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Jens Matheuszik — 19. Januar 2008, 20:11 Uhr

Wolfgang Clement und der wilde Hesse (aktualisiert)


Wolfgang ClementWolfgang Clement, ehemaliger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, ehemaliger „Superminister“ für Wirtschaft und Arbeit und ehemals stellvertretender SPD-Vorsitzender fällt der hessischen SPD in den Rücken.

In einem Interview seiner Welt am Sonntag-Kolumne „Modernes Deutschland“ erklärte er unter der Überschrift Für Ypsilantis Pläne müsste Hessen zahlen mehr oder weniger indirekt, dass man Andrea Ypsilanti, die hessische SPD-Kandidatin, lieber nicht wählen sollte.

Das hat natürlich gaaaaar nichts, aber auch gaaaaaaaaaar nichts damit zu tun, dass Andrea Ypsilanti schon immer die u.a. von Wolfgang Clement vertretene Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik abgelehnt hat und Wolfgang Clement inzwischen bei RWE arbeitet und Andrea Ypsilanti für eine Energiewende eintritt.

Eigentlich schätze ich Wolfgang Clement sehr – er vertritt zwar in manchen Punkten Positionen die ich so nicht teilen würde, aber im Grunde fand ich ihn immer gut. Sein jetziges Interview hätte er sich aber sparen können. Kein Wunder, dass es zu einem Eklat innerhalb der SPD gekommen ist.

Vor allem wenn es darum geht Roland Koch, den brutalstmöglichen Aufklärer und wilden, wilden Hessen abzuwählen.

PS: Das Bild von Wolfgang Clement entstammt dem Wikipedia-Beitrag zu Wolfgang Clement.

PPS: Die Aktualisierung bezieht sich darauf, dass ein Fehler korrigiert wurde (es ist kein Interview gewesen) und auf eine Verlinkung der Original-Kolumne.


7 Kommentare »

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