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Jens Matheuszik — 19. Februar 2008, 07:23 Uhr

Ver.di-Warnstreik im Ruhrgebiet


Am heutigen Dienstag gibt es im gesamten Ruhrgebiet Warnstreiks im öffentlichen Dienst von ver.di und der DBB-Tarifunion.

In Bochum sind rund 2000 Beschäftigte zu den Warnstreiks und Arbeitsniederlegungen aufgerufen worden, u.a. an Bochumer Schulen (die Hausmeister), den Bezirksverwaltungsstellen, der ARGE und bei den Sparkassen.

Bei den Streiks geht es aber nicht darum, die Bürger zu treffen, wie die stellvertretende ver.di-Bezirksgeschäftsführerin erklärte.

Ich finde den Warnstreik sinnvoll – wenn die öffentlichen Arbeitgeber ihre Angebote nur mit Arbeitszeitverlängerungen kombinieren wollen, dann sollte ihnen gezeigt werden, was davon zu halten ist. Jede Arbeitszeitverlängerung sorgt nur für Stellenabbau – und wenn man dann überlegt wieviele Überstunden durch die Beschäftigten so geleistet werden, dann kann das kein Ziel der Gewerkschaften sein.

Letztes Jahr hieß es erst noch, dass es 5 % mehr Lohn sein sollen, und damals unkte ich, dass man lieber 7,5 % oder so hätte fordern sollen. Die jetzt aufgestellte Forderung von 8% mehr Lohn (und mindestens 200,- Euro) finde ich gut, vor allem wenn man sich die Diätenerhöhung in Höhe von 9,4 % vor Augen führt.

A propos gut finden: Unter streik.tv informiert ver.di mittels Video-Podcasts über die aktuelle Tarifrunde und über genuggespart.de erfährt man, dass im öffentlichen Dienst genug gespart wurde.

PS: Ich bin selber indirekt betroffen… und hoffe daher auf einen ver.di-Erfolg in allen geforderten Bereichen.


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