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Jens Matheuszik — 20. März 2007, 19:01 Uhr

Was man während eines Telefonats mit der Telekom-Hotline alles machen kann…


Ich bin (mehr oder weniger leidgeprüfter) Telekom-Kunde (derzeit mit einem Call & Surf-Tarif, wie man hier am Rande erfahren kann) und hatte gerade eben das Vergnügen mit der Telekom-Hotline zu telefonieren:

Grund war dieser Kommentar bei Basic Thinking:

„du hast doch die 16Mbit Flat von der T-Com und ich denke mal das damit verbundene Call & Surf Comfort Plus Paket?

Da ist ja ab April auch die T-Online HotSpot Flatrate mit drin für lau und die deckt schon einiges ab.“

Da ich auch dieses Paket habe, interessierte mich das natürlich sehr – denn vor allem mit einem WLAN-fähigen Handy, wie meinem Nokia N80 Internet-Edition, entdeckt man ja gelegentlich den einen oder anderen Hotspot, der jedoch zumeist kostenpflichtig ist. Also wollte ich wissen, ob dieses Extra auch bei meinem Tarif gilt oder nur für Neukunden.

Ich rief also bei der Telekom an…
… und durfte erst mal dem Sprachcomputer akustisch (nicht per Tastendruck) mitteilen, was ich wollte. Diese Art von Anrufersteuerungen sorgt immer wieder für sehr peinlich klingende Gespräche, wo Leute dann stakkatoartig Sachen wie „Be-Ra-Tung“, „In-Ter-Net“, „Ja“, „Nein“ usw. sagen. Aber ich war alleine, es konnte also keiner drüber lachen.

Nachdem ich dann endlich soweit war den Sprachcomputer zu überzeugen, daß man mich mit einem Wesen aus Fleisch und Blut verbinden sollte, begann die Warteschleife.

Ungefähr drei Minuten später (währenddessen ich ein paar Mails las, einen kurzen Chat hatte und mir das TV-Programm im Internet ansah) hatte ich jemanden an der Leitung. Der Service-Mitarbeiter erklärte mir, daß er davon keine Ahnung hätte. Da müßte ich die Kollegen von T-Online fragen. Er verband mich aber weiter.
Nach weiteren drei Minuten Warteschleife wurde ich aus der Leitung geschmissen.

Daraufhin rief ich erneut an, forcierte diesmal die Verbindung zu Internet-Experten („In-Ter-Net“, „Nein“ (keine DSL-Überprüfung für den Wohnort)) und wartete und wartete und wartete…

In dieser Zeit konnte ich folgendes erledigen:

  • Spülmaschine einräumen
  • ein paar Zeitungen wegschmeißen
  • im Bad kurz das Spülbecken vom morgendlichen Shampoo-Massaker reinigen
  • ein paar Mails lesen
  • kurz mit einem Blogger chatten
  • den Kleiderschrank zum Teil neu sortieren

Hat also doch seinen Sinn das Telekom Sinus 212-Funktelefon. Das eignet sich für den Hotline-Anruf inkl. dem dabei Aufräumen!

Irgendwann hatte ich dann doch jemanden dran. Die Mitarbeiterin erklärte mir, daß das auch für Altkunden des Call & Surf Comfort Plus-Paketes gilt.


5 Kommentare »

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