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Jens Matheuszik — 27. Mai 2007, 13:56 Uhr

DFB-Pokalfinale: Meira sollte lange gesperrt werden


Als ich mir gestern das DFB-Pokalfinale in Berlin (VfB Stuttgart gegen den 1. FC Nürnberg) angeschaut habe, habe ich zumindestens die erste Zeit ein gutes Spiel gesehen.

Doch dann wurde es mit dem Foul von Cacau (rote Karte) und dem Einsteigen von Meira in den Nürnberger Torschützen Mintal unappetitlich. Der Schiedsrichter hat zwar vielleicht gemäß der Regeln richtig gehandelt, ich hätte jedoch eine gelbe bzw. gelb-orange Karte an Cacau und eine rote Karte für Meira viel passender gefunden. Natürlich hat Cacau eine Tätlichkeit begannen die laut Regelwerk mit Rot zu bestrafen ist, aber im Vergleich zu Meira war das wirklich harmlos.

Ich behaupte, dass wenn der Schiedsrichter nicht vorher Cacau vom Platz gestellt hätte, dann hätte es Meira garantiert erwischt. Nur fehlte da wohl die Entschlossenheit zur Not zweimal hintereinander die rote Karte zu zeigen. Wobei man sich natürlich auch fragen muss, ob Meira ohne die rote Karte an Cacau überhaupt so gefoult hätte, denn ich könnte mir schon vorstellen, dass da ein bißchen Wut in der Aktion drin war.

Den besten Kommentar zur Angelegenheit habe ich bei allesaussersport vom Kommentator Lorbas gelesen:

„Ach ja, Meira gehört so lange gesperrt, bis der Mintal wieder fit ist, das sind m.E. angemessene Sperren für solch üble Treter!“

So eine Regel sollte man wirklich mal überdenken. Es kann ja eigentlich nicht sein, dass ein Spieler einen anderen so verletzt, dass dieser Wochen oder gar Monate nicht spielen kann und der Verursacher selber mit ’nem blauen Auge (gelbe bzw. rote Karte) oder nicht einmal mit einem blauen Auge (was mich wieder an Sebastian Kehl und Hasan Salihamidzic erinnert) davonkommt.

Nur: Praktikabel wäre eine solche Regelung wahrscheinlich nicht wirklich.


3 Kommentare »

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