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Jens Matheuszik — 7. Dezember 2007, 14:42 Uhr

Insolvenz von Astroh Küchen: Mehr als 400 Kunden bekommen ihre Küchen


Astroh LKWEnde November berichtete das Pottblog über die Insolvenz des Bochumer Küchenherstellers Astroh.

Verständlich, dass nicht nur viele Mitarbeiter seitdem besorgt sind, sondern auch viele Kunden die nach eigenen Angaben zum Teil deutlich vierstellige Summen angezahlt haben und sich jetzt fragen, ob die bestellte Küche noch kommt, ob die Anzahlung verloren ist usw.usf.

Inzwischen hat der Insolvenzverwalter eine aktuelle Pressemitteilung mit der Überschrift Erster Teilerfolg: Mehr als 400 Kunden erhalten ihre Küchen, deren Anzahlungen werden komplett angerechnet herausgegeben, in der es u.a. heißt:

„Der vorläfige Insolvenzverwalter der Astroh Küchen GmbH & Co. KG, Dr. Frank Kebekus, hat für mehr als 400 Kunden, sowohl die bestellten Küchen als auch deren komplette Anzahlungen gerettet. Es handelt sich dabei um die
Küchen, die bereits fertig gestellt sind und überwiegend im Lager bei Astroh liegen. Die Organisation der Auslieferung ist angelaufen, die Kunden werden schnellst möglich informiert, die ersten Küchen fährt Astroh ab Anfang nächster Woche aus.“

Auch für die weiteren Kunden will der Insolvenzverwalter eine Lösung finden und lobt in der Presseerklärung die konstruktiven Gespräche mit den beteiligten Firmen. Auch für die Mitarbeiter, für die er lobende Worte aufgrund ihrer Kooperation findet, hat er gute Nachrichten (siehe auch diese Presseerklärung vom 04.12.2007), da die Aszahlung der Löhne und Gehälter für November und Dezember gewährleistet sei (für Januar kann dies aufgrund des Insolvenzrechtes noch nicht beantragt werden). Außerdem heißt es in der Pressemitteilung:

„Bis jetzt haben bereits mehr als ein Dutzend potenzielle Investoren ihr Interesse an Astroh-Küchen bekundet, darunter sowohl Finanz- als auch strategische Investoren. „Erste Gespräche haben wir bereits aufgenommen“, sagt der vorläufige Insolvenzverwalter Kebekus.“

Ich drücke allen Kunden und natürlich auch allen Mitarbeitern weiterhin die Daumen und hoffe auf ein gutes Ende!

PS: Inzwischen berichtet auch DerWesten.


62 Kommentare

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