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Jens Matheuszik — 14. Januar 2008, 17:06 Uhr

WAZ Bochum macht auf Online: Ein Samstag voller Unzulänglichkeiten


DerWestenSchon zum Start von DerWesten.de, dem Internet-Portal der WAZ-Mediengruppe, schrieb ich:

„Inwiefern DerWesten sich etablieren wird kann man jedoch jetzt noch nicht einmal ahnen – denn das hängt natürlich vor allem auch von den Inhalten ab. Wenn jedoch die kolportierte Vorgabe stimmt (jede Lokalredaktion soll am Tag mindestens fünf Artikel liefern), dann könnte das klappen.“

In den vergangenen Wochen und Monaten mußte ich jedoch erleben, wie eine Lokalredaktion das ganze torpedieren kann – genauer gesagt die Lokalredaktion in Bochum (Redaktionsleitung Werner Conrad). Dass man inzwischen im Bermuda-Dreieck beim Thema RSS-Feeds nur das Wort „Demenz“ erwähnen muss, um in einer großen Gruppe Gelächter über die WAZ zu erzeugen (siehe auch den Artikel Im Westen nichts Neues), spricht natürlich nicht gerade für die Arbeit der Lokalredaktion in Bochum.

Vor einigen Tagen wurde im Pottblog der Artikel DerWesten: Weniger als die Summe seiner Teile (aktualisiert) veröffentlicht. Es kam dort zu einer engagierten Diskussion, bei der auch Katharina Borchert, die Chefredakteurin von DerWesten sich offen und ehrlich zu Wort meldet(e). Inzwischen hat sie übrigens auch in einem Interview bei turi2.de zu den gesunkenen Zugriffszahlen Stellung bezogen.

In einem Kommentar der Pottblog-Diskussion heißt es dann u.a. vom Kommentator „querschuss“

„Liegt es an den Lokalredaktionen, dass Ihnen null Euro und null Personal für die Zulieferung ans Portal zur Verfügung gestellt wurden?“

Die Frage ist natürlich, wieviel Euro und Personal die Lokalredaktionen benötigen um vernünftig für DerWesten.de zu schreiben. Den Mehraufwand für das Online-Setzen eines WAZ-Artikels schätze ich auf ca. 1-2 Sekunden (man muss wohl einfach nur ein Häkchen setzen, damit der Artikel auch online geht). Die Online-Anpassung (Geotagging, Verlinkungen) würde ich auf maximal 1-2 Minuten pro Artikel festlegen. Insofern ist das meiner Meinung nach nichts, was eine Lokalredaktion nicht schaffen kann.

Abgesehen davon, dass die Lokalredaktionen nach übereinstimmenden Aussagen ausführlich für das System geschult worden sind – insofern sich schon einige Euros für die Zulieferung ans Portal zur Verfügung gestellt worden.

Es kommt jedoch auch und vor allem auf den Willen an, sich dahingehend ein wenig zu engagieren – ein Engagement was anscheinend von einigen Lokalredaktionen gescheut wird.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht (und es war mühevoll!) mir die Artikel anzuschauen, die beim heutigen samstäglichen Besuch auf www.derwesten.de/bochum/ präsentiert werden und ob die Möglichkeiten, die DerWesten.de bietet, optimal genutzt werden:

DerWesten - Bochum: Screenshot vom 12.01.2008Oben sieht man einen Auszug des aktuellen (Samstag: 12.01.2008) Screenshot der Bochum-Seite bei DerWesten.de.
Das ganze ist leider etwas textlastig, schöner wäre es natürlich, wenn – wie bei der Startseite von DerWesten.de auch ein paar mehr Bilder zur Illustration dabei wären. Schließlich trägt inzwischen selbst die Printausgabe der FAZ inzwischen ein Bild.
Korrekterweise muss angemerkt werden, dass genau unter der Radio 98.5-Meldung eine Multimedia-Bilderstrecke zu finden ist – mit Bildern von Mitte Dezember.

