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Jens Matheuszik — 23. Juli 2007, 21:23 Uhr

Poäng für Kinder oder: Danke, IKEA. :(


Poäng für KinderDer Tag war eigentlich ganz anders geplant. Nach den ersten Absagen und Terminverschiebungen plante ich dann „mal eben“ zu IKEA nach Dortmund zu fahren, da unter anderem zwei, drei Kleinigkeiten (aber notwendige) zu kaufen um dann danach in der Bochumer Innenstadt die letzten Besorgungen zu erledigen.

Bei IKEA in Dortmund-Kley angetroffen stellte ich erstmal fest, dass die anscheinend immer noch revonieren renovieren. Ich war schon seit Monaten nicht mehr da, hatte aber von einigen Bekannten gehört, dass die da anscheinend gerade einiges umgestalten. Nun gut, dass ich wo anders parken mußte, kann ich doch noch verkraften – war ja eh die selbe Tiefgarage wie sonst auch, nur diesmal mit einer anderen Zu- und Abfahrt.

Im Laden selbst entdeckte ich erstmal den lustigen kleinen Poäng (siehe Bild), die Kindervariante (für Kinder bis 7 Jahre – hätte da nicht eher eine Gewichtsangabe stehen sollen?) des bekannten Poäng-Stuhles, dessen unehelicher Bruder meiner Meinung nach übrigens Sam heißt.

Das war aber auch schon das lustigste am ganzen IKEA-Aufenthalt. Im eigentlichen Laden sah man an der einen oder anderen Stelle noch einiges an Umbaumaßnahmen, während in der Einkaufshalle das ganz extrem war. Im Gegensatz zu früher gab es das IKEA-Magazin nicht mehr im Kassenbereich, so dass ich eigentlich noch mal hätte hoch quer durch den gesamten Laden gemußt hätte. Was ich natürlich nicht gemacht habe. Was ich aber angesichts der auch schon hier geschilderten Kassenschlangen theoretisch hätte machen können.

Rund 15 Kassen stehen allgemein zur Verfügung (die weiteren aufgrund der Umbaumaßnahmen derzeit nicht), davon waren nur ca. 5 besetzt. Leider steht man ja immer an der falschen Kasse an – diesmal war es ganz besonders extrem, denn ich stand an Kasse 14. Das war die wohl langsamste Kasse im ganzen Laden. Als ich mich dort anstellte, standen an den anderen Schlangen neben mir einige Leute die ich mir gemerkt hatte. Während an unserer Kasse sich nichts tat, gingen diese immer weiter nach vorne und als sich an unserer Schlange das erste mal etwas Bewegung zeigte, waren die, die ursprünglich auf gleicher Höhe waren schon durch. Das ganze Spektakel wiederholte sich mit den anderen Kassenschlangen noch ca. zweimal.
Nach rund einer dreiviertel Stunde war ich endlich fertig – und beim Blick auf die Uhr stellte ich fest, das meine Planungen bzgl. eines kurzen Besuches in der Bochumer Innenstadt sich wohl erledigt hätten. Jedenfalls dann, wenn ich noch etwas kaufen wollte – was der Fall war.
Ich habe fast 90 Minuten insgesamt bei IKEA verbracht, dabei habe ich nur drei(!) Teile gekauft – und eines davon war im Kassenbereich zu finden. Und ich habe nicht „gebummelt“ und mir alles angeschaut, sondern bin zielstrebig durch den Laden gegangen und habe die gewünschten Sachen mir sofort ‚rausgegriffen.

Also nochmal Danke IKEA, dass Du mir die Abendplanung so versaut hast…

PS: Falls jemand von IKEA das hier lesen sollte – meine Reaktion ist noch harmlos… der Kunde hinter mir überlegte sich schon sinistre Mordpläne für jede Person, die er als Schwede erkennen würde. 😉


12 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Ron @ 24. Juli 2007, 01:28 Uhr

    Wer nicht zwischen „das“ und „dass“ unterscheiden kann (und das kannst Du durch den ganzen Blog nicht), also eigentlich gar nicht schreiben kann, sollte weder Reakteur bei Spiegel-Online sein (zum Trost: da kann das auch kaum noch ein Schreiberling) noch ein (Pott-) Blog veröffentlichen dürfen!


