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Jens Matheuszik — 13. März 2008, 07:50 Uhr

Limbecker Platz Essen: Eröffnung des Einkaufszentrums


Nach einigen Jahren Bauzeit eröffnet heute der erste Bauabschnitt des Essener Einkaufszentrums Limbecker Platz. Vor kurzem konnten treue Kunden zwar schon mal beim neuen Karstadt vorbeischauen, aber für die breite Öffentlichkeit ergibt sich erst ab heute die Möglichkeit sich dort umzuschauen.

Essens neuer Kauftempel ist – im Gegensatz zu anderen Einkaufszentren wie z.B. das CentrO in Oberhausen oder dem Ruhr-Park in Bochum, mitten in der Essener Innenstadt gelegen.

DerWesten hat vorab ein Videoteam vorbeigeschickt, welches einen filmischen Rundgang bietet:

(das Original findet man im Westen im Beitrag Blick ins Innere)

Mutig finde ich es übrigens, dass man anscheinend seitens der Einkaufszentrumplanung mit Metropolen wie Rom und Paris vergleicht, denn neben den beiden genannten Städten wird auch die Stadt Essen als „gestalterischer Themenschwerpunkt“ dort genutzt.

Wer sich das neue Einkaufszentrum anschauen will hat ab heute die Gelegenheit – heute ab 08.00 Uhr morgens bis 24.00 Uhr, Freitag und Samstag von 10.00 Uhr bis 24.00 Uhr und am Sonntag von 13.00 bis 18.00 Uhr. Danach wird es dort „normale“ Öffnungszeiten (10.00 bis 20.00 Uhr) geben.

Demnach könnten also auch Besucher des in Kürze stattfindenden BarCamp Ruhr bei Interesse mal vorbeischauen.


22 Kommentare »

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  1. (1) Pingback by schnipsel - [ jan | ogisch ] = [ ja | logisch ] @ 13. März 2008, 09:10 Uhr

    […] pottblog wird über das neue kaufhaus in essen berichtet, mir ist beim nachdenken eingefallen das die ersten bauarbeiten losgegangen sind, als ich noch […]


  2. (2) Kommentar by Lukas @ 13. März 2008, 12:56 Uhr

    Ich bin sehr stolz, dass das Ruhrgebiet wenigstens in Sachen Einkaufszentren weder Kosten noch Mühen scheut, ganz weit vorne mitzuspielen. Das Limbecker-Platz-Gebäude scheint mir nämlich nämlich noch hässlicher als der Alexa, das bisher führende Objekt in dieser Kategorie.


  3. (3) Kommentar by Katharina @ 14. März 2008, 09:13 Uhr

    naja das einkaufscentrum an sich ist eigentlich keine schlechte idee und scheint mir auch gut durchdacht. über das aussehen lässt sich streiten.


  4. (4) Kommentar by Julia @ 14. März 2008, 10:14 Uhr

    N danke für den Tipp, da werde ich morgen am Rande des BarCamps auch mal vorbeischauen 😉

    So bleibt Shopping auch nicht auf der Strecke und Essen etabliert sich weiter als eine Shopping Metropole!


  5. (5) Kommentar by .peter @ 14. März 2008, 13:18 Uhr

    Na wieviele Einwohner kommen denn da jetzt auf einen Quadratmeter Einkaufsfläche? Daran sind ja schon viele gescheitert …


  6. (6) Kommentar by Lukas @ 14. März 2008, 21:06 Uhr

    Ich muss das oben geschriebene zurücknehmen: Zwar ist das Haus von Außen echt nicht schön, aber innen ist es so amerikanisch, dass es eine wahre Freude ist. Ich war ganz verwirrt, dass dort so viele Leute Deutsch sprachen.


  7. (7) Kommentar by xxx @ 14. März 2008, 23:17 Uhr

    FINDE DAS EINKAUFsZENTRUM SUPER! BIN GESPANNT AUF 2009!

    JETZT GIBT ES NEBEN CENTRO OBERHAUSEN NOCH EIN SUPER EINKAUFSZENTRUM IM RUHRGEBIET!


  8. (8) Kommentar by Jens @ 15. März 2008, 12:21 Uhr

    @Lukas (2):
    Aber vom Inneren her ist es schöner.

    @Katharina (3):
    Über Geschmack lässt sich streiten.

    @Julia (4):
    (die übrigens gerade direkt neben mir sitzt!)
    Kauf was Schönes!
    Aber ich werde sicherlich auch noch mal ‚reinschauen.

