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Jens Matheuszik — 21. März 2007, 18:57 Uhr

„Weniger Geld für Rentner – trotz Rentenerhöhung“ – ja und?


SPIEGEL Online titelt Weniger Geld für Rentner – trotz Rentenerhöhung und bezieht sich damit auf die von Franz Müntefering (SPD) angekündigte Erhöhung der Renten zum 01.07.2007 um 0,54 Prozent.

Weiter heißt es dort:

Nach drei Nullrunden gibt es 2007 erstmals wieder eine Rentenerhöhung. Arbeitsminister Müntefering kündigte eine Anhebung um 0,54 Prozent an. Trotzdem schrumpfen die Realeinkommen der Rentner um mehr als ein Prozent – weil die Teuerungsrate derzeit bei fast zwei Prozent liegt.

Klingt ja nicht gut – zwar ist die Bruttorente immer gleich geblieben, aber netto bleibt weniger übrig und die Realeinkommen schrumpfen. Gut finde ich das nicht (trotz des „ja und?“ in der Überschrift).

Nur:
In einer Zeit wo überall gespart wird, kann es eigentlich keine Ausnahmen geben. Da ich immer noch dabei bin meine Steuererklärung zu machen (eine blöde Quittung fehlt noch), weiß ich sehr genau, daß ich z.B. im Jahr 2006 einen nicht gerade kleinen Betrag weniger brutto bekommen habe als im Jahr 2005.

Dabei rede ich von brutto – denn netto ist es durch z.B. gestiegene Krankenkassenbeiträge usw. noch weniger.

Demnach sinkt also mein Realeinkommen nicht nur netto, sondern auch brutto – und dabei soll man noch privat vorsorgen. Insofern kann ich die Aufregung darüber, daß die Brutto-Rentenerhöhung den Kaufkraftverlust netto nicht mindern kann, nicht ganz nachvollziehen – denn bei vielen Beschäftigten ist das schon brutto gesehen ein enormer Kaufkraftverlust. Von 2005 auf 2006 hätte ich auch gerne eine Nullrunde mitgemacht und dann jetzt 0,54 % mehr brutto erhalten…


4 Kommentare »

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