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Jens Matheuszik — 2. Juli 2007, 13:05 Uhr

Hertie und Karstadt: Warum haben die sich eigentlich getrennt?


Die KarstadtQuelle AG, Europas größter Warenhaus- und Versandhandelskonzern hatte sich vor einiger Zeit von rund 70 Karstadt-Filialen getrennt.

Diese Filialen, die vor allem aufgrund ihrer (relativ) geringen qm-Größe aussortiert wurden, wurden an einen Investor verkauft, der diese Filialen (einige davon im Ruhrgebiet wie z.B. in Datteln und Herne) anfangs unter dem Namen Karstadt Kompakt führte.

Seit Anfang März 2007 firmieren diese Läden jetzt unter dem neuen/alten Namen Hertie, einem traditionsreichen Namen, der im Rahmen einer Übernahme der alten Hertie Waren- und Kaufhaus-GmbH durch Karstadt (damals noch ohne Quelle) in den Besitz von Karstadt kam.

Inzwischen sind einige Monate vergangen und sowohl Karstadt als auch Hertie sind jetzt eigenständige Firmen. Heute morgen lagen u.a. dann folgende Prospekte bei mir in der Zeitung:

Hertie und Karstadt
Sowohl Hertie (links) als auch Karstadt (rechts) bieten beide den gleichen Inhalt. Ob nun auf der abgebildeten Titelseite oder im Inneren (Highlight: ein Schwert für die Nintendo Wii-Fernbedienung… *grins*), wo – wenn ich mich nicht irre (ich habe das ganze nur überflogen) – alle beworbenen Sachen sowohl bei Hertie als auch bei Karstadt zu den gleichen Preisen verfügbar sind.

Da hätte man sich dann auch nicht trennen müssen…

A propos Karstadt: Es gibt Gerüchte, wonach u.a. die Karstadt-Filiale in Recklinghausen ihre Rentabilität beweisen muss. Ansonsten könnte es sein, dass diese Filiale auch „abgestoßen“ wird. Nun ja, würde vielleicht gut zu Hertie passen – deren Firmensitz liegt ja in Gladbeck, welches auch im Kreis Recklinghausen liegt…


9 Kommentare »

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