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Jens Matheuszik — 25. Februar 2008, 22:08 Uhr

Ein ganz normaler Tag in Bochum: Gymnasien, EU und Seelenheil


Heute – am ersten so richtig gefühlten Frühlingstag in diesem Jahr – war ich bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen mitten in der Bochumer Innenstadt unterwegs.

Was man in der Innenstadt alles an „Demonstrationen“ sehen konnte war schon irgendwie faszinierend:

Einerseits steht (schon seit Wochen) ein Stand des Bürgerbegehrens Gymnasium am Ostring, welches sich dafür einsetzt, dass das Gymnasium am Ostring erhalten bleibt. Die gewählte Mehrheit im Bochumer Rat bestehend aus SPD und Grünen hat nämlich vor das Gymnasium mit einer anderen Schule an einem neuen Standort in einem Neubau zusammenzulegen. Ob das in der Sache richtig ist oder nicht – weiß ich nicht, kann ich mich nicht zu äußern.
Schön ist jedoch, dass der Unterschriftenstand in einer Weihnachtsmarktbude von Gerds Waffeln untergebracht wurde – so konnte man in den letzten Wochen auch nach Ende des Weihnachtsmarktes weiterhin warme Waffeln kaufen. Das Bürgerbegehren hat inzwischen die erforderliche Stimmenzahl erreicht, doch egal: Im Moment sammeln die Befürworter des Bürgerbegehrens noch weiter – inzwischen mit prominenter Unterstützung. Dass jedoch der Bundestagspräsident Norbert Lammert ebenfalls das Bürgerbegehren befürwortet, das ist für mich kein pro-Argument – eher im Gegenteil

***

Keine 50 m weiter (in Richtung Bermudadreieck) standen dann die nächsten. Diesmal eine EU-kritische Organisation, die die Lissaboner Verträge für ein Greuel hält, weil diese die Todesstrafe wieder in Deutschland einführen würden.
Außerdem hatten sie lustige Plakate, wo Social Networks wie myspace und StudiVZ quasi als Vorstufe zur Hölle bezeichnet wurden. Was das eine Thema mit dem anderen zu tun hatte kann ich wirklich nicht sagen und leider konnte mich nachher niemand mehr informieren, denn auf dem Rückweg war keiner mehr da. Was sind das aber bitte für merkwürdige Demonstrationen, die schon um 17.30 Uhr nach Hause gehen? Bis 18.00 Uhr sollte man schon durchhalten!

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Erst geht es um die umstrittene Rettung einer Schule, dann um die Rettung Deutschlands vor Europa (in memoriam Bolko Hoffmann) und schlußendlich noch um das Seelenheil – denn zuletzt sah ich auch noch eine Person, die freudestrahlend den „Wachtturm“ präsentierte und auf Ansprechpartner wartete. Bei mir konnte sie lange warten…

***

Und ganz überraschend habe ich heute mal eine gute Erfahrung mit der Telekom gemacht!
Ich musste wegen einer ungeklärten Abbuchung in einen T-Punkt und der Mitarbeiter dort konnte mir wirklich gut weiterhelfen. Ob das Chaos, was meine Bestellung von T-Home Entertain auch jetzt noch nachhaltig verursacht, dadurch gelöst wird, wird sich zeigen.
In Kürze gibt es wohl mal wieder einen Blogbeitrag dazu.


4 Kommentare »

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