinkel gezeigt.


22 Kommentare »

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