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Jens Matheuszik — 10. April 2007, 23:49 Uhr

OnRuhr-Chef äußert sich zu den Sparplänen


onRuhr LogoDie lokale Online-Zeitung OnRuhr ist in den letzten Wochen vor allem dadurch in die Schlagzeilen geraten, daß neue Investoren gesucht werden und die Zahlungen von OnRuhr an freie Autoren eingestellt wurden.

Durch einen Kommentar von Silke im letzten Beitrag bin ich auf diesen Bericht über OnRuhr bei der Frankfurter Rundschau aufmerksam geworden. Dieser greift noch einmal die Dinge auf, die schon bekannt sind und gibt weitere Einblicke in die derzeitige Phase bei OnRuhr. So heißt es dort:

„[…] Im Gespräch mit der FR räumt Knüpfer, der zugleich auch Geschäftsführer von Onruhr ist, immense Schwierigkeiten ein: „Wir sind mit der technischen Entwicklung langsamer gewesen, als wir das geplant haben – und zwar entschieden langsamer.“ Knüpfer berichtet zudem, seine Redaktion habe „intern diverse Termine nicht einhalten können“ und außerdem zu viele Autoren beschäftigt, 85 seien es zuletzt gewesen.
[…]
Zwar solle Onruhr auch künftig werbefinanziert und für den Leser kostenfrei bleiben. Doch bis sich dieses Modell trage, brauche sein LOZ-Verlag („Lokale Online Zeitung für das Ruhrgebiet“) mindestens noch bis Ende 2008 einen „potenten Partner“.
[…]
Wie Onruhr derzeit bei den Lesern ankommt, lässt sich kaum in Zahlen messen. Beispielsweise haben sich derzeit nur 1270 Leser auf der Internetseite angemeldet, was jedoch keine Voraussetzung für einen täglichen Blick in die Zeitung ist. Seit dem Start im November hat die Redaktion laut Knüpfer insgesamt 760 000 Abrufe einzelner PDF-Seiten registriert. Mit den Abrufzahlen klassischer Internetseiten lässt sich hingegen auch diese Zahl nicht vergleichen, beinhalten Zeitungsseiten im Gegensatz zu den üblichen Online-Portalen doch gleich mehrere Geschichten.
[…]“


4 Kommentare »

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