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Jens Matheuszik — 17. Oktober 2007, 09:57 Uhr

T-Home Entertain und Premiere: Man wird quasi zur Kündigung gezwungen…


Meine Premiere-SmartcardBei mir gibt es nicht nur mit T-Home Entertain Fernsehen aus dem Internet (das inzwischen nach einer kleinen Odyssee auch funktioniert), sondern auch – noch – Fernsehen via DVB-S (digitale Satellitenantenne).

Über DVB-S empfange ich derzeit noch Premiere – und zwar in dem besonderen Paket Der große Coup (siehe auch hier). Dabei zahle ich (inzwischen) für ein beliebiges Premiere-Basispaket (Bundesliga zählt nicht dazu) 9,99 Euro im Monat, kann jedoch monatlich das Paket wechseln und auch monatlich kündigen.
Solche Konditionen finde ich persönlich ganz annehmbar – den Preis von unter 10,- Euro im Monat würde ich sonst nur bei einem Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit haben, bei den Jahresverträgen würde man z.B. monatlich schon ein paar Euros mehr zahlen.

Als ich mir T-Home Entertain Comfort bestellt hatte, hieß es, dass es keine Probleme geben würde, darüber auch Premiere zu schauen. Sollte auch eigentlich kein Problem sein – schließlich bietet T-Home Entertain ja auch den ersten 20.000 T-Home-Kunden die Fußball-Bundesliga umsonst via Premiere an.

Nachdem nun inzwischen T-Home Entertain Comfort lief, wollte ich mich darum kümmern, dass ich mein Premiere-Abo „Der große Coup“ auch via T-Home schauen kann. Ich rief also bei der kostenlosen Hotline von T-Home an. Dort teilte man mir mit, dass es dafür eine eigene Premiere-Hotline geben würde. Nachdem man mir diese Nummer (01805…) gab, rief ich dort an, wo man mir mittels Bandansage sofort mitteilte, dass diese Hotline nur für die VDSL-Kunden der Telekom sei, die darüber Premiere schauen (wollen).

Also war ich richtig. Die quasi sofort erreichbare freundliche Mitarbeiterin im Premiere-Call Center erklärte mir, dass es grundsätzlich kein Problem sei, Premiere-Pakete auch via T-Home Entertain zu schauen. Leider gibt es bei diesem Grundsatz dann doch noch Ausnahmen – denn nachdem sie meine Daten checkte, erklärte sie, dass „Der große Coup“ die Ausnahme sei. Leider könne man dieses Paket nicht auf T-Home umbuchen, das einzige was man mir anbieten könne, wäre ein normales Premiere-Paket zu den normalen üblichen Konditionen – sowohl preislich als auch von der Vertragslaufzeit.

Das war natürlich nichts für mich, so dass ich mich zur erneuten Kündigung von Premiere entschied – diesmal „Der große Coup“ und nicht mein alter Laufzeitvertrag. Dank dieses Kommentars erfuhr ich schnell, dass man den großen Coup über die 01805 / 530099 telefonisch kündigen könne (irgendwo in meinen Unterlagen habe ich die Nummer auch noch, aber via Internet geht es doch schneller).

Nachdem ich dann diverse Bandansagen (sinngemäß: Bitte bestätigen Sie Ihre Kündigung durch Drücken der 1) durchlaufen hatte, wurde meine Kündigung bedauert und man bat mich eine kostenlose Nummer (0800 …) anzurufen, damit man mir ein neues Angebot machen könne.
Ich rief dort an und erhielt die Mitteilung, dass diese Hotline gar nicht mehr geschaltet sei, und dass man die normale Premiere-Hotline anrufen soll.

Den Spaß bei der normalen 01805…-Hotline anzurufen machte ich mir, rief dort an und gab durch Tastendruck an, dass ich (potentieller) Neukunde sei (hatte ja gerade gekündigt und war damit kein Bestandskunde mehr) und wurde dadurch sofort durchgestellt (ich vermute, dass die Premiere-Hotline selektiert und potentiellen Neukunden eine höhere Priorität gibt) und erklärte a) dass die 0800…-Nummer nicht funktioniert und b) was man mir denn für Angebote machen wolle.

Die freundliche Mitarbeiterin konnte mir nicht weiterhelfen und erklärte mir, dass ich die mir bekannte Premiere VDSL-Hotline anrufen müsse, da man nur dort mir Angebote machen könne. Dort rief ich dann an und das einzige Angebot was man mir machen konnte waren die üblichen Premiere-Pakete zu den üblichen Premiere-Konditionen.

Daraufhin teilte ich dem Mitarbeiter dort mit, dass ich meine Kündigung aufrecht erhalten würde – denn wenn ich demnächst ohne Satelliten-Receiver TV schaue, dann brauche ich auch den großen Coup nicht mehr. Auch die langen Vertragslaufzeiten schrecken einen natürlich etwas ab – die monatliche Kündigungsfrist gefiel mir beim großen Coup nämlich recht gut.

Somit endet (voraussichtlich) das letzte von unserer Familie noch aufrecht erhaltene Premiere-Abonnement am 31. Oktober 2007.


7 Kommentare »

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