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Jens Matheuszik — 3. April 2007, 20:57 Uhr

OnRuhr sucht Investoren (aktualisiert)


Aktualisierung: siehe auch den Beitrag OnRuhr stoppt Zahlungen an freie Autoren

onRuhr LogoOnRuhr, die lokale Online-Zeitung des Ruhrgebietes, sucht Investoren und wird dünner.

onRuhr Uwe KnüpferBei OnRuhr handelt es sich um ein ambitioniertes Projekt einer täglich (auch am Sonntag!) erscheinenden Lokalzeitung für das Ruhrgebiet, die vom ehemaligen WAZ-Chefredakteur Ulrich Knüpfer herausgegeben wird. Wer OnRuhr noch nicht kennt, kann sich z.B. das zweiteilige Interview hier im Pottblog durchlesen.

In der heutigen Ausgabe der OnRuhr findet sich ein Editorial von Uwe Knüpfer in eigener Sache. Dort heißt es:

In eigener Sache
Seit dem 17. November 2006 hat das Ruhrgebiet eine neue Zeitung. Seither ist onruhr kräftig gewachsen. Der Kulturteil ist schon jetzt umfangreicher und vielfältiger als alle anderen Angebote der hiesigen Tagespresse. Unsere kleine, aber engagierte Redaktion hat es verstanden, aus dem Stand eine Zeitung zu erschaffen, die den Vergleich mit etablierten, traditionellen Blättern nicht scheuen muss.
Okay, Eigenlob stinkt. Aber solches Lob hören wir von Ihnen, den Lesern. Danke!

In den nächsten Wochen wird onruhr nicht weiter an Umfang zulegen, sondern dünner werden. Wir sind angetreten zu beweisen, dass die Zeitung aus dem Netz mach- und lesbar ist. Das ist uns gelungen. So weit haben wir es ohne Bankdarlehen und Fördermittel gebracht. Das ist das Gute.
Das Schlechte: Weiter kommen wir nicht. Nicht aus eigener Kraft. Deshalb verhandeln wir mit Investoren und suchen weitere Anzeigenkunden. In der Zwischenzeit müssen wir sparsamst wirtschaften. Deshalb wird onruhr in den nächsten Wochen weniger bieten, als wir bieten könnten. Wir müssen Luft holen für den nächsten Anlauf. Bitte helfen Sie uns dabei – indem Sie uns treu bleiben!“

Ich drücke OnRuhr fest die Daumen – denn das Konzept ist wirklich gut. Wobei es an der (technischen) Ausführung meiner Meinung nach, noch etwas hakt. So kann man z.B. OnRuhr meiner Meinung nach nicht vernünftig auf einem Apple Mac aufrufen – denn dann soll eine per iframe-eingebundene PDF-Datei plötzlich als Download heruntergeladen werden…

Vielleicht hilft das auch bei der Akquise von weiteren Werbekunden, denn Werbeagenturen nutzen oft Apple-Computer…


8 Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI.

  1. (1) Trackback by UPLOAD @ 3. April 2007, 22:30 Uhr

    Onlinezeitung “onruhr” sucht Investoren…

    Die Onlinezeitung “onruhr” hat möglicherweise finanzielle Probleme. Chefredakteur Uwe Knüpfer schreibt jedenfalls in einem Editorial, die Zeitung werde in den nächsten Wochen dünner und sie müsse “sparsamst wirtschaften”. &…


  2. (2) Trackback by Journalismus 2.0 @ 3. April 2007, 23:48 Uhr

    onruhr sucht Geldgeber…

    onruhr, die lokale PDF-Zeitung aus dem Ruhrgebiet, braucht frisches Geld:
    “Weiter kommen wir nicht. Nicht aus eigener Kraft. Deshalb verhandeln wir mit Investoren und suchen weitere Anzeigenkunden”,
    schreibt Chefredakteur Uwe Knüpfer im ak…


  3. (3) Kommentar by a.XL @ 4. April 2007, 09:28 Uhr

    Das Onruhr-Konzept ist absolut dämlich, da Onruhr das Web nicht im Ansatz versteht. Die Sprache des Webs ist HTML und nicht PDF. Jeder, der Onruhr (wie ich) ohne installiertes PDF-Plug In ansurft, bekommt es mit dem nervigen und aufdringlichen Downloaddialog zu tun. (Den man natürlich aus Reflex wegklickt – aus Angst vor Trojanern und anderen Schadstoffen.) Und da jede einzelne Seite von Onruhr als eigenes PDF daherkommt, müßte man entsprechend viele PDFs herunterladen, bevor man mit der Lektüre anfangen könnte. Konjunktiv! Denn vermutlich hat man sofort enerviert die Seite wieder verlassen.

    PDF-Downloads als DIN A4-optimierte Printversionen von HTML-Seiten zusätzlich anzubieten wäre zweifelsohne eine Klasse Sache. Aber auf die eigentlichen HTML-Seiten zu verzichten und nur auf das PDF zu setzen, ist ein zum Scheitern verurteilter Versuch, Printkonzepte 1-zu-1 ins Web zu übertragen.

    PS. Es gibt bekanntlich sehr gute Gründe auf das PDF-Plug In von Adobe zu verzichten: weil es derart langsam startet, dass es jedes Surfvergnügen zerstören kann.


  4. (4) Trackback by peter-schumacher.net @ 4. April 2007, 14:52 Uhr

    PDF jetzt noch dünner!…

    Der Online-PDF-Postille onruhr geht offenbar die Luft aus. Chefredakteur Uwe Knüpfer gestern in einem Editorial:
    In den nächsten Wochen wird onruhr nicht weiter an Umfang zulegen, sondern dünner werden.

    Gerade gefühlt: Noch ist mein Monitor gleich…


  5. (5) Trackback by Pottblog @ 4. April 2007, 16:58 Uhr

    OnRuhr stoppt Zahlungen an freie Autoren…

    Zum gestrigen Beitrag OnRuhr sucht Investoren habe ich zwischenzeitlich einige eMails erhalten.
    Dort wurde u.a. ein Brief des OnRuhr-Chefredakteurs Uwe Knüpfer weitergeleitet bzw. zitiert, der auf die aktuelle finanzielle Situation von OnRuhr eing…


  6. (6) Kommentar by Jens @ 4. April 2007, 18:15 Uhr

    @a.XL:
    Ja, Du hast absolut recht damit. PDF hat Vorzüge – aber hier kommen eher die Nachteile zum Tragen. Habe dazu hier mal ein paar Punkte aufgelistet, wie man OnRuhr schnell technisch so gestalten könnte, daß man es mehr nutzt.


  7. (7) Kommentar by a.XL @ 4. April 2007, 18:49 Uhr

    Kommt eh alles zu spät… Die frei konfigurierbare PDF-Zeitung war wohl sogar in Planung – für zahlende Abonnenten.


  8. (8) Trackback by Pottblog @ 10. April 2007, 23:50 Uhr

    OnRuhr-Chef äußert sich zu den Sparplänen…

    Die lokale Online-Zeitung OnRuhr ist in den letzten Wochen vor allem dadurch in die Schlagzeilen geraten, daß neue Investoren gesucht werden und die Zahlungen von OnRuhr an freie Autoren eingestellt wurden.
    Durch einen Kommentar von Silke im letzt…


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