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Jens Matheuszik — 15. Januar 2008, 17:42 Uhr

Nokia will das Werk Bochum schließen: Ein Grund weniger für Nokia-Handys?


Wie DerWesten.de berichtet, will Nokia die Produktion nach Osteuropa verlagern. Bisher hat der weltweit führende Handy-Hersteller in seinem Werk an der A 43 (Abfahrt Bochum-Gerthe Bochum-Riemke) Handys hergestellt. Diese sollen in Zukunft in „wettbewerbsfähigeren“ Werken in Osteuropa produziert werden, was zur Folge hat, dass rund 2000 Arbeitsplätze gefährdet sind.

Nach der Pleite von BenQ-Siemens in Bocholt Kamp-Lintfort ist dies der zweite große Schlag eines Handyherstellers im Ruhrgebiet. Wobei hier meiner Meinung nach die Sachlage doch etwas anders einzuschätzen ist, da die Handys von Nokia doch mehr auf den Markt ankommen als die von BenQ-Siemens.

Selber fand ich es immer schön, dass meine bevorzugte Handy-Marke (seit Anfang des Jahres nutze ich das Nokia N80 Internet Edition) auch in Deutschland produziert – und mindestens ein Modell was ich hatte wurde auch in Bochum hergestellt (das N80 wohl in Finnland).

Ich frage mich jetzt ob das Aus für Nokia in Bochum für mich persönlich bedeutet, in Zukunft nicht unbedingt auf Nokia zu setzen. Der Vorteil „Lokalpatriotismus“ ist jedenfalls dahin…


35 Kommentare »

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