    @peter (5):
    Gute Frage!

    @Lukas (6):
    Gibt es Fotos/Videos dazu von Dir?

    @xxx (7):
    2009 wg. der zweiten Phase?


  9. (9) Kommentar by Pedro Reich @ 16. März 2008, 10:22 Uhr

    Ich dachte ich sei in Istanbul…Schön der neue Basar den Karstadt da gebaut hat für das orientalische Publikum. Parken ist nicht kostenlos. Rabatte gibts nicht auf den Parschein.
    Gewaltiges Geschiebe auf den Gängen, in den Shops schon weniger bis garnicht. Bei Karstadt selbst tote Hose. Sind die Öffnungszeiten schon endgültig geklärt? Das gewaltige Aufgebot an Gastronomie ist dann also ab 20h dicht und die City tot wie eh. 22h sollte Standard sein. Starbucks mächtig vertreten mit Hochpreisprodukten entgegen dem Trend in USA. Seelenlos, in den Details oft lieblos bis billig. Parkraumgestaltung und Zugang, Bezahlprozedere dort (lange Wartezeiten) zu wenig EC-Automaten (nur Sparkasse?) Nur 2 Eingänge ausser den Parkhauszugängen. Wenige Toiletten. Für den Andrang wenige Freiflächen. Textilien ohne Ende in gehobenen Preisen, keine Technik. Einiges riecht nach Geldwäsche. Fazit>Nichts für mich. Weltkulturerbe Zollverein, Limbecker Plat.z, Krupp-Stadt, den Konzernen fällt nichts ein. Demnächst noch eine A52 durch den Norden gehauen. Das wird dann der Todesstoß. Damit kriegt man Verelendung in den Griff.


  10. (10) Kommentar by Jens @ 16. März 2008, 12:11 Uhr

    @Pedro Reich:
    Hinweis – der Ton Deines Kommentars ist haarscharf an der Grenze dessen, was ich hier für mein Blog toleriere!


  11. (11) Kommentar by Magdalena Herrmann @ 16. März 2008, 13:04 Uhr

    War am Montag zur Voreröffnung Karstadts mit meiner Mutter da. Uns hat es auch nicht so ganz gefallen… das Karstadt-Angebot war unvollständig. (Keine Stoffe, kein Restaurant, daher fast keine Sitzgelegenheit für erschöpfte ältere Menschen).

    Dennoch wage ich kein richtiges Urteil. Denn:
    Das Ganze ist noch unvollständig. Schon der offizielle Eröffnungstermin wird das Einkaufszentrum anders erscheinen lassen als Karstadts Voreröffnung.
    Und wenn es bis zu Vollendung noch bis 2009 dauert, wird auch jetzt noch kein richtiges Urteil möglich sein.

    Was mir Sorgen macht, ist das Angebot. Hauptgewicht auf Kleidung, Essen vermutlich und Schuhe, wenig Buchläden, Technik und anderes. So wie im Centro? Zum Glück gibt es in Essen ja auch noch andere Läden.. und was Karstadt angeht: Im Bochumer Einkaufszentrum und in Dortmund gibt es da auch eine Stoffabteilung und ein Restaurant. Und vielleicht mehr Platz.. weil zur Zeit alles nach Essen rennt. :-)


  12. (12) Kommentar by Julia @ 16. März 2008, 15:15 Uhr

    Nachdem ich also gestern unmittelbar zwischen BarCamp und Zugfahrt dem neuen Einkaufszentrum muss ich Magdalena Herrmann beipflichten.
    Der Fokus liegt auf Kleidung, Essen und Accesoires und hat somit das selbe Angebot wie auch das CentrO. Desweiteren war es einfach furchtbar sich durch die Masse zu bewegen, erschwerend kam noch meine College Tasche hinzu, die ein um das andere Mal haarscharf einem Kontakt mit dem Boden entkam. Die guten und teuren Geschäfte waren leer, die Ramschläden waren voll, was soll man auch anders in einer Ruhrpottstadt wie Essen erwarten. Gut für mich, so hatte ich in den Geschäften freie Bahn und bin mal wieder ein Shopping Victim geworden.

    Aber eine schöne Location zum Einkaufen ist der Limbecker Platz auf jeden Fall, ob die Konsumenten dafür jedoch extra von weiterher anreisen werden halte ich für fragwürdig. Die Verkehrsanbindung ist im Gegensatz zum RheinRuhr Centrum und CentrO einfach zu schlecht.


