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Jens Matheuszik — 7. Dezember 2007, 13:14 Uhr

DerWesten: GeoTagging – sinnvoll oder nicht? (am Beispiel des ÖPNV-Blogs)


DerWestenIm Artikel Neues Genöle in Sachen DerWesten erwähnte ich auch das sogenannte GeoTagging und verwies auf einen entsprechenden Artikel bei Tom’s Diner.

Angesichts meines ÖPNV-Geblogges im Westen habe ich das Geotagging etwas ausführlicher getestet. Ansonsten habe ich das ja immer nur nachträglich für irgendwelche Lokalredaktionen gemacht, die ihre Artikel selber nicht getaggt haben, obwohl diese doch am ehesten wissen sollten, wo sich das ganze abgespielt hat.

Der Beitrag Bogestra-Testfahrer: Wo ist eigentlich der Knüwerweg? widmet sich (man kann es erahnen…) der Frage wo (in Bochum) der Knüwerweg liegt. Für so etwas ist das Verorten von geographischen Informationen natürlich ideal. Klickt man den obigen Beitrag an, findet man unterhalb der Überschrift einen kleinen Link der mit „GEOTAGGED ANZEIGEN“ beschriftet ist. Klickt man darauf, öffnet sich ein neues Fenster, in dem man erkennen kann, inwiefern der Beitrag lokalisiert wurde:

Screenshot DerWesten i.S. GeoTagging

Die Karte selbst (die von der Essener Firma klicktel stammt) kann man bei Bedarf vergrößern und sich auch als Satellitenbild anschauen:

Screenshot DerWesten i.S. GeoTagging

In dieser oben abgebildeten höchsten Auflösungsstufe für die Satellitenbilder kann man zumindestens anhand des von mir angelegten Positionsrahmens erahnen, wo denn die Haltestelle Knüwerweg ist. Insofern ist Geotagging schon eine sinnvolle Sache.

Das es jedoch auch ein wenig besser geht zeigt meiner Meinung nach Google Maps:

Nicht nur, dass dort meiner Meinung nach die schematische Kartendarstellung besser ist (da dort der Knüwerweg besser zu erkennen ist), ist dort auch die Auflösung der Satellitenbilder besser. In der höchsten Auflösung von Google Maps kann man sogar die Bushaltestelle direkt erkennen und auch das Haltestellenhäuschen erblicken:

Screenshot Google Maps

In Sachen Geotagging dürfte Google Maps (nicht nur aufgrund der meiner Meinung nach intuitiveren Bedienung) sich eher empfehlen als das Klicktel-System bei DerWesten.de. Für die groben Details reicht das zwar aus, aber die Qualität von Google Maps ist doch deutlich besser.

Da fragt man sich nur, warum beim Geotagging die WAZ-Mediengruppe nicht auch die Google-Lösung nutzt – schließlich erlaubt eine Programmierschnittstelle die Einbindung von Google Maps in eigene Webapplikationen – auch und ausdrücklich für kommerzielle Zwecke.

PS: Die hier verwendeten Screenshots von den entsprechenden Seiten sind auf die Darstellung im Pottblog optimiert (d.h. auf 410 Pixel Breite geändert). Zur Sicherheit sollte man sich die Karten im Original anschauen um die Unterschiede besser feststellen zu können.


13 Kommentare »

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