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Jens Matheuszik — 18. Mai 2007, 23:27 Uhr

WAZ-Finalblog: Das Wunder von Gelsenkirchen – oder: Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust


(dies ist ein Beitrag aus der Beitragsserie
WAZ-Finalblog)
 
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)
WAZ-Finalblog

Der nachfolgende Beitrag wurde von mir ursprünglich im WAZ-Finalblog veröffentlicht, in dem ab Anfang Mai 2007 das Finale der laufenden Bundesliga-Saison aus Sicht von Anhängern der Ruhrgebietsmannschaften Borussia Dortmund, FC Schalke 04 und VfL Bochum thematisiert wurde. Durch den Start von DerWesten.de, dem neuen Internet-Portal der WAZ-Mediengruppe, sind diese Beiträge leider nicht mehr direkt aufrufbar.

Die von mir geschriebenen Beiträge wurden jedoch nachträglich im Pottblog gesichert.

Das Wunder von Gelsenkirchen – oder: Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust

Als Anhänger von Borussia Dortmund schaut man sich die Tabellenspitze im Bundesliga-Finale nicht gedankenlos an. Insofern mal ein Beitrag der vielleicht einige hier angesichts meiner schwarz-gelb gefärbten BVB-Brille überraschend wirkt (vor allem wenn man meinen gestrigen Beitrag Warum Gelsenkirchen nicht Meister werden darf! vorher gelesen hat):

Natürlich freue ich mich immer noch über den Sieg des BVB beim Revier-Derby letzte Woche in Dortmund. So sehr, dass ich das ganze auch heute Abend bei Eins Live im Radio erwähnen und ein wenig über den Verein aus Gelsenkirchen lästern musste.

Dennoch muss man das ganze differenziert betrachten. Da halte ich es also mit Goethes Faust, zu dessen bekannten Zitaten auch

„Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust!“

gehört.

Keine Sorge! Keines davon ist (königs)blau-weiß. Aber ich fühle mich dem Ruhrgebiet verbunden und nicht umsonst blogge ich hauptsächlich im Pottblog.
Mir wurde sogar schon von einigen BVB-Fans vorgehalten, dass dort zu viel blaue Farbe auftauchen würde. Nun ja – eher hätte man sich meiner Meinung nach über die Pottblog-Collage aufregen müssen, denn dort taucht rechts der Wissenschaftspark von Gelsenkirchen auf.

Insofern kann ich schon die Sprüche von Ruhrgebiets-Solidarität verstehen und plädiere auch für mehr Solidarität unter den Fans und gegen blinden Hass.

Und bevor die DEUTSCHE Meisterschaft wieder ins Ausland (nach Bayern) geht, wäre mir wahrscheinlich sogar die Schale in Gelsenkirchen lieber.

Außerdem muss man auch als BVB-Fan anerkennen, dass es dann ja auch viel einfacher ist, die von Dortmund nur ausgeliehene Schale wieder zurück zu holen. Nachdem Borussia Dortmund zuletzt 2002 deutscher Fußballmeister war ging die Schale in den Folgejahren immer wieder ins Ausland nach München (mit einer hanseatischen Ausnahme in Bremen) und es ist ja schon leichter die Schale direkt über die A40 abzuholen…

… und auch eine der letzten Gründe der gegen eine Meisterschaft in Gelsenkirchen sprach ist inzwischen nicht mehr gültig:
Vor fast genau einem Jahr ist Rudi Assauer (übrigens BVB-Mitglied) von seinem fußballerischen Amt in Gelsenkirchen zurückgetreten. Insofern gibt es auch keine Befürchtungen mehr, dass er die Schale als Siegestrophäe wie damals 2002 kaputt macht

Insofern:
Nachdem Borussia Dortmund Euch gezeigt hat, was eine fußballerische Harke ist, nachdem der VfL Bochum Euch gezeigt hat, wer der wahre Ruhrgebietsmeister ist – jetzt dürft ihr von mir aus auch gerne das nächste Spiel gewinnen und hoffen, dass der VfB Stuttgart patzt:

Das Wunder von Gelsenkirchen, wie es bei mir in den Kommentaren genannt wurde, darf also ruhig passieren…


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