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Jens Matheuszik — 12. November 2007, 07:23 Uhr

DerWesten und die 300,- Euro-Blogger-Frage


DerWestenAls vor über einem Jahr bekannt wurde, dass Katharina Borchert die Onlinepläne der WAZ-Mediengruppe verwirklichen soll gab es auch eine sogenannte strategische Diskussion zwischen der WAZ-Geschäftsführung und einigen Bloggern.

In dieser Runde wurde darüber diskutiert, wie man in Zukunft auch Blogger für ihre Leistungen gerecht entlohnen kann, da die WAZ-Mediengruppe für ihr Portal DerWesten.de auch Blogger gesucht hat.

Gerechte Bezahlung ist natürlich eine sehr subjektive Einstellung:

Vorweg noch ein Verweis auf einen Beitrag der Thüringer Blogzentrale. Dort erklärte Katharina Borchert vor einiger Zeit, dass es keine Dumpingentlohnung geben wird. Hier direkt ein Auszug aus der Diskussion:


Link: sevenload.com

In den letzten Tagen kam es, nachdem inzwischen DerWesten.de gestartet wurde, zu einigen Diskussionen über die gerechte Bezahlung:

In diversen Blogs wurde das ganze thematisiert, angefangen von der Blogbar mit dem Beitrag Die Hungerlöhne des Web 2.0 und ihre Profiteure über die Blogbeiträge Der Westen und die Hobby-Chirurgen (blog-cj.de) bis zu Der Westen sucht Blogger! Für 300€ im Monat (blogschrott.net).

Auch im Pottblog-Beitrag Schweigen im/zum Westen wurde das ganze am Rande thematisiert.

Meiner Meinung nach sind die in die Runde geworfenen 300,- Euro pro Monat (die noch deutlich unter der Grenze für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse liegen – mist, manchmal meldet sich mein Berufswissen auch in Blogbeiträgen) allein betrachtet kaum zu beurteilen. Es kommt ja darauf an, was man für diese 300,- Euro im Monat verlangt.

Es ist schließlich ein Unterschied, ob man täglich einen Beitrag schreibt oder nur alle paar Tage oder gar Wochen. Doch nicht nur auf die Quanität kommt es an, sondern auch natürlich auf die Qualität. Täglich einen oder mehr „via-Beiträge“ mit YouTube-Links zu witzigen Videos sind vielleicht nicht so wertvoll, wie jede Woche einen länger ausgearbeiteten und komplexen Beitrag über ein bestimmtes Fachthema.

Meine im „Schweigen“-Beitrag geäußerte Hoffnung, dass sich das ganze widerlegen lässt hat sich ein wenig bestätigt, denn inzwischen hat sich dort in den Kommentaren eine Diskussion zwischen Katharina Borchert (DerWesten) und Don Alphonso (Blogbar) entwickelt, aus der hervorgeht, dass die kolportierten 300,- Euro anscheinend eher die Ausnahme nach unten sind.


18 Kommentare »

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