  13. (13) Kommentar by Jens @ 16. März 2008, 16:42 Uhr

    @Magdalena:
    Braucht man in einem Einkaufszentrum mehrere Buchläden?

    @Julia:
    Ich fand es gestern abend (auf dem Weg nach Hause) auch erschreckend, wie voll es noch war.


  14. (14) Kommentar by Magdalena Herrmann @ 16. März 2008, 20:20 Uhr

    Hallo Jens,

    Zu Deiner Frage, ob ein Einkaufszentrum mehrere Buchläden braucht:

    Gegenfrage: Wieso braucht ein Einkaufszentrum eigentlich fast hauptsächlich Kleiderläden?


  15. (15) Kommentar by Jens @ 17. März 2008, 00:09 Uhr

    @Magdalena:
    Die unterscheiden sich aber sicherlich zum Großteil vom Angebot her, oder?


  16. (16) Kommentar by Florian @ 17. März 2008, 13:16 Uhr

    Aber hat Pedro nicht in zumindest teilweise Recht?
    Ich denke nicht dass der Limbecker Platz Essen
    weit nach vorne bringt.
    Im Gegenteil habe ich leider die Vorahnung dass nun die City ähnlich verkommt wie Altendorf nachdem Real die kleinen Läden überflüssig gemacht hat. Ich hoffe nicht dass nun auch in der City die bald leerestehenden Objekte, was bei einer Zentralisierung durch den Limbecker Platz eine logische Konsequenz ist, durch Callshops und Dönerbuden alla Altendorfer Straße ersetzt werden.
    (wie es an einigen Stellen in der City schon der Fall ist).
    Desweiteren hab ich keine Lust auf ein Verkehrschaos auf einer ständig überfüllten Altendorfer. Die Kreuzung Altendorfer Helenenstraße ist schon so schlimm genug.


  17. (17) Kommentar by tobi @ 17. März 2008, 18:18 Uhr

    auf der einen seite wird bemerkt, dass die läden alle leer sind, auf der anderen ein aussterben der innenstadt hoch beschworen. paradox, oder nicht? wenn man bedenkt, dass auf der fläche noch vor kurzer zeit 2 große einkaufsläden standen(karstadt sport + sinn&leffers), minimiert sich doch der verkaufsflächenzuwachs. außerdem erweitern die meisten läden das angebot in essen und sprechen eh nicht den großteil der schnäppchenjägermassen an, welche wohl weiterhin zu c&a und co gehen werden.. insgesamt überwiegen die vorteile und das ekz is schon jetzt eine bereicherung. nur schade, dass das alte karstadtgebäude bald weichen muss.


  18. (18) Kommentar by Reiner @ 27. März 2008, 15:28 Uhr

    Ich komme nicht aus Essen. Habe das neue Zentrum soeben erstmals besucht.
    Beim Betreten durch den Haupt(?)-Eingang vom Limbecker Platz aus, fiel mir äußerst unangenehm auf, dass Besucher zwar auf breiter Front das Zentrum betreten dürfen / sollen, dann aber quasi sofort vor eine breite Barriere laufen. Eine so beengte Eingangssituation habe ich bisher nirgendwo gesehen. Die Architektur lässt eine andere Lösung jetzt wohl nicht mehr zu; nur: kann so etwas wirklich architektonisch gewollt sein??? (oder geht man davon aus, dass meistens nicht so viele Menschen gleichzeitig kommen???).
    Auch die übrigen Bewegungsflächen außerhalb der Geschäfte kamen mir zu wenig breit vor. Ich glaube nicht, dass mich schon bald die Sehnsucht überkommen wird, mir dieses Zentrum erneut anzusehen. Mich würde interessieren, ob ich nur ein Nörgler bin oder ob mehr Menschen meine Eindrücke teilen.


  19. (19) Kommentar by Matthias @ 8. April 2008, 15:17 Uhr

    Also ich muss sagen, dass ich dem neuen Einkaufzentrum in Essen mit gemischten Gefühlen gegenüber stehe.

