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Jens Matheuszik — 6. Mai 2007, 11:40 Uhr

Eskalationsgrund


Was wie ein Begriff aus dem Formblatt für ein Polizeiprotokoll klingt mußte ich am Samstag morgens lesen:

Eskalationsgrund

Was war geschehen?

Eigentlich nichts schlimmes… ich wollte mir schon länger einen Grill für den Balkon holen, zuletzt erinnerte mich supatyp mit seinem Tischgrill unter Flieder daran. Da ich gerade in einem Prospekt diesen Elektro-Barbecue-Grill im Angebot sah und ich sowieso einen Elektrogrill wollte (der Nachbarn wegen, denn heutzutage rauchen im Ruhrgebiet nicht unbedingt mehr die Kohlen), kam das gerade recht.
Dummerweise hatte meine örtliche Discounter-Filiale das Angebot nicht mehr und Lust auf eine Tour de Ruhr beim Abklappern diverser Filialen hatte ich auch nicht. Erst überlegte ich, ob ich da nicht eventuell anrufen sollte, aber auch diesen Gedanken verwarf ich wieder. Man hört ja immer wieder, dass manche Discounter nicht einmal ein Telefon im Laden haben – und wie ich gerade überprüft habe, findet man auch keinen entsprechenden Eintrag bei z.B. dasoertliche.de.

Also stattdessen den Online-Shop aufgesucht und sich dann gleich gefragt, wie das ganze geliefert wird. Also rief ich beim Online-Shop an und fragte, ob auch eine Lieferung an die Packstation möglich wäre. Nachdem ich die Bestellnummer des Grilles nannte, bestätigte mir der freundliche Mitarbeiter, dass der Versand via DHL erfolgen würde und somit auch an eine Packstation erfolgen könne. Also schnell bestellt und ich konnte dort auch dann die Adresse „meiner“ Packstation angeben.

Gestern morgen dann via eMail und SMS zu nachtschlafener Zeit (ca. 6.40 Uhr) folgende Mitteilung:

„eine Sendung liegt für Sie in der FILIALE Wittener Str. 2 in Bochum zur Abholung bereit.

Denken Sie bitte daran, Ihren Personalausweis und Goldcard für die Abholung Ihrer Sendung mitzubringen.
Bitte holen Sie die Sendung innerhalb von 7 Tagen ab.“

Na super… – wofür lasse ich mir das denn an die Packstation liefern? Also machte ich mich mit einem größeren Wagen als meinen auf dem Weg um die Sendung abzuholen. 2/3 aller Schalter der Post waren geöffnet, dennoch dauerte es gefühlte 15 Minuten (und 0,15 Euro Parkgebühr – eigentlich eine Schweinerei, dass man an der Post, wo man nicht zugestellte Pakete/Päckchen abholen muss, noch Parkgebühren zahlen muss) bis ich das Riesenpaket bekam. Auf dem Paket pappte ein dicker Aufkleber: Eskalationsgrund

Damit kann der Zusteller nämlich angeben, warum die Lieferung nicht erfolgte. Angekreuzt war jedoch nichts. Ich vermute einfach mal, dass es aufgrund der Größe des Paketes nicht an die Packstation geliefert wurde. Dennoch ärgerlich. Wenn ich extra vorher anrufe und frage, ob das an die Packstation zugestellt werden kann, dann soll das auch so passieren. Ansonsten hätte ich nämlich eine andere Lieferanschrift angegeben.


4 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by mim @ 6. Mai 2007, 12:28 Uhr

    hast du ihn denn schon eingeweiht und so wenigstens deine freude dran gehabt?


  2. (2) Kommentar by Jens @ 6. Mai 2007, 12:51 Uhr

    @mim:
    Noch nicht. Dauert aber sicherlich nicht mehr lange.


  3. (3) Kommentar by Laknok @ 7. Mai 2007, 16:42 Uhr

    Hehe Eskalationsgrund klingt wie aus dem Nahostkonflikt :-) An meiner Packstation ist allerdings noch nie etwas eskaliert. Hast du mal bei der Hotline angerufen ?


  4. (4) Kommentar by Jens @ 7. Mai 2007, 21:30 Uhr

    @Laknok:
    Naja, warum anrufen? War wohl einfach nur zu groß das Paket.


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