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Jens Matheuszik — 2. Juli 2007, 22:54 Uhr

Wer DSL wieder über die Telekom haben will, muß aufpassen!


Wer momentan seinen DSL-Anschluß nicht über die Telekom nutzt, sondern über einen alternativen Anbieter (wie z.B. 1&1), der sollte aufpassen, wenn man wieder zurück zur Telekom will. Das ist jedenfalls das Ergebnis eines Telefonats mit der Telekom:

Hintergrund:

Das DSL-Zeitalter bei uns in Olfen begann (logischerweise) mit der Telekom. Die Telekom war der DSL-Anbieter und via T-Online auch der Internet-Provider. Da ich jedoch irgendwann angefangen habe die Internet-Kosten zu zahlen (da ich ja auch den Zugang quasi alleine nutzte) schaute ich mir irgendwann einmal Alternativen an. So kam es, dass irgendwann dann 1&1 als Internet-Provider genutzt wurde und irgendwann wurde es auch so eingerichtet, dass der DSL-Anschluss via 1&1 lief.

Daran änderte sich erstmal lange Zeit nichts (bis auf die Tatsache, dass ich irgendwann mal meinen Eltern, die dank WLAN inzwischen das Internet im Haus „für sich“ entdeckt hatten, die Kosten dafür „aufbrummte“ – schließlich nutzte ich den Internet-Zugang kaum noch). Vor einigen Monaten äußerten meine Eltern dann den Wunsch, dass sie gerne eines der Kombi-Angebote mit Telefon- und Internet-Flatrate nutzen würden. Ich prüfte das Ende der aktuellen Laufzeit (der Vertrag läuft im Juli 2007 aus), schaute bis wann man ggf. kündigen könnte und dementsprechend wurde dann auch gekündigt.

Auswahl des neuen Anbieters

Die Kündigung wurde bestätigt und einige Tage/Wochen passierte erstmal nichts. Ich suchte diverse Angebote (Arcor, Freenet, Hansenet/Alice, Telekom) heraus, die ggf. passen würden. Aus Gründen der Einfachheit (Telefonanschluss lief ja noch über die Telekom) wollten meine Eltern dann auch Internet über die Telekom. Telefonie via Internet (Voice-over-IP, VoIP) wollten sie jedoch nicht, denn auch wenn die Telekom ihre nervigen VoIP-Probleme in den Griff bekommen hat, sollte es doch eine „echte“ Telefon-Flatrate sein.

Als Tarif sollte es der Call & Surf Comfort plus-Tarif sein (der u.a. den kostenfreien Zugang zu den kostenlose Telekom-Hotspots ermöglicht), der bei einer Beauftragung im Juli nur 49,95 Euro im Monat kostet.

Im T-Punkt

Im vergangenen Monat ging mein Vater dann zu einem T-Punkt und versuchte dort dann den Tarif Call & Surf Comfort Plus zu bestellen. Ihm wurde mitgeteilt, dass das leider nicht gehen würde. Durch die Kündigung würde der DSL-Port „blockiert“ sein und man könne erst irgendwann deutlich nach dem Kündigungszeitpunkt einen neuen DSL-Anschluss über die Telekom bestellen. Er möge also in einigen Wochen nochmal wiederkommen.

Vorschnelle Kündigung?

Irgendwie fand ich die Aussage des T-Punktes merkwürdig und schaltete mich dann auch mal ein und rief dazu bei der Telekom-Hotline an. Bei Versuch 1 und 2 wurde ich nach einiger Zeit aus der Leitung geworfen. Ich hatte die Frage (sinngemäß) „Wollen Sie es vielleicht später noch einmal versuchen?“ zwar nicht bejaht, hörte dann aber dennoch das Tut-Tut-Tut.
Beim dritten Versuch (mit einer anderen Hotline-Nummer; die Telekom hat ja Myriaden von Telefonnummern) hatte ich mehr Glück: 11 Minuten in der Warteschleife und dann einen Mitarbeiter erwischt.
Der erklärte mir, dass es sehr wichtig sei, dass man am besten vor einem gewünschten Wechsel des DSL-Anbieters hin zur Telekom nicht beim alten Anbieter kündigt!
Wenn man vorher beim alten Anbieter kündigt, könne man einen nahtlosen Anschluß nicht garantieren. Die Aussage des T-Punktes wonach man jedoch erst dann irgendwann danach bestellen soll sei nicht ganz richtig. Das Problem wäre jedoch, dass man eigentlich die Portierung des DSL-Anschlusses und die Einrichtung eines Internet-Zugangs via T-Online erst nach der Portierung vornehmen könne. Im T-Punkt könne man das jedoch nicht „auf Wiedervorlage“ legen, so dass man deswegen wohl gesagt hätte, man solle erst in einigen Wochen wiederkommen solle.

Bestellung

Der Telekom-Mitarbeiter und ich vereinbarten dann, dass

  • die Lieferung des kostenlosen (?!) WLAN-Routers schon jetzt veranlasst wird
  • der kostenlose Installationsservice auch schon beauftragt wird, da dieser aufgrund der Streikrückstände derzeit überlastet sei und man deswegen lieber jetzt schon den Auftrag weiterleitet

Bin jetzt mal gespannt wie es weitergeht. Interessant finde ich schon, dass man anscheinend nicht sofort beim alten Anbieter kündigen soll. Wenn ich das richtig verstanden habe, soll man (natürlich rechtzeitig vor Ende der Kündigungsfrist) sich an den gewünschten neuen Anbieter (also z.B. die Telekom) wenden, denn dann könnte ein nahtloser Übergang klappen.
So wird es jetzt in diesem Fall leider wohl nicht klappen, denn es könne laut Auskunft der Telekom auch sein, dass 1&1 den Port erst einige Tage nach dem eigentlichen Kündigungsdatum freischaltet. Es könne also schon sein, dass man einige Tage ohne DSL sei…

… mal sehen, wie es weitergeht.


6 Kommentare »

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