Danach folgen die Artikel (in dieser Auswahl sind nur die „Hauptartikel“ erwähnt, d.h. die Artikel, die mit einer großen Überschrift angekündigt werden):

  • ThyssenKrupp schmiedet Pläne für „Rostfreien“ (von: Rolf Hartmann)
    Abgesehen davon, dass ich nur bei der Lektüre der Überschrift ein Substantiv (Stahl) vermisse, fehlt bei diesem Artikel mal wieder das Geotagging. Zur Verortung hätte man meiner Meinung nach z.B. den Sitz des ThyssenKrupp-Werkes nehmen können. Aber Geotagging ist ja in Bochum eher verpönt…
    Da ich die heutige WAZ Bochum noch nicht gelesen habe, weiß ich nicht, inwiefern der Beitrag illustriert wurde – aber so ein Bild von geschmolzenen Stahl würde sich quasi anbieten…
  • Pfusch am Bau: Maurer (46) vor dem Strafgericht (von: unbekannt)
    Kein Geotagging des unbekannten Autors bzw. der unbekannten Autorin. Statt eines Namens findet sich am Ende des Artikels folgendes kryptisches Kürzel: „B.Ki.“
    Das könnte für die Person stehen, die diesen Artikel geschrieben hat. Warum jedoch das Kürzel nicht ausgeschrieben als Autorenname in der Kopfzeile des Artikels steht (wie es eigentlich üblich ist), verstehe ich nicht so recht. Meine Vermutung: Wahrscheinlich wußte man nicht nur wie man den Artikel verorten sollte, sondern auch nicht was im DerWesten-Editor die Zeile „Autor“ bedeutet…
  • Die Initiative Bürgerbegehren ist ihrem Ziel, das Gymnasium am Ostring zu erhalten, ein Stück näher gerückt. (von: Radio 98.5)
    Hierbei handelt es sich um einen Beitrag des Bochumer Lokalsender 98.5. Bei einem Beitrag eines Radiosenders verzeiht man dann auch ein paar Rechtschreibfehler, wenn man sich jedoch den neunsekündigen O-Ton zum Bürgerbegehren zur Erhaltung des Gymnasiums am Ostring zu erst anhört, dann könnte es sein, dass man da etwas nicht versteht.
    Sinnvoller wäre es, wenn der Audioplayer nicht oberhalb des Artikels stehen würde, sondern an einer anderen Stelle im Artikel – nämlich der, wo ORIGINALTON ANHÖREN steht…
    Auch hier fehlt das Geotagging.
  • Danach folgen die drei oben erwähnten Multimedia-Galerien: Schnee unter dem Förderturm, Christmas Gospelgala 2007 und Mensa-Konzert in Bochum
    Faszinierend – bei der letzten Galerie (zum Mensa-Konzert) gibt es sogar Geotags! Zwar kann man nicht wissen, ob die Verortung standardmäßig vorgenommen wurde (oder aber von Besuchern der Seiten nachträglich eingetragen), aber wenigstens gibt es hier mal die Verwendung von Geotags! :)
  • Demenz – dieses Thema füllte die Cafeteria (von: unbekannt)
    Demenz ist ein ernstes Thema – dennoch ist das ein „Running Gag“ – schließlich gibt es schon seit Wochen immer wieder Artikel zu diesem Thema (WAZ-Nachtforum Medizin im Knappschaftskrankenhaus Langendreer), die einerseits die Startseite als auch den RSS-Feed „blockieren“. Meine Vermutung ist, dass dies eine Prioritätsrubrik ist, die stets angezeigt wird. Wäre dann aber auch schön, wenn man im Januar 2008 nicht mehr Artikel aus dem November 2007 dort sehen würde.
  • „Ein florierender Erwerbszweig“ (von: Jürgen Boebers-Süßmann)
    Ein Artikel über Bordelle in Bochum – sogar mitsamt Foto. Da stellt man sich glatt die Frage, warum dieses Foto nicht auch auf der Übersichtsseite abgebildet wurde. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass Geotags auch in diesem Artikel nicht genutzt werden. Sind aber auch gar nicht notwendig, denn im Artikel heißt es: „fast jede/r kennt den Namen Im Winkel – das Bochumer Bordell.“ Anscheinend auch den Ort. ;)
    Was mir gerade auffällt: Der Autorenname wird unterstrichen, wenn man mit der Maus drüber fährt. Leider kann man ihn nicht anklicken und dann – wie man es eigentlich vermuten könnte – alle Artikel des jeweiligen Autoren lesen.
  • Devise: „Erst einmal gut verteidigen“ (von: Christian Meister)
    Es geht um Basketball in Bochum und es gibt – wie zu erwarten war – keine Geotags.
  • Überlegt die Schwäche überwinden (von: ZEUS)
    Der Artikel entstammt der ZEUS-Reihe (Zeitung und Schule). Insofern kann man den jungen Nachwuchsautoren kaum vorwerfen, dass im Artikelkopf der Name fehlt und auch kein Geotagging vorgenommen wurde, denn ich gehe nicht davon aus, dass diese Autoren die Möglichkeit hatten, ihren Artikel entsprechend einzustellen.
    Meine Theorie ist sogar, dass wenn man die Schülerinnen und Schüler an das richtige Redaktionssystem herangelassen hätte, dass sie dann auch entsprechend die Möglichkeiten von DerWesten.de genutzt hätten.
  • Blicke auf die Abwicklung von Industriestädten (von: unbekannt)
    Der von einer namenlosen Person geschriebene Beitrag vom 13.12.2007 weist auf eine mehrtägige Tagung (18. bis 21.12.2007) hin – natürlich ohne Geotags und vor allem inzwischen hoffnungslos überaltet. Aber immer noch aktuell auf der Bochumer Startseite verlinkt.
  • LKW verlor Möbelteile: Unfallserie (von: unbekannt)
    Aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine Unfallserie handelte, die ein Schrotthändler auf dem Nordhausen-Ring verursachte, war es der anonymen Person, die diesen Artikel veröffentlichte, wohl Geotags zu setzen…
  • Ich hör nur Gacks und Gicks (von: Sabine Vogt)
    Keine Geotags.
