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	Kommentare zu: &#8222;Privat vor Staat&#8220; lohnt sich nicht (immer)	</title>
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	<description>Ein Blog aus dem Pott</description>
	<lastBuildDate>Tue, 27 Mar 2007 18:33:56 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jens		</title>
		<link>https://www.pottblog.de/2007/03/08/privat-vor-staat-lohnt-sich-nicht-immer/#comment-50752</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2007 18:33:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@50hz:
Also da wo ich mich bzgl. der Berechnungen auskenne, passiert das nicht.

Und ehrliche Marktpreise sind nicht die Preise, die ein privates Unternehmen in Rechnung stellt unter der Prämisse, daß es selbst Kosten von X hat und nachher erweist es sich, daß es Kosten von X-10% sind.

Und der elementare Unterschied ist auch noch der, daß wenn man bei städtischen Unternehmen wirklich einen geringeren Preis nachgewiesen hat dieser dann auch berücksichtigt wird. Beim privaten Entsorger nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@50hz:<br />
Also da wo ich mich bzgl. der Berechnungen auskenne, passiert das nicht.</p>
<p>Und ehrliche Marktpreise sind nicht die Preise, die ein privates Unternehmen in Rechnung stellt unter der Prämisse, daß es selbst Kosten von X hat und nachher erweist es sich, daß es Kosten von X-10% sind.</p>
<p>Und der elementare Unterschied ist auch noch der, daß wenn man bei städtischen Unternehmen wirklich einen geringeren Preis nachgewiesen hat dieser dann auch berücksichtigt wird. Beim privaten Entsorger nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: 50hz		</title>
		<link>https://www.pottblog.de/2007/03/08/privat-vor-staat-lohnt-sich-nicht-immer/#comment-50731</link>

		<dc:creator><![CDATA[50hz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2007 11:27:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dir ist schon bekannt, dass städtische Rechenkünstler die Müllgebühren auf jede erdenkliche Weise hochzurechnen versuchen? Regelmäßig müssen Gerichte bemüht werden, um dem Einhalt zu gebieten.
Ein ehrlicher Marktpreis ist mir da allemal lieber.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dir ist schon bekannt, dass städtische Rechenkünstler die Müllgebühren auf jede erdenkliche Weise hochzurechnen versuchen? Regelmäßig müssen Gerichte bemüht werden, um dem Einhalt zu gebieten.<br />
Ein ehrlicher Marktpreis ist mir da allemal lieber.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jens		</title>
		<link>https://www.pottblog.de/2007/03/08/privat-vor-staat-lohnt-sich-nicht-immer/#comment-50636</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 13:37:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Max:
Klar, da würde ich auch nicht das Gegenteil von behaupten - nur sind zumeist die Vergütungen bei solchen kommunalen Unternehmen geringer als bei privaten Gesellschaften. Am Beispiel der Müllgebühren wird es aber auch ganz deutlich, warum hier der Staat eigentlich besser für die Bevölkerung ist:
Erzielt ein städtisches Entsorgungsunternehmen Gewinne sind diese den Bürgern zurückzuführen - in Form von gesenkten Müllgebühren. Das das jetzt gerne vor Wahlkampfzeiten geschieht, geschenkt. Aber es passiert halt.

Während ein privater Entsorger die Überschüsse für sich selber einfährt - und nicht für das Gemeinwohl. Außer Du setzt irgendwelche Fondsgesellschaften und Anteilseigner mit dem Gemeinwohl gleich.

Der Vergleich mit dem Tafelsilber ist meiner Meinung nach nicht ganz zutreffend - eher mit rostigem Besteck sollte man das vergleichen, denn die Städte kämen ja dann in eine Situation, die nicht gut für einen möglichst hohen Verkaufspreis ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Max:<br />
Klar, da würde ich auch nicht das Gegenteil von behaupten &#8211; nur sind zumeist die Vergütungen bei solchen kommunalen Unternehmen geringer als bei privaten Gesellschaften. Am Beispiel der Müllgebühren wird es aber auch ganz deutlich, warum hier der Staat eigentlich besser für die Bevölkerung ist:<br />
Erzielt ein städtisches Entsorgungsunternehmen Gewinne sind diese den Bürgern zurückzuführen &#8211; in Form von gesenkten Müllgebühren. Das das jetzt gerne vor Wahlkampfzeiten geschieht, geschenkt. Aber es passiert halt.</p>
<p>Während ein privater Entsorger die Überschüsse für sich selber einfährt &#8211; und nicht für das Gemeinwohl. Außer Du setzt irgendwelche Fondsgesellschaften und Anteilseigner mit dem Gemeinwohl gleich.</p>
<p>Der Vergleich mit dem Tafelsilber ist meiner Meinung nach nicht ganz zutreffend &#8211; eher mit rostigem Besteck sollte man das vergleichen, denn die Städte kämen ja dann in eine Situation, die nicht gut für einen möglichst hohen Verkaufspreis ist.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Max		</title>
		<link>https://www.pottblog.de/2007/03/08/privat-vor-staat-lohnt-sich-nicht-immer/#comment-50611</link>

