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Jens Matheuszik — 23. Juni 2007, 13:41 Uhr

Urlaub den man nicht bemerkt…


Hinweis: Eigentlich sollte dieser Beitrag schon gestern veröffentlicht werden, jedoch habe ich ihn aus Versehen „nur“ gespeichert und nicht auch gleichzeitig zur Veröffentlichung freigegeben. Das habe ich erst jetzt, beim Schreiben des neuen Beitrages bemerkt.

Ab heute habe ich Urlaub. Zwar nur zwei Wochen aber immerhin. Abgesehen davon, dass dieser Urlaub strategisch sehr günstig liegt. Das wußte ich zwar noch nicht, als ich mich mit den Kollegen im Büro abgesprochen hatte (ach ja, P.: Die „Resturlaubsfrage“ ist geklärt: Ich habe danach noch 10 Tage aus dem alten Jahr…), aber inzwischen hat sich der Termin als sehr gut erwiesen. Derzeit ist nämlich noch mehr Streß als sonst aber aus statistischen/erfassungstechnischen Gründen ist es sogar sehr gut, wenn Fehlzeiten (und nichts anderes ist ein Urlaub personalwirtschaftlich gesehen) vorkommen.

Doch merkwürdigerweise habe ich meinen eigenen Urlaub selber gar nicht richtig mitbekommen:

Ich habe, wie mir einige Kolleginnen und Kollegen glaubhaft versicherten, schon den ganzen Tag ein fettes Urlaubsgrinsen im Gesicht gehabt und ich habe auch gefühlte 90 mal das Wort Urlaub in den Mund genommen, wie z.B. in diesen Dialogen:

Ich: So, das letzte Mal, das ich dieses Geräusch [Papier im Drucker leer] vor dem Urlaub höre…(wobei das falsch war, nachher durfte ich noch mal nachfüllen)

Situation: Intranet nicht vernünftig erreichbar, ich mußte dort jedoch etwas nachschlagen:
User Help Desk: Das Problem ist bekannt, der Server ist eigentlich schon vor einer halben Stunde noch einmal neu gestartet worden. Das müßte eigentlich schon wieder funktionieren. Probieren Sie es mal jetzt aus.
Ich: Immer noch nicht…
User Help Desk: Na dann vielleicht später oder aber am Montag wieder. Müßte doch ausreichen, oder?
Ich: Nein, dann warte ich zwei Wochen – weil ich jetzt in den Urlaub gehe…

Uhrzeit ca. 12.30 Uhr, Gespräch mit einem Kollegen:
Ich: So, jetzt habe ich erstmal die letzte Mittagspause vor dem Urlaub.

Telefonat mit einem Kunden:
Ich: Natürlich können Sie nächste Woche noch einmal anrufen, aber ich kann Ihnen dann leider nicht weiterhelfen, da ich dann im Urlaub bin. Da müssen Sie dann mit meinen Kollegen vorlieb nehmen, die können Ihnen aber genau so gut weiterhelfen wie ich.

usw.usf.

Sprich: Eigentlich war mir bewußt, dass ich Urlaub habe. Dennoch habe ich es bis ungefähr 14.00 Uhr vergessen mich „arbeitstechnisch“ auf den Urlaub vorzubereiten, sprich: die Sachen die noch unbedingt vorher erledigt werden müssen vorher zu erledigen, die Sachen die noch Zeit haben als „nicht eilig“ zu kennzeichnen, mal wieder den Schreibtisch aufräumen usw.

Das hatte zur Folge das mein Urlaub dann doch erst ca. um 17.00 Uhr begann…


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