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Jens Matheuszik — 9. August 2007, 06:23 Uhr

Angst vor PFT im Trinkwasser?


TrinkwasserbrunnenMomentan geistert die Abkürzung PFT durch die Medien – vor allem im Ruhrgebiet.

Bei PFT handelt es sich um „perfluorierte Tenside“ und die sollen nicht unbedingt positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben – um es mal harmlos auszudrücken. Derzeit streitet man sich, ob im Trinkwasser im Ruhrgebiet zu hohe Konzentrationen an PFT enthalten sind oder nicht.

Sehr merkwürdig dabei übrigens die Rolle der Politik:
Während die ehemalige Landesumweltministerin Bärbel Höhn von den Grünen die jetzige Landesregierung deswegen scharf angreift, erklärt ihr Nachfolger Eckhard Uhlenberg von der CDU sinngemäß, dass einerseits kein Grund zur Besorgnis bestehen würde und andererseits Bärbel Höhn schuld an der Situation sei.

Ja wenn es doch keinen Grund zur Besorgnis gibt, warum sollte jemand Schuld dran haben?

Ich selber trinke das Trinkwasser zwar nicht wirklich – auch nicht das sogenannte H2BO der Bochumer Stadtwerke, welches z.B. aus dem Trinkwasserbrunnen am Shakespeare-Platz in Bochum (siehe Bild) kommt, an dem ich quasi täglich vorbeikomme. Doch man hat natürlich mit dem normalen Trinkwasser dennoch zu tun, sei es beim Zähneputzen, beim Kochen usw.usf.

Die Stadtwerke Bochum, die übrigens zuletzt 2006 über die Trinkwasserbrunnen in Bochum informiert haben (da fehlt also noch die 2007’er Pressemitteilung), schreiben jedoch in einer Ende Juli 2007 verfassten Pressemitteilung, dass das Wasser in Bochum von erstklassiger Qualität sei und dass keine erhöhten PFT-Konzentrationen festgestellt wurden.


2 Kommentare »

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