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Jens Matheuszik — 1. Mai 2007, 18:14 Uhr

Tag der Hausarbeit und an mir vorbeigegangene Trends


Auch wenn ich nicht wirklich in den 1. Mai ‚reingetanzt habe, war der gestrige Abend schön – eher ging es jedoch darum, in den 1. Mai hineinzusingen. Ein lustiges Singstar-Duell mit insgesamt acht Teilnehmern und vielen Liedern (u.a. auch Wenn selbst ein Kind nicht mehr lacht wie ein Kind…) was relativ lange dauerte. Aber was will man machen, wenn einige der Topsänger der Meinung sind, nur sie selber könnten Father and son perfekt darbieten? Genau, noch ’ne Runde spielen…

Für mich persönlich habe ich den heutigen Tag der Arbeit zum Tag der Hausarbeit umdeklariert und mich mal wieder um die Wohnung gekümmert. Nervige Sache so etwas – mein Respekt allen Hausfrauen und Hausmännern.

Wo gerade im Hintergrund, während ich diese Zeilen schreibe, ein Konzert bei 3sat von Robbie Williams, dessen Let me entertain you gestern auch mehr schlecht als recht von mir dargeboten wurde (aber warum muss ich mich auch immer mit den Topspielern bzw. -spielerinnen duellieren?), fällt mir eine Sache von gestern ein:

Nachdem ich gestern „videografiert“ wurde (mehr Details in Kürze) war ich noch in der Bochumer Innenstadt unterwegs, wie man an den gestrigen Blogbeiträgen sehen kann. Dabei habe ich einen neuen Trend festgestellt der an mir vorbeigegangen ist:

Während ich über den relativ neuen Boulevard in Bochum flanierte, eigentlich dem Revierflaneur zu Ehren zwei spezielle Poller fotografieren wollte (wozu ich aber leider nicht kam), bemerkte ich plötzlich Musik, deren Ursprung ich nicht zuordnen konnte. Da war kein Live-Auftritt, da war niemand mit ’nem Ghettobooster und auch niemand zu sehen, der die Lautstärke bei seinen Kopfhörern zu weit aufgedreht hatte. Woher die Heavy Metal-Klänge kamen, konnte ich nicht wirklich herausfinden.

Erst bei der nächsten Gelegenheit merkte ich es: Vor mir liefen gerade drei jüngere Mädchen her und ich hörte das Lied Even heaven cries von der Pro Sieben-Casting-Popstars-Band Monrose direkt vor mir. Und diesmal sah ich auch, woher das Lied kam: Aus dem Handy. Nicht als Klingelton, sondern eine der drei trug ihr Handy quasi vor sich und beschallte damit nicht nur sich und ihre beiden Freundinnen, sondern auch die restliche Umgebung.

Ich muß sagen: Diesen für mich neuen Trend kannte ich bisher nicht – und gestern erlbete ich das gleich dreimal. Wenn man das nicht kennt, ist das vielleicht ein Anzeichen dafür, dass man alt wird

Aber ich sag mal so: Wenn die Band Monrose schon Konzerte wegen mangelnder Nachfrage absagen muß, wie hier berichtet wird, dann ist es wohl als Ausgleich zu verstehen, daß es solche „Minikonzerte“ in der Öffentlichkeit gibt. 😉


2 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by medienblogger @ 1. Mai 2007, 18:59 Uhr

    Also gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt sowas eigentlich häufiger vor.
    Erst gestern ging es mir ähnlich, als am Bahnhof jemand saß, der ebenfalls Musik aus dem Handy hörte.


  2. (2) Kommentar by Jens @ 2. Mai 2007, 18:35 Uhr

    @medienblogger:
    Ich fahre selten ÖPNV, daher habe ich das noch nicht mitbekommen.


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