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Jens Matheuszik — 13. Oktober 2007, 12:18 Uhr

Die Buletten sorgen für eine Einigung zwischen der Deutschen Bahn und der GDL?


Bekanntlich fordert die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) einen eigenen Tarifvertrag, genauso bekanntlich ist die Deutsche Bahn AG (DB AG) dagegen. Nach dem gestrigen 22-Stunden-Streit berichtet heute SPIEGEL Online in dem Bericht Lokführer erhalten eigenen Tarifvertrag, dass die GDL einen Vertrag von der DB AG angeboten bekommen soll. Ob das Wort „Tarif“ drinsteht sei noch nicht bekannt.

In dem Bericht wird auch von dem Treffen zwischen GDL-Chef Manfred Schell und DB AG-Chef Hartmut Mehdorn berichtet, zu dem der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Müller (von Evonik Industries AG) geladen hatte. Das Treffen soll in „eisiger Atmosphäre“ begonnen haben, doch dann kam es zur Wende:

Nach SPIEGEL-Informationen beruhigte sich Bahn-Chef Mehdorn während Schells Statement, indem er „die eigens für ihn servierten Buletten in rasender Geschwindigkeit durch den Senftopf zog und dann vertilgte“, was den Vortrag gestört habe, so der Teilnehmer. Als Schell ausgeredet hatte, forderte Müller Mehdorn auf, die Buletten doch in die Mitte zu stellen, „so, dass Herr Schell auch welche nehmen kann“. Als Schell dann einige von Mehdorns Frikadellen gegessen hatte, war das Eis gebrochen.

Ah ja… also scheiterten die bisherigen Verhandlungen zwischen DB AG und GDL an den fehlenden Buletten? Anscheinend geht also nicht nur Liebe durch den Magen…


2 Kommentare »

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