  • Natur erholt sich langsam (von: Norbert Schmitz)
    Der Artikel (über die Schäden von Kyrill) selbst weist übrigens – leider eine Seltenheit im Bochum-Bereich von DerWesten.de – ein Bild auf und in der Print-Ausgabe vom Samstag war dies auch nach meinen Informationen (ich habe die Samstags-WAZ noch nicht gesehen) Hauptaufmacher. Warum dieser Artikel dann jedoch nicht auch ganz oben steht weiß ich nicht, genau so wenig, warum dieses Bild nicht als Anreißer eingesetzt wurde. Das hier keine Geotags eingesetzt wurden ist angesichts der Schneise der Zerstörung, die Kyrill hinterlassen hat, schon verständlich. Am Ende des Artikels findet sich (natürlich unverlinkt) der folgende Text: „Kommentar Seite 2“. Der entsprechende Kommentar ist nicht nur unverlinkt, sondern anscheinend auch gar nicht online zu finden…
  • Es geht abwärts (von: unbekannt)
    Ein Bild! Aber nicht im Anreißer! Dafür keinen Autorennamen (stattdessen unterhalb des Artikeltextes das Kürzel „KTh“) und keine Geotags.
  • Schließung katholischer Einrichtungen diskutiert (von: unbekannt)
    Diesmal kann man der unbekannten Person, die diesen Artikel verfasst hat nicht einmal einen Vorwurf machen, dass es keine Geotags gibt. Der Artikel ist sehr allgemein gehalten und betrifft eigentlich das gesamte Bochumer Stadtgebiet.
  • Der Kirchturm war im Weg (von: Jessica Buschmann)
    Ein Foto, sogar eines was Dynamik ausstrahlt (abgebildet ist ein Hubschrauber auf dem Dach des neuen Bettenhauses des Bergmannsheil-Krankenhauses). Leider nicht als Anreißer genutzt und leider auch keine Geotags, aber die sind ja in Bochum eh nicht gerade en vogue (wer wohnt schon in Düsseldorf Meschede?).
  • Von Japanisch bis zum Po (von: Kirsten Simon)
    Kein Geotagging. Peinlich die Erwähnung der Internet-Seite vhs-bochum.de – abgesehen davon, dass diese Seite auf vhs-bochum.net weiterleitet fehlt natürlich ein Link. Dabei ist das so einfach: vhs-bochum.de bzw. vhs-bochum.net
  • Hilfe für den Aufbau in Afghanistan (von: unbekannt)
    Kein Bild, kein verstecktes Autorenkürzel, keine Geotags.
  • Eine eigene Geschichte (von: unbekannt)
    Das übliche – kein Geotagging, kein angegebener Autorenname (dafür das Kürzel „bg“ am Ende des Artikels), dafür aber ein anderes Mysterium: Dieser Artikel erscheint in der Rubrik „Bochum Ost“. An Rubriken gibt es noch „Bochum Süd“, „Bochum Süd-West“ und „Bochum Nord“. Merkwürdigerweise heißt die Ost-Rubrik sonst Bochum Langendreer, während Süd-West für Linden und Dahlhausen steht und Nord für Gerthe. Nur Bochum-Süd heißt weiterhin ganz alleine Süd, ganz ohne Stadtteilnamen. Ich frage mich nur, wodrunter dann Bochum-Mitte fällt und warum ein- und dieselbe Rubrik zwei Namen hat. Verwirrend.
  • Denkmal spiegelt Zeitgeist (von: Wicho Herrmann)
    Keine Geotags, dafür ein Bild, was jedoch leider nicht als Anreißer verwendet worden ist.
  • Karneval treibt die Bauarbeiten voran (von: unbekannt)
    Bild, aber nicht als Anreißer. Kein Autorenname, dafür am Ende des Textes ein Kürzel („GMF“) und keine Geotags.
  • Stadt setzt auf die Salzstrecke (von: Wicho Herrmann)
    Keine Geotags.
  • Es wird wieder multimedial: Synagoge in Bochum eingeweiht, König der Löwen begeistert Publikum und Promi-Parade: Die 1Live-Krone
    Zwei von drei Galerien weisen Geotagging auf. Ohne muss der König der Löwen leben. Die Synagoge hingegen scheint korrekt verortet zu sein, während die Bochumer Jahrhunderthalle plötzlich in Oberhausen zu liegen scheint. Naja, hat man wenigstens mal den Grund beim Geotagging „nicht korrekt“ anzugeben.
  • „Bonjour aus Bochum“ (von: Jürgen Boebers-Süßmann)
    Es kann jetzt sein, dass ich die Ironie nicht verstanden habe. Aber in diesem Artikel (keine Geotags und leider auch keine Bilder, obwohl im Artikel von Postkartenmotiven die Rede ist) steht doch wirklich, dass man sich auf „Begriffe wie ‚Caserne Pétain‘ oder die ‚Mess des Officiers‘ [k]einen Reim machen, geschweigen denn, sie auf Anhieb lokalisieren [kann]“. Also ich kann daraus schnell Pétain-Kaserne und Offiziersmesse daraus erkennen…
  • Jetzt vor Gericht (von: unbekannt)
    Okay, so unbekannt ist der Autor nicht – am Ende des Textes steht „Tom Jost“. Der Kommentar (ohne Geotags) gefällt mir jedoch gut, denn er kritisiert die PIN-Group – an der die WAZ nicht unbeteiligt ist. Merkwürdig jedoch, dass einerseits der dazugehörige Artikel (der hier kommentiert wird) nicht verlinkt ist und andererseits, dass dieser Kommentar vom 27.12.2007 immer noch hier prominent zu finden ist. Wer den dazugehörigen Artikel sucht, der findet jedoch in den Kommentaren zum Kommentar Hilfe. Ein gewisser Nutzer von DerWesten namens Pottblog hat den Artikel, auf den sich der Kommentar bezieht, in einer Antwort verlinkt. Es versteht sich natürlich von selbst, dass in dem eigentlichen Artikel selbst der Kommentar nicht verlinkt wurde. Stattdessen heißt es dort einfach nur (unverlinkt) „dazu der Kommentar“.
  • Frühling, gefühlt (von: unbekannt)
    Diese Glosse vom 28.12.2007, die am Ende des Textes das Kürzel „jst“ aufweist – die braucht auch kein Geotagging, insofern ist hier das Fehlen auch zu tolerieren.

