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Jens Matheuszik — 30. April 2007, 18:55 Uhr

Love Parade: In Dortmund statt in Essen oder gar nicht im Ruhrgebiet? (aktualisiert)


Ärger um die Liebesparade
Die Überlegungen die Love Parade im Ruhrgebiet zu veranstalten sind einige Wochen alt und inzwischen machen sich immer mehr Leute Gedanken dazu.

Was ja auch nicht so dumm ist, schließlich muss ein solches Ereignis auch richtig geplant werden. Heute macht die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) auf der Rhein-Ruhr-Seite groß mit dem Artikel Ärger um die Liebesparade auf:

Demnach kann momentan noch nicht definitiv eine Entscheidung für die Love Parade in Essen getroffen werden, da es noch Unstimmigkeiten bzgl. der Route und Bedenken der Polizei gibt. Ins Spiel gebracht wird hingegen eine Verlegung schon jetzt nach Dortmund (eigentlich war es so geplant, dass jetzt Essen damit startet und dann andere Ruhrgebietsstädte folgen).

Ich persönlich halte einiges von der Idee, ich sehe eher die Chancen und Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben als irgendwelche Befürchtungen. Straßenzüge, wo man die Love Parade durchführen kann, gibt es im Ruhrgebiet genug. Man muß ja nicht unbedingt die A40 nehmen (wobei so die durchschnittliche Geschwindigkeit der Love Parade-Umzüge vergleichbar mit der Schnelligkeit der Autos auf der A40 ist), denn da gibt es noch ganz andere Möglichkeiten (in Bochum z.B. den Ring, in Dortmund die Wälle usw.).

Doch es gibt nicht nur Befürworter der Love Parade im Ruhrgebiet, sondern auch einige Gegner des Tanzspektakels. Einen schön kurzen Rant hat Matt Black mit dem Titel Ey hömma, Berlin! geschrieben, der wirklich lesenswert ist – genau wie die Kommentare dort.

Nur: Ich teile die anderslautenden Meinungen dort so gut wie gar nicht. Aber das ist ja auch nicht schlimm, wäre langweilig, wenn jeder die selbe Meinung hätte.

Natürlich ist die Love Parade primär eine Veranstaltung die mit Berlin verbunden wird, aber nur weil diese einige Jahre in dem Hauptdorf in der Mark Brandenburg durchgeführt wurde, heißt es noch lange nicht, dass man sie nicht auch im Ruhrgebiet durchführen kann.

Es ist ja auch nicht so, dass die Musik der Love Parade primär mit Berlin verbunden wird – es gibt genügend DJs aus der Region. Schade, dass der Artikel aus der taz-NRW vom letzten Samstag (ein Doppel-Interview mit den beiden DJs André Tegeler alias Moguai und Phil(ipp) Fuldner) nicht online verfügbar ist, da hätte man das auch noch mal schön lesen können.

Nachtrag: Das Interview kann man direkt bei der taz NRW lesen.


2 Kommentare »

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