  2. (2) Kommentar by Ron @ 24. Juli 2007, 01:30 Uhr

    hier noch das fehlende d :-)


  3. (3) Kommentar by Heinrich @ 24. Juli 2007, 04:29 Uhr

    Poäng für Kinder kommt alle Jahre mal wieder bei Ikea. So baut man Kundschaft auf 😉


  4. (4) Kommentar by Jens @ 24. Juli 2007, 17:38 Uhr

    @Ron:
    Wer nicht zwischen „das“ und „dass“ unterscheiden kann (und das kannst Du durch den ganzen Blog nicht), also eigentlich gar nicht schreiben kann,

    Extra für Dich habe ich ein wenig editiert.
    Jedoch halte ich es für arg übertrieben, zu behaupten, dass man nicht schreiben kann, nur weil man beim „dass“ mal das zweite „S“ vergisst.

    sollte weder Reakteur bei Spiegel-Online sein (zum Trost: da kann das auch kaum noch ein Schreiberling)

    Keine Sorge, das strebe ich nicht an!

    noch ein (Pott-) Blog veröffentlichen dürfen!

    Na, das lass mal meine Sorge sein. Wenn es Dir hier nicht gefällt – es gibt keinen Lesezwang.

    Abgesehen davon, dass ich es immer wieder witzig finde, wenn Leute Rechtschreibfehler u.ä. kritisieren und selber dann nicht perfekt schreiben.

    @Heinrich:
    Habe ich jetzt zum ersten Mal gesehen. Das ist aber wirklich eine gute Idee – auch als Geschenk, wenn man jemanden in der „Zielgruppe“ kennt.


  5. (5) Kommentar by Steffi @ 24. Juli 2007, 22:12 Uhr

    Ist „revonieren“ ein Wort, das wirklich existiert, oder ist es nur ein Tippfehler (im zweiten Absatz)? Sollte es zweiteres sein: sehr niedlich. 😉


  6. (6) Kommentar by Jens @ 25. Juli 2007, 12:26 Uhr

    @Steffi:
    Da steht nicht von revonieren… 😉

    Pfft… ja, ich installiere mir gleich die Firefox-Rechtschreibprüfung.


  7. (7) Kommentar by Steffi @ 25. Juli 2007, 12:40 Uhr

    Hihi… 😉
    Im Normalfall würd ich ja nichts sagen, denn schließlich weiß ja jeder, wie leicht man sich mal vertippt.
    Aber „revonieren“ fand ich einfach zu putzig! *lach*
    Sollte ja keine Klugscheißerei oder so sein.


  8. (8) Kommentar by Jens @ 25. Juli 2007, 12:56 Uhr

    @Steffi:

    Deinen Kommentar habe ich auch nicht als Klugscheißerei betrachtet. :)


  9. (9) Kommentar by Ron @ 25. Juli 2007, 18:34 Uhr

    Hältst Du das für einen guten Stil, mitten in meinen Kommentar rein zu editieren? Deinen Gegenkommentar kannst Du doch auch unten drunter schreiben, oder?

    Ich unterscheide übrigens zwischen Tipp- und Schreibfehlern. Dein permanentes Vereinheitlichen von „das“ und „dass“ zu „das“ gehört eindeutig zu Letzterem. Klar, dass all die Legastheniker in diesem Land diese Seuche auch noch gesellschaftsfähig machen wollen, indem sie die konstruktiven Kritiker als Besserwisser diffamieren. Geiz ist geil – und damit einhergehend Kulturverfall (siehe Zensur in diesem Kommentar-Strang) und Dummdeutsch wohl auch. Logisch.

    Gruß, Ron


  10. (10) Kommentar by Jens @ 25. Juli 2007, 19:32 Uhr

    @Ron:

    Nein, das würde ich nicht für einen guten Stil halten. Deswegen habe ich es auch nicht gemacht:

    Dein Kommentar ist hier (bzw. hier der Nachtrag).

    Mein Kommentar ist hingegen hier zu lesen.

    Wenn man sich das genau anschaut (wobei: so genau muß man da nicht mal schauen), dann stellt man fest, dass ich nicht in Deinen Kommentar ‚reingeschrieben habe, sondern in meinem eigenen Kommentar Dich zitiert habe (Deine Aussagen sind dort in kursiver Schrift zu lesen).

    Ich denke man sollte das schon unterscheiden können…

    Zu Deinem weiteren Kommentarinhalt möchte ich nur sagen, dass die Aussage, ich würde hier zensieren in diesem Zusammenhang absolut falsch ist. Erstens übe ich hier generell keine Zensur im Sinne des Zensurbegriffes aus (wenn man schon Begriffe wie Zensur benutzt, dann sollte man sich bitte auch vorher erkundigen, was das bedeutet) und zweitens habe ich in diesem konkreten Fall mit Deinen Kommentaren nichts gemacht.