Man kann daraus folgende Schlußfolgerungen ziehen:

Geotagging

Es gibt zwar einige wenige Beispiele für Geotagging der WAZ Bochum.
Das sind jedoch die Multimediagalerien, die teilweise schon wochenlang im Netz stehen, so dass ich die Behauptung wagen möchte, dass diese Verortungen nachträglich von Besuchern vorgenommen worden sind. Dafür spricht auch die falsche Verortung bei der 1Live-Krone die irrtümlicherweise nach Oberhausen gesetzt wurde (wo früher die Krone verliehen wurde).

Note für das Geotagging bei der WAZ Bochum: mangelhaft bis ungenügend.

Es zeigt sich jedoch noch eine Schwäche des Geotagging-Konzeptes:
Es gibt keine Möglichkeit Artikel zu verorten, die man nicht auf eine begrenzte geographische Lokation festlegen kann. Als Beispiel sei oben der Kindergarten-Artikel über die Situation der (katholischen) Kindergärten in Bochum genannt, aber auch die im Westen abgedruckten Luftbildgalerien eignen sich nicht für das Verorten – außer man würde einen Geotag über das gesamte Stadtgebiet anlegen. Was unpraktisch wäre.
Insofern würde ich empfehlen, dass es für solche „stadtallgemeinen“ Artikel auf den Karten ein Symbol (z.B. in der Stadtmitte) gibt, welches mit „Bochum allgemein“ oder so ähnlich beschriftet ist, damit man solche Artikel auch vernünftig verorten kann.

