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Jens Matheuszik — 28. Mai 2007, 01:27 Uhr

Peter Turi nicht mehr auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten aufgrund einer Abmahnung Don Alphonsos?


Wie man in der Blogbar und bei Stefan Niggemeier lesen kann, hat anscheinend Don Alphonso rechtliche Schritte eingeleitet, die dazu führten, dass auf der Seite der Vanity Fair ein bestimmtes Foto zu einem Blogbeitrag nicht mehr zu finden ist. Auch der Text soll an entscheidender Stelle geändert worden sein.

Anfang April wurde bekannt, dass Peter Turi auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten bloggen wird, doch diese Episode scheint nun beendet zu sein. Stefan Niggemeiner schreibt:

In den vergangenen Tagen sind ein paar Dinge aus dem Internet verschwunden. Eine Art Jugendfoto von Don Alphonso auf den Online-Seiten von “Vanity Fair” zum Beispiel
[…]
Auch aus turi2.de, der “Seite für Medienmacher” von Peter Turi, dem Autor des vanityfair.de-Artikels sind Foto und Textstelle ohne Erklärung entfernt worden.

Don Alphonso (oder Rainer Mayer) ist juristisch gegen beides vorgegangen. Das mit dem Erbe seiner Eltern sei in doppelter Hinsicht falsch, sagt er: Sie leben, und er lebt nicht von ihnen. Da geht es um Rufschädigung und falsche Tatsachenbehauptung. Und das Foto hätten Turi bzw. vanityfair.de rechtswidrig verwendet, dazu noch ohne Quellenangabe. Seine Abmahnungen haben offenkundig Wirkung gezeigt.

Es ist noch etwas verschwunden in den letzten Tagen aus dem Online-Auftritt von “Vanity Fair”: Turis Name in der Übersicht über die Blogs, die die Illustrierte anbietet. Das muss nicht unbedingt miteinander zusammenhängen, aber Tatsache ist: Aktuell gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Medienkolumne “Turi am Sonntag” auf vanityfair.de noch fortgesetzt wird.

Hmm… was soll ich davon halten? Ich halte von Abmahnungen nicht viel. Aber ich weiß nicht ob ich in dieser Angelegenheit das immer noch denken sollte. Meiner Meinung nach sind viele der jüngsten Abmahnungen in den Blogs nicht richtig gewesen. Bevor man abmahnt sollte man meiner Meinung nach versuchen das Ziel mittels Kommunikation ohne strafbewehrte Unterlassungserklärung zu erreichen. Ich war immer der Meinung dass solche per eMail angeschriebene Personen sich glücklich schätzen würden, dass sie vorab die Möglichkeiten haben einer Abmahnung entgegenzutreten.

Ich meine mich jedoch daran zu erinnern, dass Don Alphonso in Blogbeiträgen und Kommentaren mehr als deutlich gemacht hat, dass er es nicht wünscht, dass z.B. ein Foto von ihm verwendet wird. Das war jedoch anscheinend den Verantwortlichen für die Veröffentlichung des Bildes (Peter Turi und/oder Vanity Fair?) egal, denn das Foto wurde dennoch veröffentlicht.

Insofern könnte man fast den Gedanken bekommen, dass man Abmahnungen doch für sinnvoll hält. Und diesen Gedanken finde ich eklig. Danke, Peter Turi! :(

PS: Hier ein aufschlußreiches Interview mit Peter Turi in der Blogsprechstunde. Man achte auf die Fragen eines JensM – das bin ich gewesen. Man mag das ganze korinthenkackerisch nennen – aber ich finde es zeigt doch was ganz anderes…


18 Kommentare »

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