    Außer halt selber kommentiert und zitiert – wenn jedoch für Dich ein Zitat eine Zensur darstellt, dann kann ich meine Empfehlung dieses Blog hier nicht mehr zu besuchen nur noch einmal aussprechen.

    Es zwingt Dich hier niemand zu lesen. Übrigens: Gegen konstruktive Kritik hat hier niemand was – aber Deine Kritik ist alles, nur nicht konstruktiv.

    Was im übrigen die Schreibweise von „das“ mit einem S oder mit zwei S mit Kulturverfall zu tun hat, das verstehe ich jetzt nicht wirklich – aber egal, jeder hat das Recht seine eigene Meinung zu haben.


  11. (11) Kommentar by Ron @ 30. Juli 2007, 17:03 Uhr

    Ich möchte mich für meinen letzten Kommentar, was seinen Großteil angeht, entschuldigen. Ich hatte schlicht zu wenig gescrollt und meinen eigenen Originalkommentar nicht gesehen. Stattdessen sah ich nur Deine Antwort mit meinen Zitaten und hielt es für meinen nur editiert dargestellten Beitrag. Das mag auch mit an der etwas unübersichtlichen Dastellung dieses Blogs in meinem IE6 liegen, da ich hier sehr viele sich gegenseitig überlagernde Zeilen sehe, aber es liegt jedenfalls nicht an Dir. Daher möchte ich hiermit ganz förmlich meine Vorwürfe in Sachen Zensur etc. zurücknehmen. Es tut mir leid, dass ich hier sehr voreilig war.

    Dass die permanente Verwechslung von „das“ und „dass“ allerdings etwas mit Kulturverfall und mit mangelndem Denkvermögen zu tun hat, dabei bleibe ich und bitte meine Ansicht wohlwollend nachzuvollziehen: Es sind schließlich zwei Worte mit völlig unterschiedlicher Bedeutung. Wenn jemand diese beiden Wörter ständig verwechselt (also nicht nur mal aus Versehen, so wie auch ich mich sicher öfter mal vertippe) bzw. somit gleich setzt, so ist das für mich genauso wie, wenn er permanent Hamburg mit Frankfurter Würstchen verwechselt oder Keith Haring mit Andy Garcia (nein, nichtmal mit Warhol) oder grün mit laut oder Telefon mit Telekinese etc.. Es quietscht jedesmal förmlich, wenn ich sowas lesen muss – ganz zu schweigen davon, dass ich solche Sätze immer zweimal lesen muss, weil ich nach einem „das“ nunmal einen anderen Sinnzusammenhang, eine andere Satzgrammatik erwarte als nach einem „dass“ (oder meinetwegen auch nach dem „daß“ der alten Schreibweise). Vielleicht versteht der eine oder andere ja nun doch, was ich meine und wie wesentlich das scheinbar Unwesentliche doch ist. Etwas übertrieben ausgedrückt gilt für mich jedenfalls: Wer den Unterschied zwischen „das“ und „dass“ nicht kennt/beherrscht (und dennoch regelmäßig Texte von sich veröffentlicht), der frisst auch kleine Kinder. 😉


  12. (12) Kommentar by Jens @ 31. Juli 2007, 18:58 Uhr

    @Ron:

    Zur Technik:
    Ich muss mir das mal genauer anschauen. Da ich den Microsoft Internet Explorer nicht benutze, kann ich das nicht ad hoc beurteilen.

    Zur Sprache:
    Sehe ich es also richtig, dass für Dich Rechtschreib-, Grammatik- und Tippfehler mit mangelndem Denkvermögen zu tun haben? Können die nicht eher auch was mit Zeitdruck o.ä. zu tun haben?

    Ich kenne z.B. einen Professor für Germanistik, der sich den (meiner Meinung nach) Spleen erlaubt, alles klein zu schreiben. alles. auch namen und satzanfänge.
    Ist das jetzt ein Zeichen von mangelndem Denkvermögen? Sind ggf. lesenswerte Texte weniger wert, weil da ggf. solche Fehler drin sind?

    Man muss ja auch mal den Zusammenhang sehen, in dem ein Text veröffentlicht wird. Zwar werden Blogbeiträge quasi für die Ewigkeit (bzw. das ewige Google-Archiv) geschrieben, aber grundsätzlich handelt es sich meiner Meinung nach bei Blogs um Medien, die „fehlertoleranter“ sind als z.B. die klassische Zeitung, u.a. auch, weil man in Blogs so etwas schnell korrigieren kann, was beim klassischen Druckerzeugnis eher nicht klappt.
    Wobei manchmal die Fehler in Zeitungen und Zeitschriften wie z.B. nihct statt nicht (heute zweimal gelesen!) wirklich merkwürdig sind.


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