Verlinkungen

Interne Verlinkungen werden schlicht und ergreifend nicht vorgenommen. Da hat wohl jemand das Internet und das Prinzip nicht verstanden.
Es ist schlicht und ergreifend haarsträubend und peinlich, wenn am Ende eines Artikels auf einen Kommentar verwiesen wird, den man nicht lesen kann. Peinlich ist es, wenn die Verlinkung nicht vorgenommen wird, obwohl der Kommentar zum Artikel vorhanden ist. Noch peinlicher ist es jedoch, wenn man auf einen Kommentar verweist, den es jedoch gar nicht online gibt.

Das erwähnte Internet-Seiten nicht verlinkt werden ist auch ein Makel. Es mag in der Print-Ausgabe ausreichen, wenn man eine WWW-Adresse abdrucken. Im Internet-Auftritt sollte man diese Adresse jedoch auch verlinken.

Note für die Verlinkungen bei der WAZ Bochum: ungenügend.

Als Anregung eine Sache: Vielleicht kann das System in Zukunft automatisch in Artikeln Passagen die mit http:// oder www. beginnen verlinken. Ab dem Zeitpunkt wird die Redaktion Bochum wohl Links nur noch ohne http:// oder www. veröffentlichen…

Bildverwendung

Wenn man direkt DerWesten aufruft sieht man neben den Textanreißern zu den Artikeln auch viele passende Bilder. Das Auge klickt mit. Leider nicht in Bochum. Zwar gibt es anscheinend doch Bildmaterial in den Artikeln, aber irgendwie schaffen es die Bochumer nicht, diese Bilder auch auf die Bochum-Seite zu packen, die somit zu einer Textwüste wird. Schade.

Note für die Bildverwendung bei der WAZ Bochum: ausreichend bis mangelhaft.

Sonstiges

Was mich immer wieder wundert – das bei manchen Artikeln keine Autorennamen genannt werden, dafür dann aber am Ende des Textes die Autorennamen oder Autorenkürzel zu finden sind. Ich kenne jetzt den Editor nicht, der verwendet wird, aber ich gehe doch davon aus, dass es ein Autorenfeld gibt, was man einfach nur entsprechend bestücken muss. Wäre schön, wenn die Bochumer demnächst das auch nutzen würden – muss ja nicht übertrieben genutzt werden, wie gelegentlich im Vest…

Ach ja – außerdem finde ich es schade, dass manche der interessantesten Artikel nicht online gehen. So z.B. das BO-Geflüster, was ich mir schon gerne durchlese.

Fazit zur WAZ Bochum und der Mitarbeit an DerWesten.de

Das was die Redaktion in Bochum in Bezug auf DerWesten.de abliefert (das ganze bezieht sich nicht auf die Printausgabe!) kann man fast schon als Arbeitsverweigerung bezeichnen. Nach dem Motto „Lasst die in Essen ihr Internetz doch machen!“. Wie es besser geht, kann man auf einen Blick in Meschede sehen.

In diesem Kommentar schreibt Katharina Borchert zu der ihr dort vorgeworfenen Schließung der Lokalredaktionen im Kreis Recklinghausen:

„DerWesten (WAZ NewMedia) und die Print WAZ (Zeitungsverlag Ruhr) sind juristisch und personell komplett getrennte Einheiten. Ich habe bei der WAZ keinerlei Entscheidungs- oder Weisungsbefugnis. Ich kann einer Lokalredaktion nicht mal vorschreiben Links zu setzen, geschweige denn kann ich sie komplett dicht machen.“

Abseits von der meiner Meinung nach Fehlentscheidung in Bezug auf die Lokalredaktionen im Vest, finde ich es schade, dass Katharina Borchert keine Weisungsbefugnisse ggü. den Lokalredaktionen hat. So kann sie anscheinend ihnen nur sagen, dass sie die interaktiven Elemente von DerWesten nutzen sollen, aber es ihnen nicht vorschreiben. Zwar ist meines Wissens der Zeitungsverlag Ruhr inzwischen auch über die Bochumer Vorkommnisse informiert, aber leider hat sich noch nichts geändert.
Hoffentlich wird das noch konstruktiver – denn ansonsten könnte auch Münster drohen


49 Kommentare »

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