		<dc:creator><![CDATA[Max]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 07:21:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch private Unternehmen haben Vorstände oder Aufsichtsräte, die Positionen werden nicht mit leeren Säcken besetzt!
Davon abgesehen, dass kommunale nach betriebeswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführte Unternehmen notwenig sind, so ist die Aufgabe der Geschäftsfelder mit dem Verkauf von Tafelsilber zu vergleichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch private Unternehmen haben Vorstände oder Aufsichtsräte, die Positionen werden nicht mit leeren Säcken besetzt!<br />
Davon abgesehen, dass kommunale nach betriebeswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführte Unternehmen notwenig sind, so ist die Aufgabe der Geschäftsfelder mit dem Verkauf von Tafelsilber zu vergleichen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jens		</title>
		<link>https://www.pottblog.de/2007/03/08/privat-vor-staat-lohnt-sich-nicht-immer/#comment-49227</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2007 15:26:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@50hz:
Direkt Dich meinte ich nicht, aber ich finde es besser, wenn elementare Bereiche der Daseinsvorsorge öffentlich kontrolliert werden und damit eher am Gemeinwohl orientieren als am Aktionärswohl.

Natürlich muß man dabei jedoch darauf achten, daß z.B. Stadtwerke nicht zu Versorgungswerken für ausgediente Politiker werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@50hz:<br />
Direkt Dich meinte ich nicht, aber ich finde es besser, wenn elementare Bereiche der Daseinsvorsorge öffentlich kontrolliert werden und damit eher am Gemeinwohl orientieren als am Aktionärswohl.</p>
<p>Natürlich muß man dabei jedoch darauf achten, daß z.B. Stadtwerke nicht zu Versorgungswerken für ausgediente Politiker werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: 50hz		</title>
		<link>https://www.pottblog.de/2007/03/08/privat-vor-staat-lohnt-sich-nicht-immer/#comment-49207</link>

		<dc:creator><![CDATA[50hz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2007 08:05:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Du schiltst mich einen Ideologen? Das kann ich auch ;-) Die Ideologen sitzen nämlich in den Besatzungen der Rathäuser.  Wobei: Richtige Ideologen sind es eigentlich weniger! Eher habgierige Zweckideologen. Die fürchten nämlich um ihre Pfründe als spätere Geschäftsführer und Aufsichtsräte in stadteigenen Gesellschaften.
Aber zurück auf die Sachebene: Mir ist keine Kommune bekannt, die wirklich konsequent alle ihre Betriebe verkauft oder aufgelöst hätte. Ausschreibungen gibt es nur meist dort, wo dazu ein gesetzlicher Zwang besteht. Das manche Stadt damit auf die Nase gefallen ist, sollte man nicht unbedingt dem System in die Schuhe schieben. Vielleicht war es auch schlicht Unfähigkeit richtig auszuschreiben oder gar der Mutwille zum Beweis, dass es nicht geht.
Jetzt nach wenigen Jahren des halbgaren Ausprobierens das Ruder wieder herumzureißen, ist defintiv zu früh. Aus meiner Sicht überwiegen die Argumente, sich konsequent aus jeder wirtschaftlichen Betätigung zurückzuziehen.
Wenn die Städte jetzt jammern, ihre Stadtwerke hätten Dank Wolf keine Zukunft mehr, ist das erst recht Anlass sie endlich zu verkaufen.
Und komme mir keiner mit Marktmacht. Sind es nicht gerade die kommunalen Eigentümer bei der RWE, die eine Trennung von Produktion und Netz behindern?
Marktmacht ist kein Argument für die wirtschaftliche Betätigung des Staates. Sie ist ein Argument für aktive Wettbewerbspolitik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du schiltst mich einen Ideologen? Das kann ich auch ;-) Die Ideologen sitzen nämlich in den Besatzungen der Rathäuser.  Wobei: Richtige Ideologen sind es eigentlich weniger! Eher habgierige Zweckideologen. Die fürchten nämlich um ihre Pfründe als spätere Geschäftsführer und Aufsichtsräte in stadteigenen Gesellschaften.<br />
Aber zurück auf die Sachebene: Mir ist keine Kommune bekannt, die wirklich konsequent alle ihre Betriebe verkauft oder aufgelöst hätte. Ausschreibungen gibt es nur meist dort, wo dazu ein gesetzlicher Zwang besteht. Das manche Stadt damit auf die Nase gefallen ist, sollte man nicht unbedingt dem System in die Schuhe schieben. Vielleicht war es auch schlicht Unfähigkeit richtig auszuschreiben oder gar der Mutwille zum Beweis, dass es nicht geht.<br />
Jetzt nach wenigen Jahren des halbgaren Ausprobierens das Ruder wieder herumzureißen, ist defintiv zu früh. Aus meiner Sicht überwiegen die Argumente, sich konsequent aus jeder wirtschaftlichen Betätigung zurückzuziehen.<br />
Wenn die Städte jetzt jammern, ihre Stadtwerke hätten Dank Wolf keine Zukunft mehr, ist das erst recht Anlass sie endlich zu verkaufen.<br />
Und komme mir keiner mit Marktmacht. Sind es nicht gerade die kommunalen Eigentümer bei der RWE, die eine Trennung von Produktion und Netz behindern?<br />
Marktmacht ist kein Argument für die wirtschaftliche Betätigung des Staates. Sie ist ein Argument für aktive Wettbewerbspolitik.</p>
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