    Auf der einen Seite muss ich sagen, dass das Einkaufzentrum aufgrund der ausgefallenen Architektur und den rund 200 neuen (oder auch alten) Geschäften zur Attraktivität von Essen für Touristen beiträgt. Doch auf der anderen Seite geht der Stadt natürlich auch etwas von der Geschichte verloren. Das Karstadt Stammhaus, welches bereits seit ca. 1930 das Stadtbild prägt uns nun einfach so abgerissen wird ist nur ein Beispiel dafür. Auch muss ich sagen, dass das bisherige Gefühl eines Platzes, welcher der Gegend den Namen gegeben hat nun nicht mehr vorhanden ist, denn man kommt nun aus der Innenstadt auf eine Querstraße. Und wo ist da nun der Platz?

    Dann noch ein Grund, weshalb ich von diesem Einkaufzentrum nicht so wirklich begeistert sein kann sind die möglichen Folgen, die es auf die doch sehr lebhaften Innenstadt hat. Wie bereits an anderen Orten kann es dazu kommen, dass Geschäfte ihre Stammhäuser verlassen und sich um Räume im Limbecker Platz bemühen. So kann es zu einem „Aussterben“ der Innenstadt kommen.

    Ein paar Beispiele für dieses Phänomenen sind Oberhausen oder auch Bad Oeynhausen. In diesen beiden Städten ist die Innenstadt nach der Eröffnung eines Einkaufzentrums immer leerer geworden, denn die Menschen begeben sich nur noch ins Einkaufszentrum und der typische Einkaufsbummel gehört dann der Vergangenheit an.

    So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich viele Städte dagegen wehren ein Einkaufszentrum zu eröffnen, denn die Belebung der Innenstadt ist wichtig. In Bielefeld oder Minden sind Einkaufszentren geplant gewesen, doch per Bürgerbescheid ist es bisher nicht zum Bau gekommen, denn die Städte befürchten das bereits oben genannte Problem.

    Ein solches Einkaufszentrum hat natürlich einige Vorteile, die jedem klar auf der Hand liegen werden, so zum Beispiel, dass man nicht mehr allzu weit laufen muss, um die verschiedensten Geschäfte aufzusuchen und bei schlechtem Wetter wird man nicht nass.
    Doch wie man es bereits jetzt schon bemerkt ist es so, dass die Läden ihre Stammplätze aufgeben und zum Limbecker Platz „übersiedeln“. So z.B. NewYorker, (ehemals CityCenter, jetzt Limbecker Platz). Auch C&A wird im 2. Bauabschnitt vertreten sein. Saturn oder Mediamarkt werden auch eine Filiale im Limbecker Platz eröffnen, doch wenn dies geschieht ist die Frage, ob der Saturn im CityCenter weiterhin bestehen bleibt, denn das Saturn zwei Filialen in unmittelbarer Nähe zueinander unterhält ist mir bisher nur seltenst zu Ohren gekommen.

    Und das wichtigste ist die Frage, ob in Essen auch wieder eine Filiale des Modehausen Sinn&Leffers eröffnet wird. Ich gehe mal davon aus, denn um den Bau des Limbecker Platzes zu ermöglichen mussten diese ihr Stammhaus ebenfalls aufgeben.

    Was auch noch fraglich ist, ob die Investition von rund 300 Mio Euro sich wirklich auszahlen werden, denn die erhoffen Besucherzahlen sind bisher noch nicht erreicht worden.

    Also mein Fazit ist, dass es fraglich ist, ob ein Einkaufzentrum die Beste Lösung für eine Innenstadt ist, oder ob es noch andere Möglichkeiten gibt. Ich für meinen Teil werde weiterhin die Innenstadt besuchen, um die dort ansässigen Unternehmen zu unterstützen. Doch dies ist die Entscheidung jedes einzelnen.


  20. (20) Kommentar by Jens @ 12. April 2008, 10:53 Uhr

    @Matthias:
    Den Unterschied zwischen Limbecker Platz und Centro sehe ich aber dahingehend, dass das EKZ Limbecker Platz schon in der Innenstadt ist, während das Centro auf der grünen Wiese bzw. grauen Halde gebaut wurde.

    Insofern können Limbecker Platz-Kunden auch einfach in die Innenstadt gelangen, während das beim Centro nicht möglich ist.


  21. (21) Kommentar by ali @ 29. September 2009, 19:16 Uhr

    zu wenig ansturm auf einkaufen idee die noch fehlt


  22. (22) Pingback by [ ja | logisch ] · schnipsel @ 27. Oktober 2009, 20:52 Uhr

    […] pottblog wird über das neue kaufhaus in essen berichtet, mir ist beim nachdenken eingefallen das die ersten bauarbeiten losgegangen sind, als ich noch […]


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