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Jens Matheuszik — 11. April 2007, 00:07 Uhr

Der Mythos Bayern verlässt twoday.net


Nach 1000 Tagen bei twoday.net ist für Mythos Bayern Schluss.

Gottlob jedoch kein Blogende, denn Oliver, der Verantwortliche vom Bayernmythos, zieht nur um. Das beruhigt mich dann doch, denn auch wenn Oliver meiner Meinung nach über einen Verein bloggt, der mich nun mal gar nicht begeistert, habe ich sein Blog gerne gelesen. Man muß ja auch seine fußballerischen „Feindbilder“ kultivieren und beim FC Bayern München ist es halt so: Entweder man mag die oder man mag die nicht.
Ich gehöre zur letzteren Fraktion – da ist ja selbst Herne-West eher eine Alternative… 😉

Bisher war sein Blog auf der kostenlosen Blogging-Plattform twoday.net gehostet und inzwischen ist das ganze auf einem eigenen Server mit dem eigenen WordPress als Blogsoftware unter der Haube. Das ganze kann man seit kurzem auf der neuen Domain www.breitnigge.de bewundern. Nach einigen Tests war es dann gestern soweit, der Umzug fand offiziell statt.

Ich kann Oliver verstehen warum er umzieht: Ich lese bei einigen twoday.net-Blogs mit, aber ich bemerke immer wieder irgendwelche Fehlermeldungen in irgendwelchen Helma-Applikationen, unerreichbare Seiten usw. Das stört mich als Leser manchmal schon – wieviel mehr muß das dann als Blogautor nerven?

Mir ist natürlich klar, daß man von einem kostenlosen Angebot wie bei twoday.net nicht zu viel verlangen darf, aber mir gefallen die auf twoday.net basierenden Bloglösungen sowieso nicht wirklich – egal ob die kostenlosen twoday.net-Blogs oder aber die kommerziell genutzten Varianten, die auf verschiedenen Seiten genutzt werden.

Insofern hoffe ich einfach mal, daß z.B. das geplante WAZ-Portal WestEins aus den technischen Fehlern und Unzulänglichkeiten des WAZ-Kulturportals Westropolis lernt.
Bei Westropolis habe ich als Autor wie auch als Leser/Kommentator schon einiges an Problemen gehabt (ob das nun die zumindestens bei mir nicht funktionierenden Trackbacks, die unzureichende Einbindung von Bildern oder aber die merkwürdigen „Seitensprünge“ nach dem Kommentieren sind).

Aber vielleicht sind das ja alles nur Kinderkrankheiten und das fertige Portal wird super funktionieren. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


6 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Oliver (Breitnigge) @ 11. April 2007, 07:47 Uhr

    Da kannst Du mal für, dass ich oft am Rande des Nervenzusammenbruchs war…

    Die Kommunikation ist auch nicht die beste, aber einem kostenlosen Gaul… 😉

    Für mich ist die Sache klar: Wenn man „nur mal so“ bloggen und sich nicht mit allzu viel technischen Details beschäftigen will, sind Anbieter wie Twoday.net voll und ganz ausreichend. Hat man allerdings schon ein klein wenig Know-How und einen gewissen Anspruch, sollte man den Schritt „in die Freiheit“ wagen…

    Irgendwie hatte ich immer schon den Eindruck das Webhoster im Vergleich zu Bloghostern die besseren Serverfarmen haben…


  2. (2) Kommentar by Peter @ 11. April 2007, 12:06 Uhr

    da geht ein gut besuchter Blog von Twoday weg. Ich finde twoday ganz ok, zumal die Möglichkeiten zur Individualisierung meines Blogs schon enorm und zugleich sehr einfach sind. Ich finde WordPress da um einiges komplizierter


  3. (3) Kommentar by Jens @ 11. April 2007, 12:58 Uhr

    @Oliver:
    Der Unterschied des Webhosters zum Bloghosters ist ja der, daß man meistens eher den Web- als den Bloghoster bezahlt.

    Grundsätzlich würde ich Anfängern und Leuten die sich mit Servern, FTP-Protokollen usw. nicht beschäftigen wollen auch zu Lösungen wie twoday.net oder eher wordpress.de anraten.

    @Peter:
    Meinst Du wordpress.org (bei Dir auf dem eigenen Server) oder wordpress.de (die gehostete Variante)?


  4. (4) Kommentar by Oliver (Breitnigge) @ 11. April 2007, 19:05 Uhr

    @Jens: Genau, dafür bekommt man beim Bezahldienst aber auch das, was man will, oder meinst Du in der Bezahlversion von Twoday.net gibt es diese Serverprobleme nicht? Ansonsten: Full ACK.

    @Peter: Das ist das was ich meine. Für Blogger, die sich nicht mit der Technik beschäftigen wollen, ist das alles ausreichend, für mich war es das nicht mehr. Und wenn ich jetzt weg bin, nimmt ja auch der Gesamtraffic ab… 😉

    Abgesehen davon sehe ich natürlich WordPress nicht als „kompliziert“, sondern „voller Möglichkeiten“ – ein kleiner, aber feiner Unterschied…
    😎


  5. (5) Kommentar by Peter @ 11. April 2007, 19:56 Uhr

    @jens

    Die auf dem eigenen Server. Richtig ist, dass die Möglichkeiten größer sind … allerdings ist auch der Schwierigkeitsgrad höher.
    Die Towday-Community ist auch sehr nett.

    @oliver
    Na dann viel Glück


  6. (6) Kommentar by Jens @ 14. April 2007, 21:42 Uhr

    @Oliver:
    Kann ich nicht beurteilen. Ich kenne aber auch „bezahlte“ Blogs mit Ausfällen.

    @Peter:
    Ja, aber es lohnt sich, die Schwierigkeiten auf sich zu nehmen!


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